Die 10 besten Landrassensorten


Die 10 besten Landrassensorten

Alle modernen Cannabisgene haben eines gemeinsam: Sie stammen von wilden Exemplaren ab – sogenannten Landrassen, die an den verschiedensten Ecken der Welt zu finden sind.

Diese wild wachsenden Sorten weisen spezifische Eigenschaften auf, die sie erworben haben, indem sie sich an die Herausforderungen verschiedener Umgebungen anpassten. Die Kush, die Du letzte Nacht geraucht hast, und die Gorilla, der derzeit in Deinem Garten wächst, haben Landrassen-Vorfahren, und einige ihrer bemerkenswertesten Eigenschaften lassen sich immer noch auf diese Vorgänger zurückführen.

Diese Landrassensorten sehen möglicherweise ganz anders aus als unser modernes Sortiment, und viele Menschen unterschätzen sie deshalb voreilig. Sie halten sich jedoch bis heute, und es gibt einige, die Du auf Deinem Radar haben solltest.

Was sind Landrassensorten?

Kurz gesagt sind Landrassensorten die ursprünglichen Cannabissorten, von denen unsere heutigen modernen Sorten abgeleitet wurden. Man fand sie zuerst in verschiedenen Regionen Thailands, Südafrikas und Mexikos, wobei sie durch die individuellen Merkmale unterschieden werden können, die sie als Anpassung an ihre jeweilige Umwelt angenommen haben.

Während die Menschen Cannabis in den Rest des Planeten eingeführt haben, sind Landrassensorten wilde Exemplare, die sich in freier Wildbahn entwickelt haben und dort gedeihen. Ihre Fähigkeit, sich zu verbreiten, ist natürlich Vögeln und Tieren zu verdanken, die ihre Samen gefressen und verteilt haben. Dies ermöglichte ihnen, spezifische attraktive Eigenschaften wie z. B. erstrebenswerte Cannabinoid- und Terpenwerte zu entwickeln, die für Züchter und Anbauer gleichermaßen von Interesse sind.

Als Sortenjäger dies erkannten, bereisten sie Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts den Planeten auf der Suche nach unerschlossener Landrassengenetik. Einmal entdeckt, wurde diese an Züchter weitergegeben, die ihre Eigenschaften in den ständig wachsenden Cannabis-Genpool aufnahmen und so neue Generationen aufregender Sorten hervorbrachten.

Wir reden jetzt schon die ganze Zeit über diese Sorten. Lass uns endlich auf die wichtigsten Landrassensorten näher eingehen. Bei den hier vorgestellten Varietäten handelt es sich hauptsächlich um Sorten der ersten Generation, die von wilden Exemplaren abstammen, die in der Natur gedeihen. Sie kommen heute der echten Landrassengenetik am nächsten, weshalb wir sie hier entsprechend behandeln.

Die 10 besten Landrassensorten

Die 10 hier vorgestellten Landrassensorten sind die bekanntesten Wildgenetik- und direkten Nachfolgesorten, die es derzeit gibt. Sie dienen als genetische Grundlage für viele der modernen Cannabissorten, die wir kennen, lieben und anbauen.

Durban Poison

Durban Poison stammt von einem wilden Sativa-Landrassenexemplar ab, das man in der Nähe der südafrikanischen Hafenstadt Durban fand. Wegweisende Sortenjäger reisten speziell auf der Suche nach wilden Cannabispflanzen mit bis dato ungenutzter Genetik in diese Region.

Nachdem das Team in freier Wildbahn wunderschöne Sativa-Exemplare entdeckt hatte, kehrte es zum internationalen Cannabis-Zentrum Amsterdam zurück. Hier begann man, die Sorte mit Indica-Genetik zu kreuzen. Nachdem die Züchter einen stabilen Phänotyp entwickelt hatten, mit dem sie zufrieden waren, nannten sie diesen Nachkommen Durban Poison.

Seit der Entdeckung der originalen Landrasse und der Erschaffung von Durban Poison haben viele Saatgutbanken ihre eigenen Versionen der Sorte entwickelt, verwenden die ursprüngliche Genetik aber heutzutage immer noch, um weitere neue Sorten zu kreieren. Tatsächlich stammen sowohl Girl Scout Cookies als auch Cherry Pie, ihrerseits legendäre Sorten, jeweils von Durban Poison ab.

Dieser sativadominierte Profiboxer schlägt mit viel THC zu, was in den besten Pflanzen etwa 24% bedeutet. Nach ein paar Zügen vermittelt die Sorte ein zerebrales und energetisches High, das den Geist motiviert. Diese Blüten sind eine großartige Option für Wake-and-Bake, um den Tag richtig zu beginnen. Die würzigen, süßen und fruchtigen Terpene kommen auch in Edibles und Extrakten gut zur Geltung.

