Craft Cannabis: Was Du darüber wissen musst


Craft Cannabis: Was Du darüber wissen musst

Craft Beer kennst Du wahrscheinlich, aber hast Du jemals etwas von Craft Cannabis gehört? Lies diesen Artikel, um alles darüber zu erfahren und lerne die besten Craft-Unternehmen und ihre Sorten kennen.

Hast Du Dich jemals gefragt, wie wir von nur einer Handvoll Cannabissorten zu Tausenden von Sorten auf dem heutigen Markt gekommen sind? Heutzutage findest Du alle Arten von Indicas, Sativas und Hybriden, die den Vorlieben aller Hanflinge gerecht werden.

Werter Leser, wir leben in einer Ära des Craft Cannabis. Das alles haben wir brillanten Growern und Züchtern zu verdanken, die unzählige Stunden damit verbracht haben, das magische Kraut zu entwickeln und zu verbessern. Und ihre Hingabe zur Verbesserung der Qualität von Cannabis hat sich definitiv ausgezahlt.

Mancher liest womöglich zum ersten Mal etwas über Craft Cannabis. Dieser Artikel ist dazu gedacht, zu erläutern, worum es bei diesem Phänomen geht, und hilfreiche Informationen zu liefern, während wir in ein neues Zeitalter des Cannabis eintreten.

Was ist Craft Cannabis?

Wir haben Dir bereits eine Vorstellung davon gegeben, worum es bei Craft Cannabis geht. Aber um es zusammenzufassen, Craft Weed ist hochwertiges Marihuana, das mit großer Sorgfalt angebaut wird, und dies gewöhnlich in kleinen Mengen. Es ist frei von jeglichem Synthetischen und wird oft von kleineren Unternehmen hergestellt.

Der Anbau von Craft Cannabis erfordert eine Menge Aufwand. Der allererste Schritt vor dem eigentlichen Anbauprozess ist die Wahl erstklassiger Genetik. In einigen Fällen werden vollkommen neue Sorten kreiert, um den Ansprüchen von abgehobenen Feinschmeckern gerecht zu werden.

Anschließend folgt der herausforderndere Aspekt der Züchtung von Craft-Weed-Sorten: Positive Eigenschaften zu erhalten, während negative ausgesondert und gleichzeitig blitzsaubere Produktionsstandards eingehalten werden.

Anbauer von Craft Cannabis stecken jede Menge Zeit, Mühe und Hingabe in ihr Handwerk. Daher sind ihre Preise meistens höher, ähnlich wie es bei Craft Beer der Fall ist.

Die Geschichte von Craft Cannabis

Dies ist eine interessante Geschichte, die bis in das kleine spanische Dorf Guadalest zurückreicht. Es war in diesem Dorf, wo uralte Anbaumethoden entwickelt und an spätere Generationen weitergegeben wurden.

Im Laufe der Zeit verbreiteten sich diese Anbautechniken auch in andere kleine Dörfer wie Castell de Castells. Hier begannen die Bauern damit, unter Verwendung von lokalen natürlichen Ressourcen umweltfreundlichere Cannabissorten zu erschaffen.

Eine der bemerkenswertesten Sorten aus Guadalest ist eine verbesserte Version der bereits bekannten Critical. Der Legende nach entwickelten örtliche Grower einen weitaus besseren Phänotypen, der ausschließlich in Guadalest vorkommt und so wurde er zu einer der ersten Craft-Cannabissorten, die entwickelt wurde.

Was den Prozess selbst betrifft, bestand eine ihrer Strategien darin, Marienkäfer für die biologischen Schädlingsbekämpfung einzusetzen. Die Grower verwendeten zudem nährstoffreiches Wasser, das von nahegelegenen Wasserfällen geholt wurde.

Und um ihre Pflanzen zu beschützen, befestigten die Bauern Glocken an einer Schnur als Alarm vor Wildtieren oder Eindringlingen. Wir reden hier von althergebrachtem Anbau und purem Einfallsreichtum.

Craft Cannabis vs. kommerzielles Cannabis: Worin liegt der Unterschied?

Einfach ausgedrückt, handelt es sich bei kommerziellem Anbau um großangelegte Plantagen, bei denen die Qualität möglicherweise zugunsten eines niedrigeren Preises geopfert werden kann. Viele Leute würden behaupten, dass jene, die in der kommerziellen Cannabisindustrie involviert sind, dem Umsatz alles andere unterordnen.

Kommerzielle Cannabisproduzenten richten sich in erster Linie an Konsumenten, die auf einen hohen THC-Gehalt und niedrige Preise aus sind. Anderen Aspekten wie Geschmack, Textur und Vorbereitung wird nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Die Produktion von Craft Cannabis hingegen nimmt mehr Zeit in Anspruch und wird in geringerem Umfang durchgeführt. Anders ausgedrückt, liegt der Schwerpunkt hierbei eher auf Qualität als Quantität.

Craft cannabis: was du darüber wissen musst

Was sind die Vorteile von Craft Cannabis?

