Du Willst Dein High Verbessern? Iss Eine Mango!


Du Willst Dein High Verbessern? Iss Eine Mango!

Cannabisfreunde, sowohl freizeitliche als auch medizinische Nutzer, sind bekannt dafür, dass sie ständig auf der Suche nach neuen, genialen Möglichkeiten sind, um ihre Erfahrungen mit Weed zu verbessern.

Aber was wäre, wenn wir Dir sagen würden, dass Du vor Deiner nächsten Session einfach nur eine Mango essen müsstest, um die Intensität und Dauer Deines Highs drastisch zu verbessern?

MARIHUANA UND MANGOS: WAS HABEN SIE GEMEINSAM?

Cannabisnutzer auf der ganzen Welt schwören auf diesen Trick: Iss ungefähr 45 Minuten vor dem Joint eine Mango und Du wirst ein stärkeres, länger anhaltendes High erleben. Ist das aber wirklich wahr?

Leider gibt es keine wirkliche wissenschaftliche Erklärung, die diese Theorie beweist oder widerlegt. Allerdings gibt es einige interessante Fakten, die darauf hindeuten, dass es eine engere Beziehung zwischen Mangos und Marihuana gibt, als man sich eigentlich vorstellt.

Die Sache, die sowohl Mangos als auch Cannabis gemeinsam haben, ist ein spezifisches Terpen, das als Myrcen bekannt ist. Myrcen ist ein komplexes Terpen in einer Vielzahl von Früchten und Pflanzen wie Lorbeerblättern, Thymian, Petersilie und natürlich auch in Mangos und Cannabis. Es ist dafür bekannt, ein erdiges, fruchtiges Aroma mit leicht würzigen Untertönen zu produzieren.

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Tatsächlich untersuchte die Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landwirtschaft in Zürich in einer Studie die Terpenprofile von 16 verschiedenen Cannabissorten.[1] Man stellte fest, dass in jeder der Proben Myrcen das häufigste Terpen ausmachte.

Myrcen ist auch in Hopfen, oder Humulus lupulus, enthalten, einem wichtigen Bestandteil der Bierherstellung. Hast Du jemals ein besonders hopfenreiches Gebräu getrunken und dabei im Aroma subtile Hinweise auf Weed oder tropische Früchte bemerkt? Es ist wahrscheinlich, dass Myrcen eine Schlüsselrolle bei der Herstellung dieser aromatischen Ähnlichkeiten spielt.

Also, Weed und Mangos enthalten beide Myrcen. Wie genau sollte das aber erklären können, warum so viele Menschen bei der Kombination der beiden ein stärkeres, länger anhaltendes High erleben?

Obwohl wissenschaftliche Studien dieses besondere Thema bisher nicht im Detail erforscht haben, deuten die Erkenntnisse aus früheren Forschungen darauf hin, dass Myrcen auch hierbei ein entscheidender Akteur sein könnte.

Studien aus den 1970er Jahren ergaben, dass Myrcen die Permeabilität der Zellen im menschlichen Körper erhöhen kann. Daher erscheint es plausibel, dass die zusätzliche Dosis Myrcen, die Du aus dem Verzehr einer reifen Mango beziehst, Deinem Körper hilft, THC und Cannabinoide schneller zu absorbieren.

Damit hätten wir auch eine Erklärung dafür, warum einige Nutzer feststellen, dass der Verzehr einer Mango vor dem Anzünden einen schnelleren Beginn der Cannabiseffekte bewirkt, was letztlich dazu führt, dass sie sich „higher“ fühlen als gewöhnlich. Wie dies jedoch die tatsächliche Dauer des Highs beeinflusst, ist hingegen nicht so eindeutig.

DAS MANGO-VERDIKT: JA ODER NEIN?

Bringt Dich das auf die Idee, den alten Mango-Trick selbst einmal auszuprobieren? Wir sagen: Mach es! Obwohl die Wissenschaft auf diesem Gebiet alles andere als sichere Erklärungsmöglichkeiten anbietet, inwiefern Mangos und Cannabis interagieren, wird Dir ein Versuch nicht schaden.

In der Tat sind Mangos ein äußerst gesunder Snack und können auch als gute Option eingesetzt werden, den Fressflash einzudämmen. Sie sind nicht nur köstlich, sondern bieten auch eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen: Man glaubt, dass sie die Sehkraft verbessern, den Cholesterinspiegel senken und sogar das Gedächtnis verbessern können, was für Hanfis immer eine willkommene Eigenschaft darstellt.

Achte darauf, dass Du eine möglichst reife Mango auswählst, da mit zunehmender Reife in der Regel auch höhere Konzentrationen von Myrcen verbunden sind.

Verweise

  1. ^ International Hemp Association, Essential oil of Cannabis sativa L. strains, abgerufen December-07-2018
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