Durban Poison bringt sowohl indoor als auch im Freien eine lohnende Rendite. In Innenräumen erreicht sie im Durchschnitt eine Höhe, die meist nicht viel mehr als anderthalb Meter beträgt, schwingt sich aber im Freien auf bis zu 3 Meter empor. Stelle Dich darauf ein, dass Du Deine Vorratsgläser nach einer Blütezeit von 8–9 Wochen füllen kannst.

Early Maroc

Diese hoch aufragende Landrassensorte entstammt der Wildgenetik, die sich an die trockenen und heißen Bedingungen Marokkos angepasst hat. Als Reaktion auf dieses ziemlich raue Klima entwickelten die Pflanzen eine schlanke und hohe Statur sowie eine große Anzahl von Trichomen, die Schutz vor der stressenden UV-Strahlung bieten.

Nach ihrer Entdeckung in freier Wildbahn ließen die Züchter Samen der ursprünglichen Sorte in kontrollierten Anbauanlagen im Westen keimen. Sie waren beeindruckt vom kräftigen Wachstumsmuster sowie den gigantischen vertikalen Colas und wussten sofort, dass ihr Vorhaben vielversprechend war.

Dieses reine Sativa-Exemplar produziert moderate THC-Werte von 17%. Jeder Zug sendet eine energetische Schockwelle durch das zentrale Nervensystem, wobei die Wirkung Dich als Nutzer allerdings nicht überwältigt. Stattdessen werden kreative Projekte und intensive Diskussionen gefördert.

Early Maroc produziert große und hoch aufragende Colas, wie man sie bei anderen Sorten selten findet. Es handelt sich buchstäblich um reine Blütensäulen, die vertikal mit wenig seitlichem Wachstum in die Höhe schießen. Diese beeindruckenden Buds produzieren ein viskoses Harz, das mit Geschmack und Duft von Pfeffer, Erdbeere, Gewürzen und Süßigkeiten auf sich aufmerksam macht.

Early Maroc hat ihre wilde Natur bewahrt. Während sie im Innenbereich eher schlecht wächst, entfaltet die Sorte unter dem Einfluss der Elemente ihr volles Potenzial. Im Freien kann man als Anbauer mit einem Ertrag pro Pflanze von bis zu 450g rechnen.

China Yunnan

Diese hochwertige Landrasse stammt aus der chinesischen Provinz Yunnan, was den Name China Yunnan erklärt. Die im Süden des Landes an Vietnam, Laos und Myanmar grenzende Region ist eine der wärmsten Chinas.

Sortenjäger entdeckten dieses wilde Exemplar, als sie durch die Provinz wanderten, um nach Cannabispflanzen zu suchen, die in der Nähe ihrer angestammten Heimat wachsen. Sobald sie fündig geworden waren, konnten sie natürlich nicht genug bekommen, weshalb wir seitdem mit zahllosen Nachkommen gesegnet sind.

China Yunnan enthält rund 80% Indica- und nur 20% Sativa-Genetik. Die Blüten weisen unterschiedliche THC-Werte auf, die normalerweise zwischen 12–18% schwanken. Der CBD-Gehalt beträgt 2–3%. Beim Rauchen lösen diese Blüten ein friedliches und euphorisches High aus, das den Körper zum Schmelzen bringt und die Stimmung hebt.

Obwohl es sich bis zu einem gewissen Grad um einen Hybriden handelt, weist die Sorte eine Morphologie auf, die eher für Indica-Pflanzen typisch ist. Die Fächerblätter besitzen dicke Finger und das Blätterdach erstreckt sich fast ebenso weit zur Seite wie nach oben. Diese buschartige Landrasse produziert dicke und dichte Blüten, die vollständig mit Trichomen und Harz beschichtet sind.

Grower haben China Yunnan im Innen- und Außenbereich erfolgreich angebaut. Indoor produzieren die Pflanzen nach einer Blütezeit von 8–9 Wochen einen mittleren Ertrag, während Exemplare, die im Freien in Beeten und Töpfen wachsen, gegen Ende September eine gute Ernte einbringen.

China yunnan

Acapulco Gold

Acapulco Gold entstand in der Region Acapulco an der Pazifikküste Mexikos. Die Sorte passte sich den glühenden Temperaturen, die dort während der Trockenzeit herrschen, ebenso an wie den starken Regenfällen, die für die Regenzeit charakteristisch sind. Acapulco Gold entwickelte eine Widerstandsfähigkeit, die sie für Züchter unglaublich attraktiv macht, da sie Hitzewellen und Schimmelpilzen ins Gesicht lacht.

