Der besten Tabakalternativen um Joints zu drehen


Der besten Tabakalternativen um Joints zu drehen

Spliffs und Joints sind ganz ähnliche Arten, Cannabis zu konsumieren, die sich allerdings in dem Punkt unterscheiden, dass Spliffs Tabak enthalten. Dieses Konzept mag vielen sehr seltsam erscheinen und ist doch eine sehr gängige Praxis in einigen europäischen Ländern, einschließlich Deutschland. Allein schon die Vorstellung davon, Tabak in einen Joint zu tun, mag vielen Cannabis-Puristen frevelhaft erscheinen, und doch bevorzugen einige Nutzer diese Methode, da das Nikotin eine gewisse stimulierende Komponente hinzufügt, die das High ergänzen kann. Sich einen Spliff mit Tabak zu drehen, bedeutet für Konsumenten auch, dass sie nicht so viel Gras auf einmal verbauen müssen. Außerdem sorgt dieser Zusatzstoff auch dafür, dass ein Spliff langsamer und deutlich gleichmäßiger abbrennt.

Trotz einiger dieser Vorteile wissen wir natürlich alle, dass das Rauchen von Tabak ein signifikantes Gesundheitsrisiko darstellt. Der Rauch dieser Substanz besitzt einen großen Anteil an Karzinogenen und anderen verruchten Verbindungen, die zu vielen Formen von Krebs, kardiovaskulären Erkrankungen, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung und vielem weiteren beitragen können. Es ist es einfach nicht wert, dass Du jeden einzelnen Spliff, den Du rauchst, mit einer Substanz füllst, die auf lange Sicht so gefährlich ist.

Das muss jedoch auch nicht bedeuten, dass Du das Rauchen von Spliffs komplett einstellen sollst. Stattdessen kannst Du Dich einfach für eine andere Substanz entscheiden, die Du mit Deinem Gras mischst! Es gibt eine Unmenge an Kräutern und Pflanzen, die Du für Deine Rauchmischung verwenden kannst und von denen viele eine weitaus nützlichere und interessantere Wirkung als Tabak bieten.

Im Folgenden findest Du eine List mit 11 verschiedenen Kräutern und Pflanzen, die Du in Deine Spliffs drehen kannst.

DAMIANA

DAMIANA

Das auch unter der Bezeichnung Turnera diffusa bekannte Damiana ist eine Pflanzengattung, die im südlichen Texas, Zentralamerika, Mexiko, Südamerika und der Karibik heimisch ist. Als Teil der Pflanzenfamilie der Passionsblumengewächse wird Damiana seit langem von einheimischen Kulturen in seinen Herkunftsregionen genutzt. Von den Maya weiß man, dass sie das Kraut zur Behandlung von Schwindel einsetzten und von den indigenen Mexikanern gibt es Berichte darüber, dass sie ein Gebräu mit "liebesverstärkenden" Eigenschaften daraus kreierten.

In den letzten 100 Jahren wurde Damiana vorwiegend wegen seiner offensichtlich aphrodisierenden Wirkung genutzt. Viele Menschen entscheiden sich dafür, das Kraut in Tees und Tinkturen zu konsumieren, um damit ihren Sexualtrieb und ihre sexuelle Leistung anzutreiben. Wenn Du also gerne mit Deiner Partnerin oder Deinem Partner einen rauchst, lohnt es sich auf jeden Fall, ein wenig getrocknetes Damiana in Deine Spliffs zu füllen, um das Ganze noch interessanter zu machen.

Von Damiana wird zudem berichtet, dass es ein leichtes, euphorisches High auslöst. Dazu erzeugt das Kraut auch eine angstlösende Wirkung, von der man annimmt, dass sie auf dem enthaltenen Apigenin beruht. Außerdem kann Damiana auch beim Gewichtsverlust helfen. Es wird angenommen, dass das Kraut eine thermogene Wirkung ausübt – die den Stoffwechsel steigert – und es hat den Anschein, als würde es den Appetit zügeln und die Zeitdauer reduzieren, bis eine Person ein Völlegefühl erreicht hat. Damit könnte die Pflanzenart ein guter Weg sein, dabei zu helfen, die Gewichtszunahme wieder auszugleichen, die mit den Fressattacken einhergeht.

LEONOTIS LEONURUS

Leonotis leonurus, das auch unter den Namen (afrikanisches) Löwenohr oder Wild Dagga bekannt ist, gehört zur Familie der Minzen und stammt aus Südafrika und bestimmten Regionen im südlichen Afrika. Das Kraut besitzt eine mutmaßlich medizinisch und psychoaktive Wirkung und die Blüten, Samen, Blätter und Stängel werden traditionell zur Behandlung von Erkrankungen wie hohem Blutdruck, Gelbsucht und Diarrhö eingesetzt. In neueren Studien zeigten sich zudem schmerzstillende, entzündungshemmende und hypoglykämische Eigenschaften.

