Was sind Mutterpflanzen und wie Hält Man Sie Gesund?


Was sind Mutterpflanzen und wie Hält Man Sie Gesund?

Wann man Cannabispflanzen aus Samen anbaut, ist es nicht ungewöhnlich, dass eine Pflanze ihre Geschwister in den Schatten stellt, auch wenn alle das gleiche Erbgut aufweisen.

Vielleicht ist es die einzigartige Struktur der Pflanze und ihre Fähigkeit, in Deiner spezifischen Anbauumgebung zu gedeihen oder aber einfach der Geschmack, Geruch und die Wirkung des von ihr entwickelten Weeds.

Unabhängig davon, wie neu Du in der Welt des Cannabisanbaus bist, hast Du wahrscheinlich schon von dem Begriff "Mutterpflanze" gehört. Allerdings ist es auch mehr als wahrscheinlich, dass dieser Ausdruck bei Dir einen Haufen Fragen aufgeworfen hat.

In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Welt der Cannabis-Klone und Mutterpflanzen und geben auch ein paar Tipps darüber, wie man Cannabis-Mutterpflanzen zu Hause anbaut.

Also, fange an zu lesen und denke daran unsere Seite zu Deinen Favoriten hinzuzufügen und regelmäßig bei uns vorbeizuschauen. Frohes Anbauen!

EINE EINFÜHRUNG IN DAS KLONEN VON CANNABIS

EINE EINFÜHRUNG IN DAS KLONEN VON CANNABIS

Beim Klonen von Cannabis macht man Kopien - oder eben Klone - einer einzelnen Cannabispflanze, um ihre spezifischen Charakteristika zu bewahren.

Diese Klone werden aus Ablegern der Pflanze gemacht - einem Stück, das von der Elternpflanze abgeschnitten wurde und dem ermöglicht wird, eigene Wurzeln zu entwickeln.

Durch das Klonen von Pflanzen können Anbauer die einzigartigen Qualitäten bestimmter Pflanzen bewahren und reproduzieren.

Cannabispflanzen haben, genauso wie Menschen, unterschiedliche Eigenschaften, auch wenn sie den gleichen genetischen Bauplan teilen. Dies ist im wesentlichen der Grund, warum aus Samen der gleichen Packung und von der selben Saatgutbank komplett verschiedene Pflanzen entstehen können.

Wenn Du mehr über Pflanzengenetik erfahren möchtest, solltest Du Dir unseren letzten Beitrag über Cannabis-Phänotypen und -Genotypen ansehen.

Klont man eine Pflanze, kann man diesen spezifischen Phänotypen über Jahre hinweg bewahren und im Grunde mit jeder Ernte das gleiche Gras produzieren.

WAS SIND CANNABIS-MUTTERPFLANZEN?

Eine Mutterpflanze ist die Pflanze, von der man neue Cannabis-Klone nimmt.

Cannabis-Mutterpflanzen werden vom Anbauer sorgfältig ausgewählt, da sie besonders vorteilhafte Eigenschaften aufweisen sollten, zum Beispiel die Fähigkeit hohe Erträge zu erzielen, in einer spezifischen Anbauumgebung zu gedeihen (z.B. im Zuchtzelt oder Treibhaus) und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Der Geschmack, Geruch und die Wirkung der entwickelten Blüten können natürlich auch ein Grund sein.

Cannabis-Mutterpflanzen sind typischerweise starke, kräftige Pflanzen, die bewusst in ihrer vegetativen Phase belassen werden, um Ableger nehmen zu können, die schnell wachsen und sich zügig entwickeln.

WIE SORGT MAN FÜR GESUNDE MUTTERPFLANZEN?

Mit der Ausnahme von autoflowering Sorten kannst Du fast jede Cannabispflanze als Mutterpflanze verwenden. Autoflowering Pflanzen treten nämlich nach einer bestimmten Zeit in die Blütephase ein und nicht nach einer spezifisch veränderten Photoperiode.

Für die besten Resultate solltest Du Deine Mutterpflanze in ihrer vegetativen Phase belassen, deshalb solltest Du dafür Sorgen, dass sie zwischen 18-24 Stunden Licht pro Tag erhält.

Du solltest Deine Pflanzen mit einem reichhaltigen Dünger versorgen, da sie im Grunde ihren gesamten Lebenszyklus in der vegetativen Phase gehalten werden. Wir empfehlen einen mit viel Stickstoff versetzten Dünger, der außerdem weitere Mikronährstoffe wie Calcium, Magnesium, Schwefel, Mangan und Bor beinhalten sollte.

Hier sind ein paar mehr Informationen über die Funktionen der einzelnen Nährstoffe und warum sie für Deine Mutterpflanzen wichtig sind:

Calcium

Calcium ist für Deine Cannabispflanzen äußerst wichtig, da es Teile der Zellwände der einzelnen Pflanzenzellen bildet. Es ist somit ein entscheidender Nährstoff in der vegetativen Phase der Pflanze. Außerdem hilft es den Pflanzen starke Stämme, Zweige und Wurzeln zu entwickeln. Pflanzen mit Calciummangel erkennt man meist an deformierten Blättern mit gelben/braunen Flecken.

Magnesium

Auch Magnesium ist für die Pflanze in der vegetativen Phase essentiell, da es hilft, die Produktion von Chlorophyll anzuregen. Chlorophyll ist eine Gruppe von Pigmenten, die für die Versorgung gesunder Blätter und Adern der Pflanze verantwortlich ist Cannabispflanzen mit Magnesiummangel weisen normalerweise sich gelblich verfärbende Blätter auf. Übermäßige Mengen Magnesium können bei Pflanzen einen Calciummangel verursachen.

Schwefel

Schwefel ist ein weiterer Schlüsselnährstoff für die Entwicklung der Pflanzen. Es ist für die Produktion von Eiweiß und Chlorophyll in den Pflanzen verantwortlich. Pflanzen mit Schwefelmangel wachsen normalerweise langsam und entwickeln kleine, mutierte Blätter, die sich nach oben eindrehen.

Mangan

Für die Entwicklung der Cannabispflanzen nimmt auch Mangan, neben Schwefel und Magnesium, eine Schlüsselrolle bei der Produktion von Chlorophyll ein. Pflanzen mit geringen Mengen Mangan werden sich gelblich verfärbende Chloroplasten aufweisen und weiß oder grau befleckte Blätter, die letztlich absterben.

Bor

Bor ist wichtig für die Zucker-, Wasser- und Calciumaufnahme der Cannabispflanze. Darüber hinaus unterstützt es die Produktion, Färbung und Entwicklung der Blätter. Ein Mangel an Bor lässt "abgestorbene Spitzen" an den Marihuana-Blüten entstehen und führt zu Kalium- und Magnesiummangel.

So weit, so gut - dies war eine detaillierte Übersicht über das Klonen von Cannabis und die Auswahl und Pflege von Mutterpflanzen in Deinem Zuhause.