Wie man Cannabisblüten trimmt: Eine vollständige Anleitung


Wie man Cannabisblüten trimmt: Eine vollständige Anleitung

Als Anbauanfänger hat man viele Fragen über das Trimmen von Cannabispflanzen. Dieser Artikel wird den Vorgang Schritt für Schritt mit Dir durchgehen, damit Du mit Zuversicht trimmen kannst.

Endlich ist der Tag der Ernte gekommen. Nach Wochen der liebevollen Pflege Deiner Cannabispflanzen bist Du nun bereit, die Früchte Deiner Arbeit zu ernten.

Doch nicht so schnell. Bevor Du direkt loslegst, gibt es einen weiteren Schritt, den es zu erledigen gilt: Trimmen. Es ist ein entscheidender Vorgang, der die hochwertigsten Buds zum Genießen und Teilen sicherstellt. Für die Herren, die das hier lesen, ähnelt es dem Stutzen des Bartes, bevor man auf das erste Date geht.

Nun, das Trimmen von Buds ist mehr als eine bloße Verbesserung ihrer Erscheinung. Es ist ein Vorgang, der zudem zahlreiche Nutzen mit sich bringt, von denen die meisten letztendlich das Rauch- oder Dampferlebnis verbessern.

In diesem Artikel werden wir tief ins Trimmen von Buds eintauchen und erörtern, warum es wichtig ist und welche die besten Methoden sind.

Was ist das Trimmen von Cannabisblüten und warum ist es wichtig?

Wie man cannabisblüten trimmt: eine vollständige anleitung

Viele von Euch, die das hier lesen, fragen sich jetzt vermutlich: "Ist Trimmen wirklich so wichtig?" Die kurze Antwort lautet: Ja. Und wir werden Dir vier gute Gründe nennen, wieso:

  • Verbessertes Erscheinungsbild: Der offensichtlichste Grund. Wer sich schon immer gefragt hat, wie sie die Nuggets in Fachgeschäften so perfekt aussehen lassen, kennt nun die Antwort. Egal, ob Du in der Cannabisbranche arbeitest oder ein bescheidener Selbstversorger bist, wird das Trimmen Deiner Buds sie viel begehrenswerter aussehen lassen.
  • Angenehmerer Rauch: Die Blätter, die Deine Cannabisblüten durchziehen, werden Zuckerblätter genannt. Obwohl sie einige Cannabinoide enthalten, sorgen sie für einen kratzigen Rauch und werden besser für die Herstellung von Edibles oder Konzentraten verwendet. Also entferne diese Zuckerblätter und lege sie für künftige Experimente zur Seite.
  • Besseres Aroma: Terpene bilden die Grundlage des Aromas und Geschmacks einer Sorte. Am konzentriertesten sind die in den Trichomen der Blüten, wohingegen die Blätter eher einen ungenießbaren, langweiligen Geschmack haben. Indem Du überschüssiges Pflanzenmaterial wegschneidest, wird das Terpenprofil Deiner Sorte deutlicher hervortreten, was die spezifischen aromatischen Eigenschaften der Buds unterstreicht.
  • Konzentrierter Cannabinoidgehalt: Neben Terpenen enthalten Trichome eine Fülle von Cannabinoiden. Diese winzigen Auswüchse überziehen die Blüten und sorgen so für einen potenteren Rauch.

Wann man Cannabis trimmen sollte: Nasses vs. trockenes Trimmen

Wie man cannabisblüten trimmt: eine vollständige anleitung

Es gibt zwei Hauptmethoden des Trimmens von Cannabis: nass und trocken. Für welche Methode Du Dich entscheidest, wird von Deinen Vorlieben und verfügbaren Ressourcen abhängen.

Erlaube uns, dies im Folgenden etwas näher zu erläutern.

