Frohes 420! Ein Tribut an 5 der einflussreichsten Cannabissorten


Frohes 420! Ein Tribut an 5 der einflussreichsten Cannabissorten

Frohes 420 Euch allen!

Falls Du nicht unter einem Stein lebst, wirst Du sicher mitbekommen haben, dass heute 420 ist – der jährliche Cannabisfeiertag, an dem alles, was mit dem schönen Kraut zu tun hat, gefeiert und genossen wird.

Da wir die möglichen Ursprünge dieses Feiertags bereits in früheren Beiträgen über 420 aufgedeckt haben, dachten wir uns, dass wir in diesem Jahr den 5 Sorten Tribut zollen sollten, die eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Cannabiswelt gespielt haben und deshalb für ihre Bedeutung die verdiente Anerkennung finden sollten. Diese fünf Sorten sind allzeit großartig und verantwortlich für den beeindruckenden Cannabis-Genpool, wie wir ihn heutzutage kennen.

Ihr fünf großen, die Cannabiswelt verändernden Sorten, wir grüßen Euch!

AFGHANI

Afghani

Die Sorte Afghani ist ohne jeden Zweifel die Mutter aller Mütter. Dieses klebrige Biest war im Laufe der Jahre aufgrund ihres problemlosen Wachstums, ihrer starken Cannabinoid-Konzentration und ihrer üppigen Harzproduktion ein echter Favorit der Anbauer und Nutzer. Sie ist ebenfalls die Sorte, die mit großartigem Haschisch verbunden ist und ein Eckpfeiler im altehrwürdigen Haschisch-Handel war.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass Afghani zum einen oder anderen Zeitpunkt in die meisten Zuchtprogramme aufgenommen wurde. Es gibt nur wenige Sorten, in denen ihr Einfluss nicht spürbar wäre. Als Beeinflusserin steht sie an der Spitze der Cannabis-Community – als Grundlage für die Gründung vieler Saatgutbanken. Man liegt sicher nicht falsch, wenn man feststellt, dass die Welt des Cannabis ohne sie ganz, ganz anders aussehen würde.

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SUPER SKUNK

Super Skunk

Super Skunk ist wahrscheinlich die bekannteste Sorte auf diesem Planeten. In den 90er Jahren verliebten sich die Züchter in ihre Fähigkeit, in sehr kurzer Zeit Top-Weed zu produzieren. Das führte dazu, dass Super Skunk den Markt überflutete und sich langsam aber sicher ausbreitete. Du musst nur einen Blick auf das Vereinigte Königreich werfen, wo der Name Super Skunk für viele Hanfis gleichbedeutend mit Cannabis hoher Potenz ist.

Natürlich ist dies nur ein Beispiel für den Triumph dieser Sorte. Auf jedem Kontinent hat sich Super Skunk auf die eine oder andere Weise einen Namen gemacht, und um erneut auf unsere erste Sorte zurückzukommen, ist auch Super Skunk afghanischer Herkunft. Super Skunk wurde im Laufe der Jahre in vielen verschiedenen Formen gezüchtet – was so weit geht, dass Du wohl kaum jemanden findest wirst, der, ob nun Hanfi oder nicht, noch nie in der einen oder anderen Form von Super Skunk gehört hat. Das rechtfertigt ganz sicher die Nominierung von Super Skunk für diese 420-Ruhmeshalle.

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CANNATONIC

Cannatonic

In den letzten Jahren hat die Cannabis-Gemeinschaft eine massive Zunahme der Sorten beobachten können, die im Hinblick auf ein ausgeglichenes Verhältnis von CBD zu THC oder sogar ein CBD-Übergewicht gezüchtet wurden. Nun, dafür haben wir Cannatonic zu danken. Diese legendäre Sorte erreichte als erste das goldene CBD/THC-Verhältnis von 1:1.

Obwohl diese Sorte an sich schon ein Kraftpaket ist, kann man sich leicht vorstellen, wie Cannatonic den Züchtern alle Schleusen geöffnet hat – Du kannst es an der Anzahl der heute verfügbaren CBD-Sorten selbst erkennen. Cannatonic hat die Macht in die Hände derer gelegt, die das Glück hatten, an sie heranzukommen, besitzt einen hohen therapeutischen Wert für diejenigen, die sie benötigen und bildete die Grundlage für Züchter, die sich auf dem CBD-Markt etablieren wollten.

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LOWRYDER #2

Lowryder 2

Wenn man sich heutzutage autoflowering Cannabissorten ansieht, handelt es sich meist um schnell wachsende, hochpotente Bestien, die zu einem meisterhaften Grad verfeinert wurden. Das war jedoch nicht immer so. Autoflowering Sorten wurden lange Zeit als schwach angesehen und man hielt ihre Qualität für schlecht.

