Die verschiedenen Arten von Pfeifensieben


Die verschiedenen Arten von Pfeifensieben

Bei Pfeifen- und Bongsieben geht es darum, das verbrannte Gras im Kopf der Bong oder Pfeife zu behalten, damit nichts davon ins Wasser oder den Mund gelangt. Wenn Du ein Chillum oder eine andere Art Pfeife ohne Wasser verwendest, gibt es nicht Schlimmeres, als einen höllischen Hustenanfall, der von einem Stückchen Gras oder Asche im Rachen ausgelöst wird.

Das Ziehen an einer Bong kann ziemlich viel Druck auf den Kopf mit dem Gras darin ausüben. Ohne Sieb können Grasstückchen ins Wasser gesaugt werden. Wenn Du keinen verrückten Freund hast, der Bongwasser trinkt, ist dies eine ziemliche Verschwendung von Gras. Mit einem Sieb bleibt das Gras im Kopf, wo es vollständig verbrennen kann.

Dünne Metallsiebe können ganz leicht an den Kopf jedes Rauchgeräts angepasst werden. Glasscheiben sind passgenauer und lassen sich nicht formen. Siebe sorgen auch dafür, dass das Chillum und die Pfeife länger sauber bleiben. Wenn ein Sieb mal verstopft, kannst Du es einfach ersetzen. Je mehr Zeit zwischen der lästigen Reinigung einer Bong liegt, desto besser.

Siebe werden aus verschiedenen Materialien hergestellt. Jedes hat dieselbe Funktionsweise, wobei sie sich vor allem in Sachen Haltbarkeit unterscheiden.

MESSINGSIEBE

MESSINGSIEBE

Messingsiebe sind die Originale unter den Sieben. In Tabakpfeifen verwendet, gibt es sie schon seit Jahrzehnten und sie erfüllen diesen Zweck gut. Sie verhindern, dass Tabakreste das Innere der Pfeife verstopfen. Messingsiebe lassen sich leicht an Pfeifen und Bongs anpassen, die man zum Rauchen von Cannabis verwendet. Sie sind in Tabakläden erhältlich, günstig und leisten bis heute gute Arbeit.

Der einzige Nachteil von Messingsieben ist, dass sie mit der Zeit abbauen. Das Rauchen einer Bong erzeugt erhebliche Hitze und die Bestandteile von Messing (Kupfer und Zink) haben relativ niedrige Schmelzpunkte – Du wirst eine solch hohe Temperatur natürlich niemals erzeugen. Trotzdem führt die andauernde Einwirkung kontinuierlicher Wärmeschwankungen schließlich dazu, dass das Sieb kaputtgeht und ersetzt werden muss.

EDELSTAHLSIEBE

EDELSTAHLSIEBE

Edelstahlsiebe funktionieren wie Messingsiebe; der Hauptunterschied besteht darin, dass sie haltbarer sind. Hergestellt aus dem gleichen Edelstahl wie Küchentöpfe und Pfannen, haben sie einen hohen Schmelzpunkt und es dauert länger, bis sie durch den thermalen Hitze-Kälte-Schock kaputtgehen.

GLAS- UND QUARZSIEBE

GLAS- UND QUARZSIEBE

Glas- und Quarzsiebe werden in einer bestimmten Größe hergestellt, damit sie genau in den dafür vorgesehenen Kopf passen. Sie sind die langlebigsten Siebe. Sie verschleißen nicht, da Glas starken Temperaturschwankungen standhalten kann.

Borosilikatglas hat einen niedrigen Wärmeausdehnungskoeffizienten und ist daher unempfindlich gegen einen Temperaturschock. Das macht diese Siebe ideal für Bongs und Pfeifen, die ständig in Gebrauch sind. Es ist eines von vielen Gläsern mit Zusätzen, die die Schmelztemperatur verändern.

Quarzsiebe sind ziemlich ähnlich; nur handelt es sich dabei um reines Siliziumdioxid ohne Zusatzstoffe wie Bortrioxid. Als Kieselglas oder Quarzglas bezeichnet, hält es sehr hohen Temperaturen stand. Für ein Glas ist es sehr stark.

Integrierte Siebe kommen bei Rauchgeräten aus Glas recht häufig vor. Der Kopf der Pfeife oder Bong hat ein eingebautes Sieb. Das können eine Reihe von Löchern in einer Gitterformation sein, ein echtes Kreuzgitter oder ein Blumenmuster. Das kommt wirklich ganz auf die Präferenzen des Herstellers an. Diese Art von Sieb wirft man natürlich nicht weg, weshalb Du sie für einen guten Durchzug und reinen Geschmack regelmäßig warten musst.

MIT ODER OHNE SIEB?

Manche Menschen entscheiden sich dafür, keine Siebe zu verwenden. Manche Leute schwören darauf. Die Kunst des Rauchens einer Pfeife oder Bong bleibt mit oder ohne Sieb dieselbe. Hinsichtlich einer angenehmen Erfahrung geht es vielmehr um die Technik, als um etwas anderes. Im Endeffekt geht es schließlich darum, einen sauberen Zug gediegenes Gras nehmen zu können.