High Maintenance (2016): Fernsehserien-Kritik für Hanfis


Hauptrollen: Ben Sinclair
Produziert von: Ben Sinclair und Katja Blichfeld
TV-Sender: HBO
Laufzeit: seit 2016

High maintenance (2016): fernsehserien-kritik für hanfis

Wir sind fast an dem Punkt angelangt, an dem man behaupten könnte, dass Cannabiskonsum schon fast zu sehr "mainstream" ist und von Hollywood und dem Mainstream-TV missbraucht wird.

Deshalb ist es eine willkommene Überraschung, eine Fernsehsendung namens "High Maintenance" zu sehen, die ein sehr fesselndes Bild eines New Yorker Weed-Dealers und dessen Kunden zeichnet.

Im Gegensatz zu den übertriebenen Kiffer-Sitcoms wie "Disjointed", die sich hauptsächlich über Cannabisnutzer lustig machen, dreht sich "High Maintenance" um normale Leute und zeigt die Stadt New York durch eine Vielzahl dieser gewöhnlichen Menschen (die zufällig Cannabisnutzer sind) und einen Grasliefertypen, einfach "The Guy" genannt, der durch die Stadt fährt und ihre Leben und Häuser betritt, weil er ihnen Gras liefert.

Seine Kunden reichen von Ärzten über Anwälte, Hipster, Eltern und Krebspatienten bis hin zu, nun, normalen Menschen wie Dir und mir. Es ist schön zu sehen, wie erfrischend und tiefgängig das Material der halbstündigen Sendung ist, da die Geschichten sich nicht nur um Weed drehen. Obwohl es eine Komödie ist, kann es ziemlich ernst werden, indem tiefe Einblicke in die Leben der verschiedenen Charaktere gegeben werden.

Die cleveren und talentierten Autoren der Serie, Ben Sinclair, der auch "The Guy" spielt, und seine Frau Katja Blichfeld, veröffentlichten die Sendung 2012 zuerst als Web-Serie. Die Sendung wurde dann 2016 von HBO mit 6 fantastischen Episoden übernommen, die unterschiedliche und exzentrische Leute beleuchten, die im manchmal düsteren Rauch von New York leben.

Die zweite Staffel von "High Maintenance" wird Anfang 2018 ihre Premiere feiern und wir persönlich können es nicht erwarten, zu sehen, wie es "The Guy" und seinen Leuten geht.