Die 3 beliebtesten CBD-Extraktionsmethoden


Die 3 beliebtesten CBD-Extraktionsmethoden

CBD UND DIE WELT DER EXTRAKTION

CBD (Cannabidiol) ist ein Cannabinoid, das aufgrund seines medizinischen Potenzials innerhalb und auch außerhalb der Cannabisbranche eine große Rolle spielt. Es wurden bereits viele Vorteile identifiziert, darunter entzündungshemmende, neuroprotektive, antioxidative und antikonvulsive Eigenschaften, um nur einige zu nennen. CBD bietet nicht nur diese beeindruckenden Effekte, es ist zudem nicht berauschend, wodurch das Molekül von einer viel breiteren Konsumentenbasis nutzbar ist.

Um dieses Cannabinoid herum entwickelte sich eine riesige Industrie. Heute sind viele Produkte, einschließlich Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, erhältlich, die es den Verbrauchern leicht machen, CBD in ihren Alltag zu integrieren. Diese boomende Industrie und die daraus resultierenden Innovationen haben zu neuen, verbesserten Extraktionsmethoden geführt, mit denen Cannabinoide wie CBD, Terpene und andere Stoffe aus Cannabispflanzenmaterial isoliert und nutzbar gemacht werden können.

Allerdings gibt es immer noch Platz für die guten alten Produkte: CBD-Konsumenten mit ein wenig Fachwissen können ein halbwegs ordentliches Cannabinoid-Extrakt mit der richtigen Ausrüstung auch zu Hause in der Küche herstellen.

Die meisten CBD-Unternehmen beziehen CBD aus Hanfblüten, -stielen und -blättern, insbesondere in Europa, da der zugelassene Nutzhanf einen extrem niedrigen THC-Wert hat und die einzige legale Option ist. Aus diesem Pflanzenmaterial werden mit verschiedenen Extraktionstechniken die gewünschten Inhaltsstoffe wie CBD und Terpene gewonnen.

Bei der Suche nach CBD-Produkten stellen Anwender oft fest, dass es zwei Grundformen gibt: Isolate und Vollspektrum-Extrakte. Obwohl Isolate einen höheren CBD-Gehalt bieten, enthalten Vollspektrum-Extrakte viele andere nützliche Verbindungen, die synergistisch mit Cannabidiol wirken. Dieser Artikel wird sich darauf konzentrieren, wie Vollspektrum-Extrakte sowohl im kommerziellen als auch im Heimbereich hergestellt werden.

Werfen wir einen Blick auf die drei häufigsten Extraktionsmethoden. Jede dieser Methoden hat ihre Vor- und Nachteile, unterschiedliche Kosten und unterschiedliche Reinheits-, Potenz- und Qualitätsstufen.

EXTRAKTION MIT FLÜSSIGEN LÖSUNGSMITTELN

Bei dieser Art der Extraktion werden Cannabinoide und andere gewünschte Moleküle aus Cannabis- und Hanfblüten mit einem flüssigen Lösungsmittel wie Alkohol extrahiert. Es liegt in der Natur eines Lösungsmittels, Moleküle zu lösen. Aber im Gegensatz zu Wasser ist Alkohol äußerst effizient bei der Auflösung von Cannabinoiden. Typische Lösungsmittel, die für diesen Prozess verwendet werden, sind unter anderem Ethanol, Isopropylalkohol und sogar Naphtha.

Alkohol wird seit Jahrhunderten, möglicherweise sogar seit Jahrtausenden, in der traditionellen Medizin verwendet, um chemische Bestandteile aus Pflanzen zu extrahieren, also Tinkturen herzustellen. Das Besondere an einem Lösungsmittelextrakt ist, dass das Lösungsmittel verdampft, nachdem die gewünschten Moleküle extrahiert wurden. Dieser Prozess wurde in jüngerer Vergangenheit von Rick Simpson populär gemacht, der diese Methode als DIY-Methode zur Herstellung von Cannabisöl zu Hause propagierte.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie relativ preiswert ist und wenig bis gar keine spezielle Ausrüstung erfordert. Tatsächlich hast Du wahrscheinlich alles, was Du für diese Extraktion benötigst, zu Hause im Küchenschrank. Außer vielleicht den extrem starken Alkohol.

Die Lösungsmittelextraktion kann mit einem Reiskocher, einer Kochplatte und einigen Glasbehältern und Besteckteilen durchgeführt werden. Bei komplexeren Verfahren werden jedoch Destillatoren eingesetzt.

