Game Over, Man! (2018) - Rezension


Hauptdarsteller: Blake AndersonAdam Devine und Anders Holm
Regie: Kyle Newacheck
Erstveröffentlichung: 2018

Game over, man! (2018) - rezension

Netflix begann 2018 mit dem Vorhaben, seinen Ruf als ein düsteres, grüblerisches Unterhaltungsprogramm zu ändern. Sie erreichten dieses Ziel, indem sie eine Mischung aus unbeschwerten, familienfreundlichen Shows unter das schwermütigere Angebot mischten.

Leider weisen viele Rezensionen selbst bekanntere Favoriten, wie die unbeschwerten Beiträge "Lost in Space" und jetzt die Actionkomödie "Game Over, Man!", in Bezug auf ihre Substanz als eher mittelprächtig aus.

"Game Over, Man!" wurde von den großartigen Anders Holm, Blake Anderson, Adam Devine und Kyle Newacheck kreiert, die sehr offen mit ihrer Vorliebe für Weed umgehen. Dieser Film ist für Grasliebhaber wie uns genau das, was wir gebraucht haben.

DAS GUTE

Das gute

"Game Over, Man!" folgt drei Freunden, die an der Schwelle stehen, ihre verrückte Videospielidee finanziert zu bekommen, doch dann wird ihr Gönner von einer Gruppe Terroristen als Geisel genommen.

Der Film ist mit reichlich simuliertem Sex, Gewaltdarstellungen, Flüchen und sogar frontaler männlicher Nacktheit gewollt vulgär und wenn Du, nachdem Du vielleicht ein bisschen was geraucht hast, für diese Art von Film in der Stimmung bist, hat er alles, um Dich von Anfang bis Ende totlachen zu lassen.

Der Film hat das Potential, herausragende Unterhaltung zu liefern, besonders dank der talentierten Kernbesetzung. Kyle Newacheck, der auch bei "Workaholics" Kyle spielt und bei mehreren Episoden Regie führte, führte auch bei diesem Film Regie und lieferte in unseren Augen gute Unterhaltung ab.

Es gibt einige waschechte Lach-Momente, die sich auf Jahre hinaus in Dein Gedächtnis einbrennen werden, sogar bei Menschen, die den Film nüchtern sehen.

DAS SCHLECHTE

Obwohl das Team von Schauspielern und Regisseuren mit ihrer Comedy-Serie "Workaholics" jede Menge Erfolg hatte, braucht es mehr als einen Schockfaktor, um einen Film für ein größeres Publikum sehenswert zu machen.

Im Fall von "Game Over, Man!" ist das rettende Element sein erfreulich unterhaltsames zentrales Trio und das zügellose sowie anzügliche Verhalten, die den Film in Bewegung halten. Dies ist jedoch nicht genug, um ihm vor einem glanzlosem Drehbuch und letztendlich einer unbeeindruckenden Prämisse zu retten.

In anderen Worten: Es ist eine gute Sache, das der Film bei Netflix läuft. Wenn Du die Bequemlichkeit Deines Zuhauses verlassen, zum Kino gefahren, Dein Auto geparkt und ein kleines Vermögen Deines hartverdienten Geldes für Eintrittskarten und Snacks für Dich und Deinen Partner ausgegeben hättest, könntest Du womöglich enttäuscht sein.

DAS FAZIT

Manche sagen, die Vulgarität von "Game Over, Man!" trage keine Schuld an seiner Unausgewogenheit. Tatsächlich rettet sie den Film sogar vor einigen seiner nicht überzeugenden Plot Points.

Die Quintessenz ist diese: "Game Over, Man!" ist in unserer Meinung nach ein 3½-Sterne-Film mit einer Menge guter Lacher und ausreichend Absurdität, um Dich davon abzuhalten, das Ding auszuschalten und zu Bett zu gehen. Er ist Dein High definitiv wert!