Geraucht, scheint Wild Dagga eine ähnliche Wirkung wie Cannabis zu haben, das in den Gebieten, in denen Wild Dagga wächst, ebenso als "Dagga" bekannt ist. Von diesem Kraut wird berichtet, dass es eine leicht euphorische Wirkung neben einigen leichten optischen Veränderungen auslöst. Wenn Du Deinen Spliffs also einen sanften psychedelischen Touch verleihen willst, kannst Du ein wenig Wild Dagga hineinbröseln. Man nimmt an, dass diese Wirkungen mit einem Molekül namens Leonurin zusammenhängen, obwohl diese Verbindung in chemischen Analysen nie nachgewiesen wurde.

HOPFEN

Hopfen sind die Blüten der mehrjährigen Kletterpflanze Humulus lupulus. Diese Blüten stammen aus dem Vereinigten Königreich und gehören zusammen mit Cannabis und Brennnesseln zur Familie der Cannabaceae. Hopfen wird wegen seines Aromas kommerziell zum Bierbrauen verwendet und enthält ein ähnliches Terpenprofil wie viele Cannabissorten.

Diese aromatischen Moleküle verleihen ihm nicht nur intensive Geschmacksnoten, sondern besitzen auch selbst medizinisch wertvolle Eigenschaften. Hopfen besitzt einen besonders hohen Gehalt des Terpens Myrcen, das auch ein Bestandteil von Cannabis ist und eine entspannende und sedierende Wirkung erzeugt. Gib ein wenig getrockneten Hopfen in Deine Spliffs, wenn Du Dich in den Abendstunden zurücklehnen, entspannen und Dein Körper-High aufs nächste Level hieven möchtest.

BLÄTTER DER KLEINBLÜTIGEN KÖNIGSKERZE

Die Kleinblütige Königskerze, mit dem lateinischen Binom Verbascum thapsus versehen, ist eine in Europa, Nordafrika und Asien heimische Spezies. Mittlerweile wurde die Pflanze auch in Amerika und Australien eingeführt. Die Kleinblütige Königskerze ist gleich auf mehrerlei Art eine großartige Tabakalternative. Neben ihrem milden Geschmack brennt die Kleinblütige Königskerze auch langsam ab und erzeugt nur wenig Rauch.

Das Kraut wird seit 2000 Jahren in der traditionellen Medizin verwendet und wurde vom griechischen Arzt und Botaniker Dioscorides bei Lungenerkrankungen empfohlen. Neben der Tatsache, dass es eindeutig besser für die Lunge ist als Tabak, macht das langsame Abbrennen des Krauts den Genuss eines Spliffs auch zu einem höchst entspannenden und angenehmen Erlebnis.

HIMBEERBLÄTTER

HIMBEERBLÄTTER

Himbeerblätter werden schon lange von Frauen während ihrer Menstruation gegen Schmerzen und starke Blutungen eingesetzt. Ebenso wurden sie als traditionelle Behandlungsmethode bei Atemwegserkrankungen, Erkältungen und einem Vitaminmangel eingesetzt. Diese Blätter stecken voller Vitamine und Mineralstoffe, wie Magnesium, Kalium, Eisen, Kalzium und den Vitaminen A, B, C und E.

Für einen gesünderen und langsam abbrennenden Tabakersatz, kannst Du getrocknete Himbeerblätter in Deine Spliffs füllen. Wie wäre es dazu mit einer echten Vitaminbombe in Form einer Tasse Himbeerblättertee?

ROSMARINBLÄTTER

Rosmarin ist ein leckeres und aromatisches Küchenkraut, das sich auch in fast jeder Küche findet. Es ergänzt viele Gerichte und besitzt einen einzigartigen und leicht wiedererkennbaren Geschmack. Das Kraut steckt voller ätherischer Öle, von denen man glaubt, dass sie das Kurzzeitgedächtnis verbessern können. An stressigen Arbeitstagen oder vor Aufgaben, die besondere Konzentration verlangen, kannst Du Dir eine Prise getrockneter Rosmarinblätter in Deinen Spliff streuen.

KATZENMINZE

Nepeta ist eine Gattung von Blütenpflanzen der Familie der Lamiaceae, die in Europa, Asien und Afrika heimisch sind. Es gibt über 250 Arten innerhalb der Gattung, darunter auch die Katzenminze – das Kraut, das für seine psychoaktive Wirkung auf Katzen bekannt ist.