Ihr Name verweist auf ihre goldfarbenen Blüten: Diese kleinen und kompakten Nuggets produzieren einen mittleren THC-Gehalt und ein komplexes Terpenprofil, das die Geschmacksknospen strahlen lässt. Nach einem Zug werden Dir Wellen von Gewürzen, Erde, Süße und Moschus durch Nase und Mund strömen. Diese Aromen treten besonders deutlich hervor, wenn die Blüten verdampft werden, da beim Rauchen die meisten verbrannt werden.

Acapulco Gold besitzt 70% Sativa-Genetik, weshalb ihr High die Neuronen befeuert und dazu dient, den Geist aufzuwecken. Sie passt gut zur morgendlichen Tasse Kaffee und kann Dich auf Vordermann bringen, sobald Du in den Tag startest. Tagsüber in Maßen genossen, hält diese produktive Sorte Dich in einem Zustand messerscharfer Konzentration, wenn Du Deine täglichen Aufgaben abhakst.

Diese robuste Landrasse bringt reichlich dicke und sich verjüngende Blüten hervor. Indoor-Pflanzen werden 110cm hoch und bieten einen Ertrag von 500g/m². Du solltest Dich darauf vorbereiten, Deine Buds 9–10 Wochen nach Beginn der Blüte zu ernten. Im Freien angebaute Pflanzen werden bis zu 200cm groß und produzieren in der zweiten Oktoberhälfte einen mittleren Ertrag.

Mozambica

Mozambica, eine sativadominierte Landrassensorte, stammt von der Küste Mosambiks in Ostafrika. Die Sorte enthält zwischen 90–100% Sativa-Genetik, was bedeutet, dass einige Exemplare reine Sativas sind, während andere einen Hauch von Indica in sich tragen. Heiler der Region, die diese Pflanze "Nbanje" oder "Soruma" nennen, nutzen sie häufig zur Herstellung eines medizinischen Tees.

Mozambica weist ein robustes genetisches Profil auf. Diese Sorte passte sich während ihrer Entwicklung ebenso an die intensive Regenzeit an, die von Oktober bis März dauert, wie an die Trockenheit, die den Rest des Jahres herrscht. In der Folge können Grower diese Sorte erfolgreich in nassen und feuchten Gebieten der Welt anbauen, in denen viele andere Sorten Schimmelpilzen zum Opfer fallen würden. Mozambica gedeiht auch in warmen und trockenen Regionen und bewältigt Hitzewellen mühelos.

Diese wilde Sorte reckt sich turmartig zu großen Höhen empor. Mozambica kommt in großen Töpfen und Hochbeeten im Freien besonders gut zur Geltung, obwohl manche Grower auch von außergewöhnlich großen Ernten in Innenräumen berichten. Unter freiem Himmel entwickelt die Sorte ein ausuferndes Blätterdach und erzielt nach einer Blütezeit von 13 Wochen einen enormen Ertrag.

Hindu Kush

Hindu Kush stammt aus dem gleichnamigen Gebirge, einer 800 Kilometer langen Bergkette, die von Afghanistan über Pakistan nach Tadschikistan reicht. Die Sortenjäger, die diese Genetik erstmals der westlichen Welt bekanntmachten, sollten enorme Schockwellen durch die Cannabisgemeinschaft senden, die noch heute gegen die Ufer der Cannabiswelt branden.

Diese reine Indica-Genetik bildet die Grundlage für einige der großartigsten Cannabissorten, die wir bislang kennen. Die Züchter nutzten sie, um OG Kush, Purple Kush und eine Vielzahl weiterer legendärer Sorten zu kreieren, die ihr eigenes Erbe bewahrt haben.

Es gibt jedoch einen besonderen Grund, warum die ursprüngliche Hindu Kush so verehrt wird: Sie produziert große und hohe Colas, die reich an Trichomen, Blütenstempeln und scharfen Zuckerblättern sind, wegen derer sie andere Sorten überstrahlt. Diese großen Blüten schlagen mit einem durchschnittlichen THC-Gehalt zwischen 18–20% auch hart zu. Die Wirkung kann ebenfalls variieren: Weniger potente Pflanzen werfen ein schweres High über den Körper und klären den Geist, während jene mit mehr THC den Geist noch weiter beruhigen, weshalb diese Blüten ideal für ruhige Abende sind.