Craft Cannabis wird in der Regel sorgfältiger angebaut und verarbeitet. Kommerzielle Cannabisunternehmen verwenden beispielsweise häufig maschinelle Trimmmaschinen für ihre Kulturen. Da dieser Prozess aggressiver ist, könnte es zu einem Verlust der Trichomen-Köpfe kommen, was die Gesamtqualität beeinträchtigt.

Anbauer von Craft Cannabis lassen jeder Pflanze individuelle Aufmerksamkeit zukommen und trimmen die Blüten manuell. Diese Methode ermöglicht eine bessere Konservierung der Trichome, die die essentiellen Cannabinoide wie THC und CBD enthalten. Wahrscheinlich werden Craft-Unternehmen ihre Buds auch über eine längere Zeit aushärten.

Und anders als bei kommerziellen Plantagen, in denen künstliche Pestizide und andere Chemikalien verwendet werden, setzen kleine Craft-Grower keine synthetischen Mittel ein. Sie nutzen entweder natürliche Pestizide oder Raubinsekten, um ihre Pflanzen schützen. Es ist ein akribischer Prozess, der mehr Zeit in Anspruch nimmt, sich für Craft-Cannabis-Unternehmen, die Qualität ernst nehmen, aber auszahlt.

Der eine Nachteil von Craft Weed ist, dass es teurer ist. Häufig sind Konsumenten jedoch willens, für Qualität mehr zu bezahlen und sie sind glücklicher darüber, kleinere Anbauprojekte zu unterstützen.

Was sind Craft-Cannabissorten?

Der Aufstieg von Craft Cannabis geht mit der Innovation von Hybrid-Sorten einher. Züchter selektieren die besten Genetiken und experimentieren manchmal jahrelang damit, bevor sie ihr finales Produkt veröffentlichen.

Haze und Skunk sind nur zwei großartige Beispiele potenter, ertragreicher Hybriden, die als Basis für die Kreation von Craft-Cannabissorten verwendet wurden. Anschließend wurden einzigartige und seltene Sorten hinzugefügt, um alles noch weiter aufzupeppen. Je mehr Grower sich diesem Spiel anschließen, desto stärker wird auch die Vielfalt von Craft-Marihuanasorten weiter anwachsen.

Experten heben vier Hauptkomponenten von Craft Cannabis hervor: Geschmack, Geruch, Aussehen und High. Eine Sorte, die in allen vier Punkten eine hohe Punktzahl erreicht, wird von vornherein als seltene Züchtung angesehen.

Was sind Craft Cannabis Grower?

In diesem Abschnitt zeigen wir Dir die brillanten Teams hinter den bemerkenswertesten Craft-Cannabissorten von heute. Diese Unternehmen und Verbände gedeihen hauptsächlich in Nordamerika und Europa.

USA

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist auch das Land, wo Du zwei führende Craft-Cannabisunternehmen findest: Aficionado French Connection und 1933 Industries.

Aficionado French Connection

Kalifornien ist in den USA und dem Rest der Welt für seine erstklassigen Buds bekannt. Daher ist es keine Überraschung, dass ein Unternehmen wie Aficionado French Connection im "Golden State" gedeiht.

Als Liebhaber des Krauts erwartet man von dieser Marke erstklassige Produkte und genau das bekommt man auch. Ein gutes Beispiel dafür wäre Rosso Corsa. Dieser indicadominierte Hybrid versetzt Dich in einen entspannten, euphorischen Zustand, während Du die köstlichen Zitrusaromen genießt.

1933 Industries

Viele Unternehmen starteten, als Anfang der 2010er Jahre medizinisches Cannabis an Bedeutung gewann. Eines dieser Unternehmen war 1933 Industries, eine Organisation, die sich der Kreation erstklassiger CBD- und Hanfprodukte widmet.

Mittels seiner beiden Tochtergesellschaften hat 1933 Industries vom Anbau und der Gewinnung bis zur Verarbeitung und Herstellung die volle Kontrolle über alle wesentlichen Prozesse. Dies allein gewährleistet von Anfang bis Ende erstklassige Resultate.

Kanada

Die Legalisierung von Cannabis in Kanada im Jahr 2018 eröffnete die Möglichkeit für erfolgreiche Unternehmungen im Bereich von Craft Cannabis. Hier siehst Du einen kurzen Überblick über zwei Highlights: die Craft Cannabis Association of BC und Alberta Craft Cannabis.

Craft Cannabis Association of BC

Als die Craft Cannabis Association of BC gegründet wurde, hatte sie ein Hauptziel vor Augen: Growern, die in kleinem Maßstab anbauen, und ihren Beiträgen für die lokale Community Anerkennung zu schenken.

Seit der Legalisierung ist das Hautziel dieser Vereinigung die Palette an Nutzen der Pflanze noch zu verbessern. Dies geht über die Verwendung als Genussmittel hinaus und berücksichtigt auch die landwirtschaftlichen, ökonomischen und medizinischen Einflüsse von Cannabis.

Alberta Craft Cannabis

Wenn Du die Website von Alberta Craft Cannabis besuchst, wirst Du sofort sehen, worum es bei diesem Unternehmen geht: "sorgfältigen Anbau von Cannabis in kleinem Maßstab und von höchster Qualität."