Nasses Trimmen

Nasses Trimmen findet direkt nach der Ernte statt. Du trimmst Deine Buds unmittelbar, nachdem Du sie von der Pflanze geerntet hast, bevor Du sie zum Trocknen aufhängst. Dieser Vorgang ist eher für Grower geeignet, die im Innenbereich in einem engen Raum arbeiten und nicht viel Platz zum Trocknen haben.

Vorteile

  • Beim Trocknen neigen die Blätter dazu, zu schrumpfen. Sie zu entfernen, während sie noch feucht sind, erleichtert den Vorgang um einiges.
  • Ein leichterer Trimmvorgang bedeutet höhere Effizienz. So wirst Du weniger Zeit dafür aufwenden müssen!
  • Je eher Du die Blätter entfernst, desto schneller werden Deine Buds trocknen. Falls Du in einem feuchten Klima lebst, in dem Schimmelbildung zum Problem werden könnte, wird Dir dies zum Vorteil gereichen.
  • Apropos Schimmel, nasses Ttrimmen verringert die Wahrscheinlichkeit von Pilzentwicklung während der Trocknungs- und Aushärtungsphase. Falls Du ein Anfänger bist, musst Du Dir so weniger Sorgen machen.

Nachteile

  • Wenn sie nass getrimmt werden, neigen Buds dazu, weniger dicht und kompakt zu sein.
  • Es ist eine sehr klebrige Angelegenheit. Wenn Du Deine Hände oder Deinen Arbeitsplatz nicht verschmutzen willst, könnte dies ein Ärgernis sein.

Trockenes Trimmen

Falls Du Dich für die trockene Methode entscheidest, bedeutet dies, dass Du Deine frisch geernteten Blüten zuerst aufhängen und trocknen musst. Sobald sie den Großteil ihres Feuchtigkeitsgehalts verloren haben, fängst Du mit dem Trimmen an.

Vorteile

  • Werden die Buds vor dem Trimmen getrocknet, behalten sie ihre Form. Sie nass zu trimmen, könnte sie einfach verformen, besonders wenn sie auf der Seite liegen.
  • Falls Du in einem trockenen Klima lebst, wird es die Buds vor zu schnellem Austrocknen schützen, wenn Du die Zuckerblätter an ihnen lässt. Dies wird wiederum das Terpenprofil bewahren.
  • Trockenes Trimmen ist eine weniger klebrige Angelegenheit. Das heißt, Du wirst Deine Ausrüstung leichter reinigen können.

Nachteile

  • Getrocknete Trichome sind spröder. Um die Cannabinoid- und Terpen-Werte Deiner Buds nicht zu beeinträchtigen, solltest Du besonders vorsichtig sein, wenn Du mit ihnen hantierst.
  • In einer kleinen Growbox wird trockenes Trimmen nicht funktionieren, da Du mehr Platz brauchen wirst, um Deine Buds zu trocknen.

Trimmen nach Bedarf

Wenn Du nur für den persönlichen Gebrauch anbaust, kannst Du Deine Buds nach Bedarf trimmen. Im Grunde trimmst Du erst, wenn Du im Begriff bist, zu rauchen.

Vorteile

  • Weil Du Deine Buds frei hängen lässt, werden sie perfekt geformt sein, sobald Du mit dem Trimmen beginnst.
  • Trimmen nach Bedarf lässt Dich das Tempo bestimmen. Es bedeutet auch, dass weniger Druck auf Dir lastet, ein wachsames Auge auf Deinen Trimmplan zu haben.
  • Wenn Du vor dem Trimmen etwas Zeit gewinnst, kannst Du das Terpenprofil Deiner Buds intakt halten. Dadurch bekommst Du einen hochwertigeren Rauch.

Nachteile

  • Wenn Du Deine Buds zu lange ungetrimmt lässt, werden sie mit der Zeit spröde.
  • Genau wie beim trockenen Trimmen, könnte die Lagerung ein Problem darstellen, da diese ungepflegten Buds mehr Platz einnehmen.