Diese buschartige Indica hat sowohl indoor als auch im Freien eine geringe Höhe und zieht hauptsächlich diskrete Anbauer und Grower mit begrenztem Platz an. Nach einer kurzen Blütezeit von 7 Wochen im Innenbereich wird ein mittlerer Ertrag erzielt, und wer sie im Freien anbaut, sollte sich darauf vorbereiten, diese süßen und fruchtigen Blüten Ende September zu ernten.

Thai

Thailand ist die Heimat einiger der besten Sativa-Cannabispflanzen der Welt, einschließlich der gleichnamigen Sorte Thai.

Diese Sorte bietet ein pulsierendes zerebrales Erlebnis, das sich perfekt für den Einsatz tagsüber eignet. Raucher nutzen die motivierenden Eigenschaften von Thai, wenn sie Musik machen, Bilder malen und Bücher schreiben wollen, oder sich um das kümmern möchten, was sie sonst antreibt. Die Züchter haben die 100% reine Sativa-Sorte genutzt, um gleichermaßen energiegeladene Sorten wie Northern Lights und Chemdawg zu erschaffen.

Jeden Busch umdrehende Sortenjäger stießen in den 1970er Jahren auf diese Genetik und führten sie in den nächsten zwei Jahrzehnten schrittweise in den westlichen Genpool ein. Thai trägt auch den Spitznamen "Thai Sticks", was darauf anspielt, dass die Einheimischen diese Blüten traditionell trockneten und sie zu langen harzigen Sticks zusammenbanden.

Diese aufregende Landrasse weist mehrere Eigenschaften auf, die sie für Züchter äußerst attraktiv machte, als sie im Westen ankam. Zunächst einmal verströmen ihre schmalen und langen Blüten durchdringende Aromen von Erde, Schokolade, Zitrusfrüchten und Holz. Ihr hoher THC-Gehalt wirkt mit den Terpenen zusammen, die diesen Gerüchen zugrunde liegen, und erzeugt ein klares und produktives High. Nutzer beschreiben die Erfahrung als euphorisch, erhebend und (bei ausreichend hoher Dosierung) sogar als psychedelisch.

Dieses große und dünne Exemplar gedeiht im Freien in Polytunneln, Gewächshäusern und Gartenbeeten. Beobachte, wie sie sich in große Höhen erhebt und dabei ein ausladendes, mit schweren Blüten beladenes Blätterdach produziert, das über einen Zeitraum von 14–20 Wochen stetig wächst. Diese Sorte ist wiederum nur für wärmere Regionen mit einer langen Vegetationsperiode geeignet, da der saisonale Übergang in kälteren Klimazonen diese Pflanze stoppt, bevor sie die Erntereife erreicht.

Afghani

Diese robuste reine Indica-Landrasse, die man einfach als Afghani kennt, stammt ebenfalls aus dem Hindukusch-Gebirge, ist allerdings speziell innerhalb der Grenzen Afghanistans zuhause.

Sortenjäger hatten Samen dieser Sorte, die man auch als Afghan kennt, in die Hände bekommen und sie kurz vor der sowjetischen Invasion Ende der 1970er Jahre aus dem Land geschmuggelt. Der Erwerb dieser Samen kam dem Genpool jedoch nicht nur vorübergehend zugute. Vielmehr legte die Afghani-Genetik den Grundstein für Sorten wie Amnesia Haze und verschiedene andere beliebte moderne Phänotypen.

Ein Großteil des in dieser Region hergestellten Haschischs stammt von herausragenden afghanischen Landrassenexemplaren, und es ist kein Geheimnis, dass die arabische Welt seit Jahrhunderten das beste Hasch des Planeten herstellt. Raucher in anderen Ländern unternehmen große Anstrengungen, um diese Premiumimporte in die Hände zu bekommen, und die Genetik von Afghani ist genau der Grund dafür.

Die kleinen und kompakten Nuggets produzieren einen mittleren THC-Gehalt. Selbst wenn dieses Gleichgewicht Dich nicht gleich in den Weltraum katapultieren wird, spürst Du trotzdem eine starke Welle der Euphorie, die Deinen Körper durchströmt. Du wirst Dich insgesamt entspannt und sorgenfrei fühlen, während köstliche Aromen von Gewürzen und Erde diese angenehmen Effekte begleiten.

Die robuste und langlebige Genetik von Afghani macht es einfach, diese Sorte in jeder Umgebung anzubauen. Indoor wachsende Pflanzen bleiben klein und produzieren nach einer Blütezeit von 7–8 Wochen bis zu 400g/m². Im Freien werden die Pflanzen bis zu 200cm hoch, und Du solltest Dich darauf einstellen, Deinen moderaten Ertrag in der letzten Septemberwoche zu ernten.

