Die richtige Lagerung essbarer Cannabisprodukte


Die richtige Lagerung essbarer Cannabisprodukte

Wer steht nicht auf köstliche essbare Cannabisprodukte? Im Gegensatz zu anderen Konsummethoden, bei denen elaborierte Geräte wie Bongs oder Vaporizer zum Einsatz kommen, sind essbare Cannabisprodukte relativ unkompliziert – man stellt sie her und anschließend isst man sie. Es gibt jedoch einen Punkt, der bei vielen Menschen für Verwirrung sorgt: Wie lange können essbare Cannabisprodukte aufbewahrt werden?

Damit essbare Cannabisprodukte bei der Lagerung nicht schnell ungenießbar werden, müssen zwei wesentliche Faktoren beachtet werden: Der Faktor Gras und der Faktor Lebensmittel. Wir werden beide Punkte der Reihe nach behandeln, um eine Schlussfolgerung über die Lagerung essbarer Cannabisprodukte zu ziehen.

KÖNNEN ESSBARE CANNABISPRODUKTE AN POTENZ VERLIEREN?

Beginnen wir mit den guten Nachrichten: Der Potenz essbarer Cannabisprodukte. Glücklicherweise büßen essbare Cannabisprodukte selbst über einen längeren Zeitraum nur wenig ihrer Potenz ein. Viele Hersteller haben herausgefunden, dass Lebensmittel mit Cannabis selbst ein Jahr nach der Produktion beinahe noch dieselbe Potenz aufweisen. Was ihren Weed-Faktor betrifft, sind essbare Cannabisprodukte also sehr stabil und es gibt nur wenig Grund zur Sorge.

KÖNNEN ESSBARE CANNABISPRODUKTE VERFALLEN

Und nun zu den weniger guten Nachrichten: Essbare Cannabisprodukte werden genauso schnell schlecht wie Lebensmittel ohne Cannabis. Ein Cannabis-Brownie wird zum Beispiel genauso schnell schimmlig wie ein herkömmlicher Brownie.

Gute Nachrichten für die Zubereitung von Cannabis-Süßigkeiten. Da diese hauptsächlich aus Zucker bestehen, bleiben sie eine halbe Ewigkeit lang genießbar. Alle, die nicht so sehr auf Süßes aus sind, müssen sich Gedanken über die richtige Lagerung machen.

WIE MAN ESSBARE CANNABISPRODUKTE, CANNABUTTER ODER ÖL RICHTIG AUFBEWAHRT

Es gibt ein paar Kniffe, damit Deine essbaren Cannabisprodukte frisch und lange genießbar bleiben:

  • Der Kühlschrank spielt dabei eine entscheidende Rolle. Selbst bei Backwaren – die außerhalb des Kühlschranks eine gewisse Zeit aufbewahrt werden können – wird die Lebenszeit durch die kühle Lagerung um einiges verlängert.
  • Vermeide durchsichtige Behälter – wenn es etwas gibt, dass das darin enthaltene Cannabis schädigen kann, dann der Kontakt mit unnötigem Licht.
  • Um den Überblick zu behalten, solltest Du essbare Cannabisprodukte mit ihrem Herstellungsdatum versehen.
  • Wenn möglich, verwende anstelle von Tüten und Beutel luftdichte Behälter. Noch besser wäre eine Vakuumverpackung.
  • Beim Verzehr essbarer Cannabisprodukte solltest Du Stücke abschneiden oder anderweitig portionieren. Beiße nicht direkt ab und benutze kein bereits verwendetes Besteck, da Deine Cannabisprodukte dadurch mit Bakterien aus Deinem Mund in Berührung kommen und so schneller verderben.
  • Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob man ein bestimmtes essbares Cannabisprodukt noch essen kann, solltest Du nach Schimmel Ausschau halten und vorsichtig daran riechen. Obwohl diese Maßnahme nicht vor Schimmelbildung schützt, kann durch erneutes Erhitzen auf über 100 °C das frühe Wachstum von Bakterien verhindert werden.

KANN MAN ESSBARE CANNABISPRODUKTE, CANNABUTTER ODER -ÖL EINFRIEREN?

Einfrieren ist die effektivste Möglichkeit, Deine essbaren Cannabisprodukte so lange wie möglich aufzubewahren. Eingefrorene Cannabisprodukte sollten in lichtundurchlässigen Behältern gelagert werden, um unnötige Schäden durch Licht zu vermeiden. Außerdem sollten sie luftdicht verschlossen werden, um keine Schäden durch Kondensation zu riskieren.

Es ist durchaus eine gute Idee, essbare Cannabisprodukte in Backpapier einzuwickeln und sie anschließend in einem Glas zu verstauen. Cannabutter oder -öl kann vor dem Einfrieren auch in ein Glas gegeben und anschließend in einen lichtundurchlässigen Beutel platziert werden.

Beim Einfrieren von Gläsern sollte darauf geachtet werden, das Glas erst in den Gefrierschrank zu geben, wenn der gesamte Inhalt Raumtemperatur erreicht hat. Lass dabei bis zum Deckel noch etwas Platz, da sich viele Substanzen beim Einfrieren ausdehnen. Außerdem sollte der Deckel nicht zu fest zugeschraubt werden. Zu guter Letzt empfiehlt es sich, beim Einfrieren zwischen den Gläsern etwas Platz zu lassen.

Mit diesen Tipps kannst Du eine Tragödie in Form eines gebrochenen Glases vermeiden. Du kannst Deine essbaren Cannabisprodukte auch in einem Ziplock-Beutel aufbewahren. Bei dieser Methode gibst Du Dein(e) Cannabislebensmittel in den Beutel und verschließt ihn, wobei Du eine kleine Ecke offen lässt. Anschließend saugst Du durch die Öffnung mit Deinem Mund die restliche Luft hinaus. Wenn der Beutel eng an Deinem Produkt anliegt, kannst Du ihn vollständig verschließen. Auf diese Weise kannst Du Deine essbaren Cannabisprodukte „vakuumverpacken“, auch wenn Du dafür kein entsprechendes Gerät hast.

Essbare Cannabisprodukte sind eine amüsante Methode des Cannabiskonsums, und wenn Du sie sachgemäß aufbewahrst, kannst Du sie auch über einen längeren Zeitraum genießen. Viel Spaß beim Kochen und Genießen!