Wie man Cannabis trimmt

Trimmen nach bedarf

Lass uns nun zum Kern des Themas kommen. Hier ist eine schrittweise Anleitung für das Trimmen von Cannabis. Wir werden mit Dir die Schritte des Trimmens im nassen wie auch trockenen Zustand im Detail durchgehen.

Es ist erwähnenswert, dass es Trimmmaschinen gibt, die Du nutzen kannst, vor allem wenn Du sehr viel Material trimmen musst. Andererseits leisten manche von ihnen lediglich suboptimale Arbeit und der falsche Einsatz dieser Maschinen kann Deine Buds beschädigen, und das würdest Du nicht wollen. Falls Du ein Anfänger bist, möchtest Du auch lernen, wie Du per Hand trimmst.

Erforderliche Hilfsmittel für das Trimmen von Cannabis

Lass uns vor allem anderen die erforderlichen Hilfsmittel durchgehen, die Du zum Trimmen brauchst. Diese wirst Du für jede Methode benötigen.

  • Trimmschere: Dies wird Dein wichtigstes Werkzeug sein. Eine gebogene Schere sollte sich gut der Form der Blüten anpassen. Wenn Du aber eine preiswertere Option willst, sind Bonsai-Scheren Deine beste Wahl.
  • Auffangschale: Wie bereits erwähnt, können die abgeschnittenen Blätter später noch gut verwendet werden. Habe eine Auffangschale parat, damit Du den Verschnitt besser sammeln kannst.
  • Einmalhandschuhe: Wir haben schon darauf hingewiesen, dass insbesondere das nasse Trimmen eine klebrige Angelegenheit sein kann. Erspare Dir die Unannehmlichkeit von klebrigem Harz an Deinen Fingern, indem Du Einmalhandschuhe trägst.

Wie man Cannabis nass trimmt

Zuerst folgt hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung für das nasse Trimmen Deiner Buds.

Schritt 1: Zieh Deine Einmalhandschuhe an. Schneide nun die Zweige von den Blüten ab, die Du zu trimmen beabsichtigst. Sorge mit Deiner Schere dafür, dass jeder Zweig in kleinere, handlichere Stücke zerkleinert wird. Vergiss nicht, da Deine Blüten nass sind, neigen sie dazu, sich zu verformen, wenn sie auf eine Oberfläche gelegt werden. Stattdessen solltest Du sie lieber wie Deine nasse Wäsche umgekehrt an einer Leine aufhängen.

Schritt 2: Schneide die größeren Fächerblätter ab. Es lohnt sich nicht, diese für ihre meist sieben- oder neunfingrige Form bekannten Blätter zu rauchen. Aber wirf sie nicht weg, weil Du sie nutzen kannst, um Tee zu kochen oder Deine eigenen Salben und Lotionen herzustellen.

Schritt 3: Jetzt ist es Zeit, tiefer zu gehen und die Zuckerblätter zu bearbeiten. Noch einmal zur Erinnerung: Dies sind die kleineren Blätter, die sich durch den Bud ziehen. Du kannst sie natürlich dran lassen, doch die meisten empfehlen, sie abzuschneiden, um ein sanfteres, potenteres Produkt zu erhalten. Lege sie beiseite in Deine Auffangschale.

Schritt 4: Schneide die Stiele ab. Die finale Stiellänge wird davon abhängen, wie Du Deine Buds trocknen willst. Schneidest Du die Stiele komplett ab, wirst Du ein Trockengestell verwenden müssen. Doch wenn Du ein bisschen Stiel daran lässt, kannst Du Deine Buds zum Trocknen aufhängen.

Schritt 5: Trockne Deine frisch getrimmten Buds. Dieser Prozess sollte bis zu 7–10 Tage dauern. Du solltest dies in einem Raum durchführen, in dem Du die Wärme und Luftfeuchtigkeit bis zu einem gewissen Grad kontrollieren kannst. Das Trocknen erfordert selbstverständlich eine ziemlich niedrige Luftfeuchtigkeit. Nutze einen Ventilator, um die Luftzirkulation anzuregen. Wenn der Stiel mühelos und hörbar wie ein knackender Zweig bricht, weißt Du, dass der Trocknungsprozess beendet ist.