Von der Katzenminze wird berichtet, dass sie auf Menschen eine sedierende und beruhigende Wirkung hat und somit auch Ängste mildern kann. Auch wenn sie bei Menschen nicht dieselbe Euphorie wie bei Katzen auslöst, kann sie doch zu einem sanften, beruhigenden Spliff-Genuss beitragen. Verwende sie als Tabakersatz, wenn sich Stress einschleicht.

KRATOM

KRATOM

Kratom ist eine aus Südostasien stammende Pflanzenart der Gattung Mitragyna, die wiederum zu den Röte bzw Kaffeegewächsen gehört. Der Baum bildet in seinen Blättern den Bestandteil Mitragynin und dieses Molekül dockt an den Opioid-Rezeptoren im Gehirn an. In niedrigen Dosen erzeugt der Stoff eine stimulierende Wirkung und ist somit ein beliebtes Mittel zur Steigerung von Energie und Motivation. Höhere Dosen erzeugen allerdings eine sedierende Wirkung.

Gib eine kleine Dosis Kratom in einen Sativa-Spliff, wenn es Dich ernsthaft nach Energie dürstet. Wenn Dir stattdessen mehr danach ist, eine Indica durchzuziehen, kannst Du etwas mehr Kratom verwenden und damit die entspannenden Eigenschaften noch verstärken. Du solltest Dich allerdings vor der Einnahme gründlich über Kratom informieren, da es damit bei bestimmten Erkrankungen und Medikamenten zu negativen Wechselwirkungen kommen kann.

SALBEI

Der auch als Salvia officinalis bekannte Salbei, ist eine weitere verbreitete Gartenpflanze und ein Küchenkraut. Die Pflanze wird oft in herzhaften Gerichten verwendet, um ihnen etwas Frische und eine Kräuternote zu verleihen. Das ätherische Salbeiöl enthält die Moleküle Thujon, Kampfer und Cineol, die nachweislich antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Die Forschung hat auch gezeigt, dass Salbei die Gehirnfunktion verbessern könnte, aber die Ergebnisse sind noch nicht eindeutig.

Es gibt zahlreiche verschiedene Salbeiarten und einige davon sind nicht so konsumentenfreundlich. Das Salvia apiana (Weißer Salbei) und Salvia officinalis sind zwei der Arten, die Du ins Auge fassen solltest. Besonders der Weiße Salbei wird mit einer entspannenden und euphorischen Wirkung in Verbindung gebracht. Beide Arten kommen häufig vor und sind somit eine einfache Option, um Deine Spliffs damit zu füllen.

AUGENTROSTBLÄTTER

Der Gemeine oder Große Augentrost (Euphrasia officinalis) ist ein blühendes Kraut aus der Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae). Die Pflanze wurde zuerst bei der Behandlung von Erinnerungsschwierigkeiten und Schwindel eingesetzt und man nahm an, sie stärke das Gehirn. Weitere traditionelle Verwendung fand sie in der Bekämpfung von Allergien, geschwollenen Augenlidern, Husten, Erkältungen und Kopf- und Ohrenschmerzen.

Die moderne Forschung fand heraus, dass Moleküle der Pflanze womöglich bestimmte Bakterienarten abtöten können. Desweiteren nimmt man vom Augentrost an, dass er die Gesundheit der Haut verbessern und die Leber schützen kann. Wenn Du Augentrost in Deine Spliffs gibst, kann das womöglich eine Erkältung oder verstopfte Nase lindern.

KANNA

KANNA

Kanna oder Sceletium tortuosum gehört zu den Sukkulenten und ist in Südafrika weit verbreitet. Das Wort Kanna bedeutet "etwas zum Kauen", was sich auf die traditionelle Verwendung der Pflanze bezieht. Die Pflanze wurde getrocknet und dann von Jägern und Sammlern wegen ihrer stimmungsverändernden Wirkung gekaut. Daneben wurde sie auch verwendet, um den Hunger zu lindern und Stress und Depressionen zu bekämpfen.

Heutzutage wird Kanna für gewöhnlich geraucht oder in Form von Gelkapseln, Tees und Tinkturen eingenommen. Die Pflanze enthält die Alkaloide Mesembrin, Mesembrenon, Mesembrenol und Tortuosamin, die allesamt psychoaktive Wirkungen hervorrufen. Geraucht verbessert Kanna die Stimmung und mindert Ängste, Stress und Anspannung. Gib etwas davon in Deine Spliffs, um Dir diese Vorteile zunutze zu machen.