Dieses in Edmonton ansässige Unternehmen garantiert ausschließlich überragende Resultate. Ihre meisterlichen Züchter haben ein hervorragendes Auge für Details und arbeiten unermüdlich daran, die Markenkompetenz zu erreichen, für die sie bekannt sind.

Europa

In dieser Region der Welt ist Craft Cannabis noch nicht so bekannt. Dennoch gibt es einige Unternehmen, die Cannabis von bester Qualität vertreiben.

Europa

Super Sativa Club

Wenn Du auf Haze, Skunk #1 und afghanische Sorten stehst, dann hast Du Karel Schelfhout und dem Super Sativa Seed Club dafür danken. Sie haben zwei Hauptziele vor Augen: ihre Samen rund um den Globus zu verteilen und "Cannabiskonsumenten teilhaben zu lassen".

Einige ihrer Spezialitäten umfassen Frosty Friday und Karel's Haze. Allein anhand dieser beiden Produkte ist leicht zu erkennen, warum SSSC Teil der High Times Hall of Fame ist.

Little Chief Collabs

Für jeden Weed-Liebhaber Großbritanniens ist Little Chief Collabs eine Marke, die guten Anklang findet. Besonders dann, wenn es um erstklassige Produkte geht, enttäuscht dieses Unternehmen nicht.

Wenn Du einen Vorgeschmack darauf bekommen möchtest, was sie wirklich zu bieten haben, dann solltest Du zwei ihrer exklusiven Sorten probieren: Killer Glue und Tangie Ghost Train. Sie sind in begrenzten Mengen erhältlich, was nur noch zum Mysterium rund um diese Marke beiträgt.

Welche sind die besten Craft-Cannabissamen?

Im vorherigen Abschnitt haben wir ein paar Namen genannt, aber im Folgenden findest Du als Bonus drei weitere Spitzenvertreter.

Pianono

Ein leuchtender Stern in der Linie von Aficionado French Connection ist Pianono. Diese indicadominierte Sorte versetzt Deinen Körper nach dem ersten Zug in einen entspannten Zustand.

In puncto Geschmack dreht sich bei diesem Produkt alles um eine köstliche Mischung aus süßen Zitrusaromen mit einem Hauch von Gewürzen. Was kann man daran nicht lieben?

Witchy Wonder

Wer nach einem langen Arbeitstag etwas Dampf ablassen möchte, ist bei Witchy Wonder nach ein paar Zügen an der richtigen Adresse. Sie ist eine weitere Indica, die Du insbesondere dann genießen möchtest, wenn Du Dich vor der Bettzeit entspannen möchtest.

Diese herausragende Sorte bringt einen elektrisierenden Mix aus fruchtigen, sauren und tropischen Aromen auf den Tisch. Und haben wir schon erwähnt, dass Witchy Wonder zu 100% biologisch und vegan ist? Das ist auf jeden Fall ein dickes Plus!

Garlic Haze

Hier ist eine weitere biologische und vegane Sorte. Garlic Haze weist tatsächlich einen Hauch von Knoblauchgewürz auf, der zusammen mit einem Zitrusaroma ein interessantes Geschmacksprofil darstellt.

Diese Sorte ist ein ausgewogener 50/50 Indica-Sativa-Hybrid, so dass Du das Beste aus beiden Welten erhältst. Löse Deine Sorgen in Rauch auf, während Du Dich geistig energiegeladen fühlst.

Hat es Sinn, in Craft Cannabis zu investieren?

Kurze Antwort: ja. In den letzten 10 Jahren hat die globale Cannabisindustrie einen exponentiellen Anstieg verzeichnet. Da immer mehr Länder und große Gebiete legale Rahmenbedingungen schaffen, können wir einen weiteren Boom erwarten.

Nur um die Dinge ins rechte Licht zu rücken; Experten prognostizieren, dass die Ausgaben von Cannabiskonsumenten bis zum Jahr 2022 23,4 Milliarden US-Dollar betragen werden.

Sicher, es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass größere Cannabisunternehmen die kleineren Mitbewerber dominieren. Solange es jedoch trotz des höheren Preises eine große Nachfrage für das feinere Zeug gibt, kann die Craft-Cannabisbranche nur gedeihen und mehr Erfolge erzielen. Falls Du ein Investor sein solltest, wäre dies eine zu süße Versuchung, um sie Dir durch die Finger gehen zu lassen.

Craft Cannabis: Das Marihuana der Zukunft?

Denke einmal an Craft Beer; dank der Technologie, Innovation und der Liebe für eine frische Variante eiskalter Hopfenkreationen belief sich der Wert der Branche im September 2020 auf 38 Milliarden US-Dollar.

Kann dasselbe auch mit Craft Cannabis passieren? Während die Legalisierung weltweit wie ein Lauffeuer voranschreitet und Reglementierungen modernisiert werden, deuten alle Anzeichen auf ein "ja" hin.

Und da mehr brillante Köpfe mit ihren eigenen Produkten auftauchen, sieht es ziemlich danach aus, als würde es in den kommenden Jahren zu einer Übernahme durch Craft Cannabis kommen!