Schritt 6: Härte Deine Buds aus. Dafür Du solltest luftdichte Einmachgläser verwenden. Platziere Deine getrockneten Buds in diesen Gläsern und lass den Aushärtungsprozess stattfinden.

Wie man Cannabis trocken trimmt

Lass uns nun den Vorgang des trockenen Trimmens durchgehen. Die Schritte sind sehr ähnlich, bis auf die Trocknungsphase, die früher ansteht. Trockenes Trimmen ist auch nicht so eine klebrige Angelegenheit, also wird Dir die Reinigung Deiner Arbeitsmittel viel leichter von der Hand gehen.

Schritt 1: Schneide Deine Pflanzen mit Deiner Trimmschere in handliche Größen. Für eine einfachere Handhabung und effizienteres Trocknen solltest Du auf jeden Fall einen kleinen Teil des Stiels intakt lassen.

Schritt 2: Schneide die Fächerblätter ab. Ähnlich wie beim nassen Trimmen beginnst Du jetzt, Deine Buds in Form zu bringen. Schneide die größeren Blätter weg und lege sie in Deine Auffangschale.

Schritt 3: Hänge Deine Buds zum Trocknen auf. Wie Du sehen kannst, gehen die beiden Methoden hier getrennte Wege. Dennoch wirst Du auch hier wieder wissen, dass der Prozess beendet ist, wenn Du den Stiel der Buds leicht abbrechen kannst. Da die Buds aber immer noch ihre Zuckerblätter haben, sollte Dir bewusst sein, dass es zwei Wochen oder länger dauern kann, bis sie ausreichend getrocknet sind.

Schritt 4: Trimme nun die kleinen Zuckerblätter. Trocken sind sie ein wenig spröder. Sie lassen sich leichter abschneiden, aber es gibt auch mehr Fehlerspielraum. Vergiss nicht, sie zusammen mit den Fächerblättern aufzuheben.

Schritt 5: Härte Deine Buds aus. Bringe Deine Buds genau wie beim nassen Trimmen in luftdichten Einmachgläsern unter und lass sie aushärten. Dieser Prozess sollte ihnen einen angenehmeren Geschmack geben.

Wie man nach Bedarf trimmt

Der einzige Unterschied bei dieser Methode ist der Zeitpunkt, zu dem Du die Zuckerblätter abschneidest. Aber im Großen und Ganzen ist der Vorgang der gleiche.

Schritt 1: Schneide Deine Pflanzen für eine leichtere Handhabung in handliche Größen.

Schritt 2: Schneide die großen Fächerblätter ab und lege sie in Deine Auffangschale.

Schritt 3: Härte Deine Buds (die immer noch ihre Zuckerblättern haben) in einem luftdichten Einmachglas aus.

Schritt 4: Sobald Du bereit bist zu rauchen, schneidest Du die Zuckerblätter ab.

Wie man eine Trimmschere reinigt

Der Hauptteil des Vorgangs mag vorüber sein, aber Deine Arbeit ist noch nicht erledigt. Jetzt solltest Du die Trimmwerkzeuge reinigen, die Du verwendet hast. Für viele ist dies der am wenigsten spaßige Teil, genau wie der Abwasch nach dem Kochen.

Bevor Du Dich jedoch an die Reinigung machst, vergewissere Dich, dass Du all das feine Scherenhasch (sehr sorgfältig) von den Klingen abkratzt, da es hauptsächlich aus Harz besteht. Betrachte es als die Keks- oder Kuchenteigreste an einem Küchenutensil.

Nun, es gibt viele von Euch, die sich vermutlich fragen, warum man seine Trimmscheren überhaupt reinigen sollte. Immerhin wurden sie ausschließlich für die Pflanzen verwendet, was soll daran also schlecht sein?