Die autoflowering Eigenschaft von Cannabis ruderalis ist seit langem bekannt, aber aus Sicht der Anbauer/Konsumenten sind diese Pflanzen überhaupt nicht interessant. Cannabis ruderalis produziert sehr niedrige Erträge mit einer sehr niedrigen Potenz. In den achtziger und neunziger Jahren versuchten nun mehrere Züchter, Cannabis ruderalis mit photoperiodischen Sorten (Sativa/Indica) zu kreuzen, um neue Züchtungen mit dem Ertrag und der Potenz von photoperiodischen Sorten zu erschaffen, die zusätzlich mit der selbstblühenden Eigenschaft versehen waren. Sie alle scheiterten und Cannabis ruderalis stand in der Gefahr, innerhalb der Cannabis-Community wieder in Vergessenheit zu geraten.

Aber die Ruderalis-Genetik kehrte in den Nullerjahren in Form von Lowryder zurück. Lowryder war eine Kreuzung zwischen Cannabis ruderalis, Williams Wonder und Northern Lights #2. Dieser Hybrid war noch längst nicht perfekt: Geringe Erträge, geringe Potenz und unzuverlässig, um es kurz zu fassen. Doch als Lowryder mit Santa Maria gekreuzt wurde, war das fehlende Glied in der Kette gefunden. Lowryder #2 erblickte das Licht der Welt und öffnete vielen innerhalb der Welt des Cannabis die Augen: Bessere Erträge, höhere Potenz und zuverlässig! Viele Züchter begannen sofort mit Lowryder #2 zu experimentieren, indem sie sie mit weiteren photoperiodischen Sorten kreuzten. Das Ergebnis? Ein explodierender Markt für qualitativ hochwertige Autos. Danke, Lowryder #2!

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WHITE WIDOW

White Widow

Falls Du jemals die Kanäle von Amsterdam entlanggeschlendert bist, wirst Du ganz sicher auch von White Widow gehört haben. Diese Cannabissorte ist ein niederländischer Klassiker und eine der ersten schwergewichtigen Sorten in der Cannabisszene.

Falls Du mit alten Hanflingen sprichst, werden sie Dir wahrscheinlich sagen, dass das Gras zu ihrer Zeit viel milder war. Nun, das trifft höchstwahrscheinlich auch zu! Bis White Widow kam. In den 90er Jahren, als die Coffeeshop-Szene in Amsterdam expandierte, war die schiere ungezügelte Potenz von White Widow für viele Leute ein Schock und bereitete manchen sogar Sorge. Es handelte sich um die erste große Sorte, die die Marke von 20% THC knackte und damit die Weichen für zukünftige Sorten stellte.

Bis heute konnte White Widow seine Beliebtheit aufrecht erhalten und bildet eine wichtige Inspiration für viele Züchter, Anbauer oder Nutzer, die diese hohen Potenzlevel erreichen wollen.

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BONUSSORTE: ORANGE BUD

Orange Bud

OK, dieser Artikel sollte 5 Sorten umfassen, aber wir stellen Dir heute noch eine Bonus-Sorte gratis dazu vor: Orange Bud!

Orange Bud ist eine Sorte alter Schule aus den 80ern, die von niederländischen Züchtern wegen ihrer Fähigkeit, zu fesseln und euphorisch zu wirken, sorgfältig ausgewählt wurde. Sie induziert ein euphorisches Kopf-High und eine langsame, beruhigende physische Welle. Eine echte Chill-Sorte, die voll und ganz dem gängigen Cannabis-Klischee entspricht.

Orange Bud war für mich seinerzeit der Türöffner in die Welt des Weed. Und es hätte für mich keine bessere Einführung geben können: Ich habe mich in derselben Sekunde in Cannabis verliebt. Um ehrlich zu sein, hat Orange Bud in der Welt der Cannabis-Genetik kein Erdbeben ausgelöst, aber sie hat meine Leidenschaft geweckt. Und sie tut es immer noch. Danke dafür, Orange Bud!

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So, das war sie schon, unsere Liste! Gedacht, um fünf (eigentlich sechs) Sorten zu feiern und ihnen an diesem erlauchten Tag Respekt zu zollen. Jede einzelne von ihnen hat die Cannabis-Gemeinschaft auf ihre ganz eigene Art und Weise geprägt und damit den Weg für die hervorragende Genetik geebnet, die heutzutage verfügbar ist.

PS: Bist Du an noch mehr Sorten interessiert, die zu den Meilensteinen in der Welt der Cannabisgenetik gehören? Werfe einen Blick auf unsere Hall of Fame!

Bonussorte: orange bud

Wir wünschen allen einen schönen Tag

Im Zweifelsfall noch einen rauchen!