Afghani

Columbian

Columbian, ein reines Sativa-Exemplar, ist und bleibt ein Klassiker in der Weed-Welt.

Sie wurde in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts immer beliebter und trug dazu bei, die Nachfrage nach höherwertigen Sinsemilla-Blüten zu befeuern. Nachdem die Züchter diese Genetik in den Griff bekommen hatten, schufen sie eine Generation von Sorten, die die Cannabiswelt für immer verändert haben. Plötzlich tauchten Sorten wie AK-47, Haze sowie die originale Skunk auf und die Cannabislandschaft war nicht mehr dieselbe.

Dieses Phänomen kombiniert einen hohen THC-Gehalt mit einer komplexen, aber komplementären Reihe von Terpenen. Obwohl man natürlich auch ihre Wirkung schätzt, nutzen viele Cannabiskenner diese Sorte oft nur, um ihre verlockenden Aromen zu erleben. Jeder Zug sendet Noten von Skunk, Limette, Süße und Zitrone über die Zunge. Cannabisköche bewahren diese Blüten für ihre besten Gerichte auf.

Nachdem man als Nutzer diese unwirklichen Terpene erlebt hat, verspürt man schnell einen Energiestoß, der durch den Körper fließt. Ihr euphorisches, erhebendes und fokussiertes High dient fast als Nootropikum. Genieße diese Blüten den ganzen Tag über, um funktionsfähig zu bleiben, oder nimm abends ein paar Züge, wenn Du mit Deinen Freunden in die Stadt willst und die Nacht zum Tag machen möchtest.

Insgesamt bewerten Grower Columbian als schwierig anzubauen. Wenn Du diese Blüten erleben möchtest, musst Du sie Dir verdienen. Diese hohen Pflanzen gedeihen im Freien und erfordern eine lange und warme Wachstumsphase. Lass also besser die Finger davon, wenn Du in einer kühleren Region lebst.

Ebenso solltest Du Deine Plantage mit Begleitpflanzen wie Lavendel, Dill und Basilikum bestücken, um schützende Insekten anzulocken und Schädlinge zu verscheuchen. Unabhängig davon, ob Du Columbian indoor oder im Freien anbaust, erwartet Dich im November ein großer Ertrag.

Jamaican Lambsbread

Jamaican Lambsbreed ist eine der bekanntesten Sorten in Jamaika und sogar Bob Marley selbst soll sie zu seinen Favoriten gezählt haben. Diese Sorte stammt von einer reinen Sativa-Landrasse ab, die sich nach ihrer Ankunft aus Afrika an das jamaikanische Klima angepasst hat. Nach der Integration in Zuchtprogramme trug Jamaican Lambsbread dazu bei, Nachkommen wie Black Tuna und Lamborghini hervorzubringen.

Diese Sorte enthält eine enorme Menge an THC und sorgt für einen schnell wirkenden Sativa-Kick. Mit einem THC-Gehalt zwischen 21–25% hat die Wirkung definitiv Feuer und bietet selbst erfahrensten Rauchern ein starkes High. Rauchanfänger, die eine intensive Erfahrung suchen, sollten allerdings Zug für Zug vorgehen und dazwischen die eigene Lage checken. Der Geschmack von Kiefer und Zitrone macht diese Blüten jedoch zu einem Genuss für die Zunge, und Du könntest versucht sein, mehr Züge zu nehmen, als Du verkraften kannst.

Jamaican Lambsbread wird groß und schlaksig. Sie wächst gut in der Hitze eines Gewächshauses oder in voller Sonne. Wird sie unter diesen Bedingungen angebaut, kann sie in hochwertiger Erde spätestens im November einen massiven Ertrag hervorbringen.

Landrassengenetik bildet die Basis für alles, was wir an Cannabis lieben

Die leistungsstarke Landrassengenetik erzeugt nicht nur einzigartige Effekte, sondern bildet die Basis für Hunderte moderner Sorten, die auf der ganzen Welt angebaut werden. Die Fähigkeit von Cannabis, sich an alle Bedingungen anzupassen, die Beharrlichkeit von Sortenjägern und der Einfallsreichtum von Züchtern kamen zusammen, um unsere moderne Weed-Ära herbeizuführen, wofür wir nicht dankbar genug sein können. Also, worauf wartest Du? Bedanke Dich bei den Vorfahren Deiner Lieblingssorte und baue noch heute eine dieser Landrassen an!