Tolle Tipps, Um Den Besten Geheimen Anbauplatz In Der Wildnis Zu Finden


Tolle Tipps, Um Den Besten Geheimen Anbauplatz In Der Wildnis Zu Finden

Wenig überraschend suchen Züchter auf der ganzen Welt nach Möglichkeiten, um das Beste aus ihrer Ernte herauszuholen, ohne dabei ein kleines Vermögen für eine hydroponische Anlage ausgeben zu müssen. Der liebevolle Ausdruck „Guerilla Growing“ bezeichnet den heimlichen Anbau im Freien bzw. in der Wildnis, ohne dabei auf die Annehmlichkeiten eines Zuchtraumes oder der eigenen vier Wände zurückgreifen zu können.

Obwohl sich dahinter keine Wissenschaft versteckt, kann beim Guerillaanbau eine fette Ernte von duftenden Buds eingefahren werden, die reich an Cannabinoiden sind. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Bestandteile eines erfolgreichen Geheimanbaus – zum Beispiel die Wahl eines geeigneten Standortes und welchen Plan Du für eine erfolgreiche Ernte befolgen solltest.

Im Folgenden haben wir tolle Tipps für den perfekten Guerillaanbau zusammengestellt. Egal, in welchem Teil der Erde Du lebst, hier erfährst Du, wie und wo sich das geheime Projekt am Besten realisieren lässt.

PLANE!

Bevor Du damit anfängst, Deine Cannabispflanzen auf ein Wachstum in der Wildnis vorzubereiten, musst Du zunächst einmal einen detaillierten Plan für Dein Anbauvorhaben erstellen. Vorneweg gibt es bei der Auswahl des Platzes ein paar Dinge zu beachten.

Das Wort „Guerilla“ impliziert Verborgenheit und Du musst unbedingt einen abgelegenen und geheimen Platz finden, damit niemand Deiner Operation zufällig in die Quere kommt.

Beschränke Dich auf Plätze, an denen keine Wanderer oder Spaziergänger vorbeikommen. Für die Beurteilung des Potenzials eines Platzes lohnt es sich, ihn hinsichtlich der Aktivitäten von Tieren wie Rehen oder Hasen zu beobachten. Das ist ein sicheres Anzeichen für wenig störende Gäste und limitiert das Risiko, erwischt oder von „Abstaubern“ überrascht zu werden.

Trotz alledem sollte Dein Anbauplatz nicht nur mit dem Hubschrauber erreichbar sein, wenn Deine Pflanzen Wasser und Nährstoffe benötigen. Bestenfalls ist der Platz so unauffällig wie möglich, während Du noch immer mindestens einmal pro Woche nach Deinen Pflanzen sehen kannst.

WÄHLE DEINE SORTE SORGFÄLTIG AUS

WÄHLE DEINE SORTE SORGFÄLTIG AUS

Bei der Entscheidung für einen Guerillaanbau gibst Du Deine Kreativität auf und akzeptierst, dass der Erfolg Deiner Ernte nun größtenteils in den Händen von Mutter Natur liegt. Es gibt aber immer noch Möglichkeiten, um den Ertrag in Deiner Klimazone zu optimieren. Dafür solltest Du Sorten auswählen, die unter unterschiedlichen Umweltbedingungen gedeihen können.

Ziehe autoflowering Sorten in Betracht, denn sie sind kleiner, benötigen weniger Wasser und helfen Dir dabei, Deine Plantage so unauffällig wie möglich zu gestalten. Die Blüte von autoflowering Pflanzen hängt von ihrem Alter ab und ist nicht abhängig von Umweltfaktoren.

Es beruhigt Züchter, dass unkontrollierbare Umgebungsvariablen nicht die gesamte Ernte zerstören werden. Während THC-Gehalt und Ertrag von autoflowering Sorten nicht so hoch wie bei photoperiodischen Pflanzen sind, lassen sie sich aus der Luft nicht so leicht erkennen und können von einer Person leichter umsorgt werden.

BEDENKE DAS KLIMA

Warte mit dem Einpflanzen bis der Winterfrost (wirklich) vorüber ist. Wenn Du Deinen Geheimanbau zu früh startest und Deine Ernte an einen gemeinen Spätjahresfrost verlierst, ist das ein folgenschwerer Fehler, der Dir alles zunichte macht, was durch eine bessere Planung und ein bisschen mehr Geduld hätte vermieden werden können.

Achte auf Dein lokales Klima, da manche Sorten unter bestimmten Bedingungen besser wachsen. Im nördlichen Teil der Vereinigten Staaten sowie in Europa ist der Monat Mai für das Einpflanzen in der Regel ideal. Wobei hauptsächlich im September und Oktober reife, harzbedeckte Buds geerntet werden können.

