US-Präsidenten, Die Cannabis Mochten


US-Präsidenten, Die Cannabis Mochten

Die USA reitet in den letzten Jahren auf einer neuen Welle der Cannabis-Legalisierung und es scheint so, als wäre kein Ende in Sicht. Egal ob als Arzneimittel oder als Genussmittel, Bundesstaat um Bundesstaat gibt diesem Geschenk Gottes eine Freikarte. Nun da wir in diesen Zeiten leben, fanden wir es interessant herauszufinden, welche Beziehungen frühere US-Präsidenten zu Cannabis hatten, vor allem da letzte Oberbefehlshaber öffentlich zugegeben haben, dass sie zu einem Zeitpunkt in ihrem Leben Cannabis konsumierten.

GEORGE WASHINGTON

George Washington, der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und Gründervater des Landes, ist wahrscheinlich die populärste politische Figur in der amerikanischen Geschichte. Sein Vater war ein Tabakfarmer und George erbte von ihm die Liebe zur Landwirtschaft und das Wissen, das damit einhergeht. Bevor er Präsident wurde, begann Hanf zu einer zum Verkauf bestimmten Pflanze zu werden und löste die Tabakplantagen allmählich ab. George erkannte den landwirtschaftlichen Wert von Hanf und begann ihn schon bald mit Erfolg anzubauen. Nutzte George Washington Cannabis jedoch auch als Genussmittel oder in anderen Worten, kiffte der erste Präsident der Vereinigten Staaten?

Ein umstrittenes Thema, auch aufgrund der Tatsache, da Tagebucheinträge existieren, die Licht auf die Frage nach dem Cannabiskonsum des ersten Präsidenten werfen könnten. Eines der bekannteren Zitate stammt aus einem Tagebucheintrag vom 7. August 1765: "Habe damit begonnen, den männlichen vom weiblichen Hanf zu trennen ..." - dies deutet darauf hin, dass er weibliche Cannabispflanzen nutzte, um eine höhere Wirksamkeit zu erreichen. Es scheint so, als hätte der Gründervater es vorgezogen, Hanfblätter zu rauchen, als Alkohol zu trinken.

THOMAS JEFFERSON

Thomas Jefferson, der dritte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, einer der Gründerväter und der Hauptautor der Unabhängigkeitserklärung, war ebenso wie George Washington ein Hanffarmer. Er war aber nicht nur ein Hanffarmer, er revolutionierte die Hanfverarbeitung, indem er einen Hanfdrescher entwickelte, der sehr viel effizienter die Stiele der Pflanzen abtrennte.

Es sollte festgehalten werden, dass die ersten paar Arbeitsentwürfe der Unabhängigkeitserklärung auf Hanfpapier geschrieben wurden, aber dies war zu dieser Zeit gängig.

In Anbetracht dieser Tatsache ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Thomas Jefferson Cannabis rauchte, da er bekannterweise eine Abneigung gegen Alkohol und Tabak hatte. Darüber hinaus waren Thomas Jefferson und Ben Franklin während der ersten Haschisch-Welle in Frankreich dort Botschafter.

DIE NEUEN GESICHTER

In der neueren Zeit haben jede Menge in der Öffentlichkeit stehende Personen den Konsum von Cannabis zuzugeben, vor allem in Bezug auf ihre Jugend und Entwicklungsjahre. Viele dieser in der Öffentlichkeit stehenden Personen kamen aus politischen Kreisen und viele davon waren US-Präsidenten. Der vielleicht Prominenteste darunter ist John Fitzgerald Kennedy.

Der 35. Präsident der Vereinigten Staaten nutzte angeblich Cannabis, um schwere Rückenschmerzen zu behandeln. Es gibt die Anekdote, dass JFK mit Mary Meyer im Juli 1962 drei Joints rauchte. Zunächst fühlte er nichts, aber dann schloss er seine Augen, lehnte den vierten Joint ab und sagte: "Stell Dir Vor, die Russen machen jetzt etwas."

Es gibt Aufzeichnungen von Bill Clinton, in denen er beichtet, dass er mit Cannabis experimentierte, als er in England Zeit verbrachte: "Als ich in England war, habe ich ein- oder zweimal mit Marihuana experimentiert und ich mochte es nicht. Ich habe es nicht inhaliert und nie wieder versucht." Das war seine Antwort auf die Frage nach Gras. Zudem sollte erwähnt werden, dass Christopher Hitchens bemerkte, dass Präsident Clinton Space Brownies dem Rauchen von Cannabis vorzieht.

Barack Obama ist ein weiterer Präsident, der in der Öffentlichkeit seinen experimentellen Drogenkonsum aus früheren Jahren einräumte. Er gab zu, dass er Kokain und Cannabis konsumierte, als er auf Hawaii lebte. Sein berühmtestes Statement zu Cannabis gab er im Zuge seines Präsidentschaftswahlkampfs im Jahr 2008 ab, als er sagte: "Als ich ein Junge war, habe ich inhaliert, regelmäßig. Darum ging es ja."

LOBENDE ERWÄHNUNGEN

Eine Reihe an Präsidenten, die in ihrer Vergangenheit im Militär waren, haben Berichten zufolge mit ihren Truppen Hanf geraucht. Zu ihnen gehören Andrew Jackson, Zachary Taylor und Franklin Pierce. Jimmy Carter war im Bezug auf die Legalisierung von Cannabis einer der progressivsten und lautstärksten Präsidenten. Ob er selbst Cannabis konsumierte oder nicht, wissen wir nicht, aber er schlug ein Bundesgesetz vor, das jegliche bundesstaatlichen strafrechtlichen Folgen für den Besitz von bis zu einer Unze (=28,35g) Cannabis abschaffen sollte.

Zu guter Letzt auf unserer Liste ist George W. Bush. Er gab ehrlich Auskunft über seinen Konsum von Alkohol und Kokain in seinen jüngeren Jahren, aber der Frage nach Weed ist er immer ausgewichen. In seiner Biografie erklärte er später, dass er nicht wollte, dass Kinder seine Handlungen nachahmen, indem sie es selbst ausprobieren.

Es gibt eine Handvoll Anekdoten und Geschichten, die mit Präsidenten und dem Konsum von Cannabis zu tun haben. Wenn man in Betracht zieht, dass Cannabis schon seit Jahrhunderten bekannt ist und der Anbau von Hanf zur Zeit der Entstehung der Vereinigten Staaten gerade eine große Sache war, kann man zu dem Entschluss kommen, dass diese Geschichten gar nicht so abwegig sind, wie sie vielleicht scheinen. Wenn man die Eingeständnisse der US-Präsidenten der jüngeren Zeit dazunimmt, kann man mit Sicherheit von einer Verbindung ausgehen. Stell Dir einen Moment lang vor, Du wärst einer der Führer der modernen Welt, würdest Du Dich nicht auch einem der schönsten Kinder von Mutter Natur hingeben?