Albino-Weed – Realität oder Mythos?


Albino-Weed – Realität oder Mythos?

Weed-Pflanzen sind dafür bekannt, ein breites Spektrum von Farben annehmen zu können, auch wenn man zuerst an den klassischen dunkel- bis hell-grünen Farbton denkt. Trotzdem erscheinen einige Sorten in anderen kräftigen Farben wie Rot, Orange oder Lila.

Es gibt auch viele Sorten, die das Wort "white" (weiß) im Namen tragen. White Widow, White Lemon, und Jack White sind nur einige Beispiele. Aber hast Du schon mal von "Albino-Marihuana" gehört?

Es ist angeblich selten und für viele besteht bis zuletzt die Frage, ob es dieses seltene Cannabis wirklich gibt oder nicht. Trotzdem behaupten einige Menschen, dieses sagenumwobene Albino-Marihuana gesehen zu haben.

Da die meisten Menschen, einschließlich uns, diese Sorte Weed nur auf Bildern im Internet gesehen haben, nehmen viele an, dass dieses Phänomen nur das Ergebnis einer maßlos übertriebenen Geschichte, reine Fiktion und/oder ein Werk von Photoshop ist – und tatsächlich könnte es stimmen.

Aber die Frage ist auch: Wenn Albino-Weed wirklich existiert, welche Vorteile, falls es welche gibt, könnten diese Pflanzen für Grower und Konsumenten mit sich bringen?

WAS IST ALBINISMUS?

Die meisten von uns sind sich bewusst, dass es diese Krankheit, die als Albinismus bekannt ist, sowohl bei Menschen als auch bei anderen Kreaturen im Tierreich gibt, wie z. B. bei Albino-Tigern, -Krokodilen und einer sehr unheimlichen Albino-Schlange. Aber was ist mit dem Pflanzenreich? Wodurch entsteht diese Krankheit bei Pflanzen?

Laut Wiki hängt Albinismus bei Pflanzen mit einem kompletten oder partiellen Verlust des Pigments Chlorophyll zusammen, wodurch einige Pflanzen vom Stamm bis zu den Blättern weiß erscheinen.

In einigen Fällen besitzt die Pflanze nur in Teilen ein weißes Erscheinungsbild. In jedem Fall kann es ein schöner Anblick für die Augen sein. Unglücklicherweise wachsen Pflanzen mit Albinismus trotz ihrer Ästhetik nicht sehr gut.

Durch ihre signifikant verringerte Menge an Chlorophyll, verliert die Pflanze die Fähigkeit einer ordnungsgemäßen Photosynthese. Das bedeutet, dass die Pflanze nicht den Zucker produzieren kann, den sie zum wachsen und gedeihen benötigt.

CHLOROSE UND LICHTSCHÄDEN VS GENETISCHER ALBINISMUS

Ein wichtiger und nicht zu verachtender Punkt ist, dass nicht alle Pflanzen durch eine genetische Mutation zu Albinos werden.

Chlorose ist eine Krankheit, die unter Pflanzen nicht allzu selten ist und sie wird häufig durch einen Nährstoffmangel verursacht, der eine ausreichende Produktion des notwendigen Chlorophylls verhindert. Dadurch entstehen Pflanzen, die in Teilen weiß und gelb erscheinen.

In einigen Fällen wird die Variation dadurch verursacht, dass die Pflanzen zu nah an den lichtstarken Lampen platziert werden.

Diese Nähe kann ebenfalls dafür sorgen, dass die Pflanze durch den Zerfall von Chlorophyll ihre Farbe verliert.

ALBINO-WEED WÜRDE WAHRSCHEINLICH WENIGE CANNABINOIDE AUFWEISEN

Albino-weed würde wahrscheinlich wenige cannabinoide aufweisen

Außer einigen schönen Bildern konnten wir keine Information über Menschen finden, die angeben, selbst Albino-Weed angebaut oder geraucht zu haben. Aber das größte Problem mit Albino-Cannabis würde wahrscheinlich dessen Unfähigkeit sein, genügend Nährstoffe aufzunehmen, um auch nur die geringste Ernte zu produzieren.

Außerdem wäre die Konzentration an Cannabinoiden in den Buds ziemlich wahrscheinlich sehr gering. Das heißt, dass der Wert solcher Pflanzen für den medizinischen Gebrauch oder Freizeitgebrauch leider minimal sein würde.

FAZIT

Der Mythos des Albino-Weeds ist tatsächlich auch für uns ein Mythos. Diese ausschließlich weißen Schönheiten könnten existieren und natürlich vorkommen; aber bis entweder Jorge Cervantes uns eine zeigt oder wir es selbst geraucht haben, können wir euch nicht mehr als hypothetische Informationen geben.

Aber egal, ob es durch natürliche Umstände oder durch lichtstarke Lampen entstanden ist, Albino-Weed steht weit oben auf unserer To-Smoke-Liste und falls Du ein Exemplar findest, gib uns bitte Bescheid!