RAUS AUS DEM SICHTFELD

RAUS AUS DEM SICHTFELD

Dieser Tipp scheint sehr offensichtlich zu sein aber Guerillaanbauer werden seit Anbeginn der Zeit darauf hingewiesen, dass sie Gefahr laufen von der Polizei abgegriffen zu werden oder dass ein glücklicher Finder ihre Pflanzen stielt.

Öffentliche Flächen und bereits gepachtetes Land solltest Du sowieso vermeiden, aber hinzu kommt noch eine andere Bedrohung. Deine Plantage könnte aus der Luft entdeckt werden. In manchen Teilen der Erde überwacht die Polizei riesige Landstriche aus der Luft und sucht dabei aktiv nach illegalen Anbauflächen. Deshalb ist der Anbau von kleineren Pflanzen unter dem schützenden Dach der Bäume oder an einem abgeschiedenen Berghang so wichtig.

NUTZE MEHR ALS EINE ANBAUFLÄCHE

Aufgrund der natürlichen und menschlichen Bedrohung, denen Dein Guerillaanbau ausgesetzt ist, lohnt sich der Anbau auf mehreren Flächen gleichzeitig. Nur für den Fall, dass eine oder mehrere Deiner Pflanzen nicht anständig gedeiht, Schädlingen zum Opfer fällt oder abgeschnitten wird. Damit sie sich besser in die Umgebung einfügen können, solltest Du Deine Pflanzen nicht auf einem Haufen oder zu offensichtlich anbauen.

PFLANZE KEINE SAMEN EIN

Obwohl Cannabis eine Pflanze mit sehr kräftigem Wachstum ist, ist sie in den ersten paar Wochen des Wachstums besonders anfällig für schwierige Bedingungen. Wenn Du Samen hast, solltest Du sie erst drinnen unter einem kontrollierten Lichtyklus hochziehen, bis sie ungefähr 30cm groß sind.

Wenn sie soweit sind, kannst Du Deine Pflanzen an Deinem geheimen Anbauplatz in der Wildnis einsetzen. Um das Risiko einer Bestäubung zu vermeiden, verwendest Du am Besten feminisierte Samen. Eine gute Möglichkeit, um jede dieser potenziellen Gefahren zu umgehen, ist die Verwendung von Klonen.

DENKE AN DIE PLATZANSPRÜCHE

DENKE AN DIE PLATZANSPRÜCHE

Wenn Du soweit bist, solltest Du jeder Pflanze ein ausreichend großes Loch graben, damit sie genügend Platz zum Wachsen hat. Cannabispflanzen verfügen über ein ausgeprägtes Wurzelsystem und brauchen viel Platz, um ihr ganzes Potenzial ausschöpfen zu können. Als Faustregel gilt, dass es besser ist zu tief zu graben, als die Pflanzen zu dicht an die Oberfläche zu setzen.

KENNE DIE NÄHRSTOFFE, DIE DEINE PFLANZE BENÖTIGT

Das Verständnis für die Beeinflussung des Wachstums und die Pflege Deiner Cannabispflanzen durch die unmittelbare Umgebung ist bei der Auswahl der geeigneten Anbaufläche ein zentraler Bestandteil. Wie in Deinem heimischen Garten auch, benötigen Cannabispflanzen Wasser, regelmäßiges Sonnenlicht und Nährstoffe, um richtig gedeihen zu können.

BEDENKE DEN DURST DEINER PFLANZEN

Beim Thema Wasser empfiehlt es sich, Deine Plantage in der Nähe eines Baches oder Flusses anzulegen. Doch selbst bei diesen Bedingungen musst Du Deine Pflanzen noch zusätzlich bewässern, um ein ideales Ernteergebnis zu erhalten.

Anstelle eimerweise Wasser auf einsame Felder oder in den Wald zu schleppen, (so viel zum Thema Guerilla) stelle lieber Eimer zum Sammeln von Regenwasser auf. Wenn möglich, ohne dabei viel Aufmerksamkeit auf die Anbaufläche zu ziehen.

Dadurch werden Deine regelmäßigen Besuche nicht nur weniger auffällig, sondern sind körperlich auch nicht so anstrengend! Damit das Wasser von alleine ablaufen kann und die Pflanzen auf natürliche Art und Weise gespült werden, solltest Du beim Anbau auch auf ein natürliches Gefälle der Fläche achten.

