Was ist "greening out" und wie vermeidet man es


Was ist

Wenn Du wie die meisten Raucher bist, hattest Du wahrscheinlich noch nie mit einem Green-Out zu tun. Dies ist möglicherweise sogar das erste Mal, dass Du den Begriff überhaupt hörst. Wenn Du Teil dieser unaufgeklärten Gruppe bist, kannst Du Dich glücklich schätzen. Es ist wahrscheinlich die am wenigsten erfreuliche Erfahrung, die man mit Marihuana machen kann. Deshalb ist es am klügsten, es komplett zu meiden.

Manchmal kann es jedoch einfach nicht vermieden werden und man muss es durchstehen. Angesichts der Tatsache, dass es für viele eine so ungewohnte Erfahrung ist, haben wir uns vorgenommen, einen Leitfaden darüber zu erstellen! Hier werden wir besprechen, was es ist, wie es passiert, wie Du damit umgehen kannst und wie Du es vollständig vermeiden kannst.

WAS IST GREENING OUT?

Möglicherweise hast Du die Ähnlichkeit zwischen einem “Green Out” und dem häufiger vorkommenden “Blackout” bemerkt. Es gibt definitiv einige Ähnlichkeiten, aber auch einige Unterschiede. Ein “Blackout” bezieht sich normalerweise auf das Trinken von so viel Alkohol, dass man (ab einem bestimmten Zeitpunkt) alles vergisst, was in dieser Nacht passiert ist. Es bedeutet auch, dass man sich übergeben muss oder einem schlecht wird – aber der Gedächtnisverlust ist normalerweise das auffälligste Merkmal.

"Greening out" bezieht sich jedoch nur auf übermäßigen THC-Konsum, sodass einem übel wird und man sich schlecht fühlt. Ein Gedächtnisverlust kann auch auftreten, das hängt von der Person ab. Der Begriff wird jedoch am häufigsten verwendet, um sich auf andere negative Symptome zu beziehen.

WIE VERURSACHT THC EINEN GREEN-OUT?

Der Green-Out wird einfach durch eine Überaktivierung des CB1-Rezeptors im Gehirn verursacht. Wie wir in anderen Artikeln besprochen haben, interagieren THC und andere Cannabinoide mit bestimmten Cannabinoid-Rezeptoren im Körper. Diese Rezeptoren werden nicht nur durch Cannabis angeregt, sondern werden auch auf natürliche Weise durch Endocannabinoid-Neurotransmitter wie Anandamid aktiviert. Durch diese Interaktion spielt Anandamid eine Rolle im Umgang unseres Körpers mit Stimmung, Schmerzwahrnehmung und Hunger. Es spielt auch eine bemerkenswerte Rolle für das Gedächtnis und die Fruchtbarkeit.

Anandamid aktiviert die CB1-Rezeptoren jedoch nicht in dem Maße, wie THC es tut. Infolgedessen können diese Rezeptoren früher als man denkt überaktiviert werden. Mit dieser übermäßigen Aktivierung wird der Körper in einen Zustand der Übelkeit versetzt.

WIE WEIẞ MAN, DASS MAN EINEN GREEN-OUT HAT?

Zum Glück (oder Unglück, wie auch immer Du es interpretierst) ist es leicht zu erkennen, dass man einen Green-Out hat, sobald er anfängt. Wie wir bereits erwähnt haben, ist Übelkeit wahrscheinlich das Erste, was Du bemerken wirst. Möglicherweise treten auch Schwitzen und anhaltender Schwindel sowie eine erhöhte Herzfrequenz und ein schwankender Blutdruck auf. Abgesehen von den körperlichen Symptomen können akute Gefühle von Nervosität, Paranoia und Konzentrationsstörungen auftreten.

Abhängig davon, wie viel Cannabis Du geraucht oder gegessen hast und wie Deine individuelle Physiologie ist, wirst Du diese Symptome zwischen 30 Minuten und 6 Stunden lang spüren. Wir wissen, dass dies eine große Zeitspanne ist, aber es gibt eben auch viele verschiedene Arten von Gras-Rauchern.

WIE KANN MAN GREENING OUT STOPPEN?

Leider kannst Du einen Green-Out nicht schnell beenden. Es gibt jedoch einige Schritte, die Du unternehmen kannst, um sicherzustellen, dass es so mild wie möglich verläuft.

• Wenn Du mit Deinen Freunden zusammen bist, bleib bei ihnen. Wenn Du bei Menschen bleibst, kann es helfen, dass Du Deinen Fokus nicht auf Dein Inneres richtest und somit Paranoia und Angstgefühle verringerst. Jeder ist anders. Wenn Du feststellst, dass Du nervöser wirst, wenn Du unter Menschen bist, dann trete aus der sozialen Situation heraus und nimm Dir Zeit für Dich.

• Trinke ständig Wasser. Wenn Du Deinen Körper beständig mit Wasser ausspülst, kommst Du deutlich schneller aus dem Green-Out heraus.

• Versichere Dich, dass es Dir gut geht oder lass es Dir von Menschen um Dich herum sagen. Die Möglichkeit, dass Du eine tödliche Dosis Gras eingenommen hast, besteht nicht. Wie seltsam es sich auch anfühlt, es wird wieder vergehen und Dir wird es danach wieder vollkommen gut gehen.

• Leg Dich auf eine Seite und stelle sicher, dass Du so liegen bleiben kannst! Wenn Du Dich übergeben musst, während Du auf dem Rücken liegst, kann das aufgrund der Erstickungsgefahr tödlich sein. Wenn Du auf der Seite liegst, stellst Du sicher, dass alles, was aus Deinem Körper raus muss, das auch tut.

• Gehe schlafen, wenn das möglich ist. Nachdem Du Dich auf die Seite gelegt, viel Wasser getrunken und Dich geistig entspannt hast, ist es Zeit, ins Bett zu gehen. Wenn Du aufwachst, sollte das High der letzten Nacht nur noch eine ferne Erinnerung sein. Außer wenn Du _richtig_ high bist, dann wirst Du wenigstens weniger high sein als bevor Du schlafen gegangen bist.

WIE KANN MAN GREENING OUT KOMPLETT VERHINDERN?

WIE KANN MAN EINEM GREEN OUT VORBEUGEN?

So schön wie Wasser, verbale Versicherungen und ein Nickerchen klingen, wir glauben nicht, dass Du einen Green-Out überhaupt erleben willst. Die folgenden Präventionsmethoden sind ziemlich offensichtlich, aber wir werden sie Dir trotzdem erläutern, um sicherzustellen, dass Du vorbereitet bist.

• Erstens, rauch nicht zu viel Gras. Wenn Du noch ein Anfänger bist, dann gehe es langsam an, nimm vielleicht nur ein oder zwei Züge auf einmal. Nimm Dir etwas Zeit, um Deinen Zustand während der Rauch-Session selbst einzuschätzen und stelle so sicher, dass Du nicht zu schnell oder zu viel rauchst.

• Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein aktueller Vorrat Dich zu breit macht, kannst Du Dich auch für Sorten mit weniger THC entscheiden.

• Stelle sicher, dass Du satt bist, bevor Du zu rauchen beginnst, da Du auf nüchternen Magen viel schneller breit werden kannst.

• Zu guter Letzt stelle sicher, dass Du keinen Alkohol oder andere Drogen mit THC vermischst, da diese die Wirkung dramatisch verstärken können.

Alles in allem, sei vorsichtig, bleib achtsam und genieße verantwortungsbewusst!