Die Nachteile dieser Methode sind natürlich die Sicherheitslücken. Die in diesem Prozess verwendeten Lösungsmittel sind leicht entzündlich und waren die Ursache für Explosionen in mehreren Laboren und Küchen, in denen diese Technik angewandt wurde. Es wird empfohlen, den Alkohol draußen abzukochen, besonders wenn man die primitivere Reiskocher-Methode verwendet. Dennoch muss dies unter Vermeidung der Gefahr von offenen Flammen erfolgen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Lösungsmittelrückstände nach dem Verdampfungsprozess zurückbleiben können, wenn die Extraktion nicht ordnungsgemäß durchgeführt wird. Und Lösungsmittel will man nun wirklich nicht im Körper haben.

EXTRAKTION MIT SPEISEÖLEN

Bei diesem Verfahren werden CBD und Terpene mit natürlichen Pflanzenölen als Lösungsmittel extrahiert. Produkte wie Hanfsamenöl, Olivenöl und Kokosöl sind sehr effektiv bei der Extraktion von Cannabinoiden aus Pflanzenmaterial, da diese Verbindungen lipophil sind, was bedeutet, dass sie sich besonders gut an Fett binden.

Diese Extraktionstechnik wird von einigen Anfängern wegen ihres sanften und natürlichen Ansatzes eingesetzt. Es besteht keine Gefahr, dass schädliche Rückstände zurückbleiben, und das gesunde Pflanzenöle ergänzt außerdem die Mischung mit gesunden Nährstoffen wie Omega-Fettsäuren.

Da Speiseöle aber nicht so aggressiv sind, dauert der ganze Prozess etwas länger. Außerdem ist das Endergebnis weniger konzentriert. Bei der Extraktion von flüssigen Lösungsmitteln wird der Alkohol abgekocht und hinterlässt eine teerartige Substanz, die extrem reich an Cannabinoiden und Terpenen ist. Pflanzenöl-Extrakte sind hingegen eher wie Tinkturen. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich diese Präparate mit der Zeit schneller abbauen und richtig gelagert werden müssen. Kleine Glasgefäße werden sicherlich dazu beitragen, die Haltbarkeit zu verlängern.

CO₂-EXTRAKTION

Dank der CO₂-Extraktion kann man die gewünschten Moleküle aus Cannabispflanzen mit überkritischem Kohlendioxid gezielt herauslösen. CO₂ verhält sich in der Regel entweder als Gas oder als Feststoff, kann aber in einen flüssigkeitsähnlichen Zustand versetzt werden, wenn es seiner kritischen Temperatur und seinem kritischen Druck ausgesetzt ist. Überkritisches CO₂ ist extrem effizient bei der Extraktion von Cannabinoiden, Terpenen und so ziemlich allem anderen. Die Substanz ist aufgrund ihrer gasähnlichen Eigenschaften in der Lage, die Pflanzenteile zu durchdringen und löst Bestandteile dank seiner Eigenschaften als Flüssigkeit heraus.

Eine so effektive und fortschrittliche Technik hat ihren Preis. Die CO₂-Extraktion ist definitiv die komplexeste und teuerste Option. Es ist eine hervorragende Investition für Produzenten im großen Stil, aber für den durchschnittlichen CBD-Verbraucher ist sie eher unrealistisch.

WELCHE IST DIE BESTE EXTRAKTIONSMETHODE?

Diese Frage hängt mit zahlreichen Faktoren zusammen und davon ab, worauf man Zugriff hat, wenn man seine eigenen Extrakte zu Hause herstellen möchte. Für Verbraucher scheinen mit CO₂ hergestellte Extrakte jedoch die beste Option zu sein, da sie die besten CBD-Produkte produziert. Die Fähigkeit dieser Methode, Wirkstoffe zu extrahieren, ohne schädliche Rückstände zu hinterlassen, ist einzigartig. Diese Methode erzeugt ein sauberes und sicheres Vollspektrumöl, das reich an CBD und nützlichen Terpenen ist.

Wenn Du auf der Suche nach mit modernster CO₂-Extraktionstechnologie hergestellten CBD-Produkten bist, sind die bei Cibdol erhältlichen Produkte genau das Richtige. Wir bei Cibdol stellen zuerst mithilfe von CO₂ eine Rohmasse her, dann reichern wir diese in einem aufwändigen Prozess wieder mit zusätzlichen Terpenen und hochwertigem Oliven-, Hanfsamen- oder Schwarzkümmelöl an.