INDIKATOREN FÜR EINE GUTE VERFÜGBARKEIT VON WASSER

Dornensträucher und Brennnesseln sind ein Hinweis auf feuchte Erde und ein gutes Zeichen dafür, dass Du „hier“ Deine Werkzeuge auspacken und anfangen kannst, Löcher zu graben. Tatsächlich haben Brennnesseln folgende Vorteile: Zusätzlich zur Feuchtigkeit sind sie ein Anzeichen für fruchtbare Erde und halten zudem Spaziergänger und Vogelbeobachter auf Abstand.

Das Bedecken der Pflanzenstämme mit Stroh kann die Wasserspeicherung zusätzlich steigern und limitiert die Verdampfung des Wassers im Boden.

HILF MUTTER NATUR ETWAS NACH

Selbst beim Vorkommen von Dornensträuchern oder Brennnesseln wird die vorhandene Erde Deines Anbauplatzes für die Unterstützung Deiner Ernte wahrscheinlich nicht ausreichen. Investiere daher lieber in Blumenerde, die nach Möglichkeit Bleichmoostorf, Perlit und Vermiculit enthält.

Zusätzlich sollten natürliche Düngemittel wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten sein. Alles wichtige Stoffe, die für ein stabiles Pflanzenwachstum benötigt werden.

Wenn Du einen kleinen CO₂-Fußabdruck hinterlassen möchtest, verwende organische Substanzen wie Blut, Knochenmehl und Hühnermist, um die gefährlichen Zusatzstoffe in anderen Düngemitteln zu vermeiden.

INVESTIERE IN DIE SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG

Einer der markantesten Unterschiede zwischen hydroponischem und Guerillaanbau ist das Risiko von Schädlingen jeglicher Art. Schnecken und Milben sind regelmäßige Angreifer. Auch größere Tiere wie Rehe oder Hasen, die Gefallen am Knabbern an Cannabispflanzen gefunden haben, stellen eine Bedrohung für Deine Plantage dar.

Für solche Fälle gibt es einige Möglichkeiten der Schädlingsbekämpfung. Dazu zählen Schneckenkörner und Hühnergitter. Zusätzlich hilft Urin oder Stuhl von Katzen oder Hunden dabei, größere Tiere auf Abstand zu halten. Hundekot herumzuschleppen macht nicht gerade Spaß, aber es kann den Unterschied zwischen einer ordentlichen Ernte und einer vollkommen ausgelöschten Plantage ausmachen.

Terpene, die von denselben Drüsen wie THC und CBD abgesondert werden, funktionieren als eigenes natürliches Insektenschutzmittel. Sie versprühen angenehme Aromen, die Bestäuber anziehen und unerwünschte Eindringlinge fernhalten.

ERWARTE EINE REALISTISCHE ERNTE

Wenn die Pflanzen die optimale Konzentration an THC erreicht haben, können die Buds geerntet und zurück zu Dir nach Hause gebracht werden, wo sie gestutzt, ausgehärtet und endlich mit Deinen Freunden und Liebsten gekifft werden können. Ehrlich gesagt werden wahrscheinlich nicht alle Deine Pflanzen ihren maximalen Ertrag produzieren. Deshalb solltest Du mehr Pflanzen einsetzen, als Du benötigst. Selbst wenn ein Teil Deiner Ernte im Kampf untergeht, kannst Du auf diese Weise immer noch genug mit nach Hause nehmen.

SICHERER ABTRANSPORT

Lass‘ Dir noch gesagt sein, dass der Abtransport Deiner Buds so unauffällig wie möglich über die Bühne gehen muss. Je nachdem, wie sehr Deine Ernte duftet, solltest Du jegliche Interaktion mit anderen Menschen vermeiden. Ich habe schon von Guerillas gehört, die sich vollgepackt nachts um 3 Uhr in das Haus ihrer Eltern schleichen wollten – Unauffälligkeit hat oberste Priorität.

Schlussendlich kannst Du nach erfolgreicher Ernte das von Dir bewirtschaftete Land wieder zurückgeben, indem Du Gras- oder andere Pflanzensamen säst. So hauchst Du den verbrauchten Nährstoffen in der Erde wieder Leben ein und machst den Boden wieder fruchtbar.

Letztendlich ist der Guerilla Anbau eine großartige Methode, um Geld zu sparen, CO₂-Emissionen zu reduzieren und Dich als Freilandanbauer zu beweisen. Es gibt dabei keine Erfolgsgarantie, aber mit der richtigen, behutsamen und detaillierten Planung und Ausführung kann der Guerillaanbau ein befriedigender Prozess mit beeindruckenden Ergebnissen sein.