In erster Linie soll die Reinigung jedwede Kreuzkontamination vermeiden. Nicht gereinigte Scheren laufen Gefahr, Schimmel zu entwickeln, und das würdest Du für Deinen nächsten Durchgang sicher nicht wollen, oder? Außerdem halten ordentlich gepflegte Arbeitsmittel üblicherweise länger, was Dir Geld spart.

Reinigungsalkohol

Du willst eine einfache, schnelle Reinigungsmethode? Kratze zuerst das restliche Harz von Deinen Scheren. Nimm als nächstes eine Tasse mit Reinigungsalkohol und stelle Deine treuen Scheren hinein. Lass sie für die besten Ergebnisse für 15–30 Minuten in dem Alkohol einweichen.

Falls Du an einem Tag viel trimmen musst, wärst Du mit mehreren Scheren besser dran. Auf diese Weise vergeudest Du keine kostbare Trimmzeit.

Um mehr über die Reinigung und Pflege Deiner Trimmscheren zu erfahren, lass Dich von diesem umfassenden Artikel anleiten.

Andere Reinigungslösungen

Falls Du aus irgendeinem Grund kein Fan von Reinigungsalkohol bist, gibt es auch andere Möglichkeiten, Deine Trimmscheren zu reinigen. Essig ist eine weitere Option, die Du auf dieselbe Weise wie Reinigungsalkohol nutzen kannst.

Dann gibt es noch die Zitrusschalenoption. Mische in einer kleinen Schüssel zu gleichen Teilen Öl und Natron, gib anschließend die Schale einer Zitrusfrucht Deiner Wahl hinzu.

Wenn Du nicht mit Flüssigkeiten arbeiten willst, kannst Du Deine Scheren auch einfach im Gefrierfach lassen. Dies bewirkt, dass das verbliebene Harz hart wird, wodurch es sich leichter abkratzen lässt.

Was man mit Cannabisverschnitt anstellen kann

Wie man eine trimmschere reinigt

Wie bereits mehrere Male in diesem Artikel erwähnt, kann Dein Cannabisverschnitt guten Zwecken zugeführt werden. Neben den oben beschriebenen Beispielen sind hier einige fantastische Möglichkeiten, um die Blätter zu nutzen, die Du gerade abgeschnitten hast.

Stelle etwas Hasch her

Haschisch war schon immer als der perfekte Verstärker für Deine Cannabisbuds bekannt. Die gute Nachricht lautet: Mit Deinem weggeworfenen Verschnitt kannst Du Dein eigenes Hasch herstellen.

Wasserhasch ist eine Option, für die Du etwa 200g Verschnitt benötigen wirst. Dies sollte Dir im Gegenzug bis zu 20g Hasch einbringen.

Trockensiebhasch ist eine weitere Option, die Dir ein gutes Endprodukt geben wird. Dieselbe Menge Verschnitt wird Dir die doppelte Menge Hasch einbringen.

Bereite etwas Cannabutter zu

Du denkst also nun schon eine Weile über die Zubereitung von Edibles nach. Allerdings hast Du sie aufgeschoben, weil Du keine Cannabutter hast und nicht weißt, woher Du welche bekommst.

Nun, stell Dir vor, aus den abgeschnittenen Blättern kannst Du Deine eigene Cannabutter zubereiten! Und Du brauchst noch nicht einmal viele! Um die 30g Verschnitt dürften ausreichen.

Stelle angereichertes Speiseöl her

Falls Du laktoseintolerant bist oder Butter einfach nicht Dein Ding ist, stellt mit Cannabis angereichertes Öl eine gute Alternative dar. Mische etwa 100g Deines Cannabisverschnitts in 100ml Olivenöl.

Lass die Mixtur bei schwacher Hitze für 3 Stunden simmern. Lass sie abkühlen, seihe sie ab und bewahre sie zur künftigen Verwendung auf. Jetzt kannst Du Deine Lieblingsgerichte mit einem kleinen Kick aufpeppen.

Stelle Deine eigenen Blättchen her

Blätter sind ein elementarer Bestandteil für die Herstellung von Blättchen. In ähnlicher Weise kannst Du aus übrig gebliebenen Fächerblättern Deine eigenen Blättchen herstellen.

Indem Du sie flach trocknest, werden sie die ideale Form behalten. Oder Du könntest ein eingewickeltes Bündel aushärten lassen, um Deine Buds in der Art eines Blunts einzudrehen.

Bereite etwas Cannabismilch zu

Ja, Du hast richtig gelesen. Dein Cannabisverschnitt kann für die Zubereitung Deiner eigenen Cannabismilch verwendet werden.

Genau wie bei Cannabisöl wirst Du 100ml Vollmilch oder Sahne und etwa 100g zerkleinerten Verschnitt benötigen. Lass diese Mixtur für bis zu 30 Minuten köcheln, anschließend abkühlen und bewahre sie dann im Kühlschrank auf.

Jetzt hast Du etwas Cannabismilch, die Du in Deine Smoothies, Milchshakes und Deinen Kaffee geben kannst.

Stelle Deine eigenen Cannabisextrakte her

Falls Du eine gute Menge Verschnitt beiseitelegen konntest, kannst Du Deine eigenen Cannabisextrakte herstellen. Butan Hash Oil (BHO) ist eine beliebte Wahl, die mithilfe eines Extraktionsrohrs mit Lösungsmittel gewonnen wird.

Bedenke, dass Butan ein hochentzündliches Material ist. Falls Du Dich für dieses Verfahren entscheidest, informiere Dich unbedingt über die abgemessenen Sicherheitsmaßnahmen.

Kann das Trimmen von Cannabis high machen?

Stelle deine eigenen cannabisextrakte her

Dies ist ein ziemlich interessantes Diskussionsthema. Vor allem in Grow-Foren wirst Du Geschichten von Menschen lesen, die behaupten, allein von der Handhabung von Weed high geworden zu sein.

Wir können diese Behauptungen nicht wirklich bewerten, da die Erfahrung jeder Person subjektiv ist. Aber der Konsens unter den meisten Growern ist, dass das Trimmen von Cannabis nicht high macht.

Zum einen müssen Buds erhitzt werden, damit ihre Verbindungen aktiviert, und so ihre psychotropen Effekte hervorgehoben werden. Zweitens wirst Du beim Trimmen wahrscheinlich Einmalhandschuhe tragen, also gibt es wenig, bis gar keinen Kontakt mit den Trichomen selbst.

Aber hey, selbst wenn Dich das Trimmen von Buds nicht high machen kann, heißt das nicht, dass Du Dich dabei nicht gut fühlen kannst, oder?

Cannabis trimmen: Entscheidend für das beste Endprodukt

Stelle deine eigenen cannabisextrakte her

Diese umfassende Anleitung sollte Dich durch den gesamten Vorgang des Trimmens von Cannabis geführt haben. Selbst wenn Du absoluter Anfänger bist, wird dieser Artikel für die ersten Versuche nützlich sein, Deine eigenen Buds zu trimmen.

Auch wenn es hauptsächlich um die Ästhetik geht, verbessert das Trimmen Deiner Cannabisbuds das Produkt als Ganzes erheblich. Das überträgt sich auf eine insgesamt großartige Konsumerfahrung, auf die wir schließlich alle aus sind.

In der Theorie könnte die ganze Routine des Trimmens von Cannabispflanzen ein wenig abschreckend wirken. Aber keine Sorge, es kann sich als sehr erfüllend herausstellen, wenn Du erst ein Händchen dafür entwickelt hast. Irgendwann wirst Du eine tiefere Wertschätzung des gesamten Vorgangs an sich erlangen.