Was ist CBG und was ist der Unterschied zu CBD?


Was ist CBG und was ist der Unterschied zu CBD?

Von THC und CBD haben die meisten Menschen inzwischen gehört, da in den letzten Jahren zahlreiche Stores für CBD-Öle in den Straßen Deutschlands öffneten. Ob zur Linderung von chronischen Schmerzen, zur Bewältigung von Angstzuständen oder zu ähnlichen Behandlungszwecken, wird neben CBD aktuell auch CBG immer beliebter. Hier folgt nun ein Überblick darüber, was genau CBG ist und worin es sich von CBD unterscheidet.

CBG Ole

CBG ist der Vorläufer von CBD, CBC und THC

CBG steht für Cannabigerol und kann zu den Cannabinoiden gezählt werden. Es besitzt keine psychedelische Wirkung und ist eines der ersten Cannabinoide, die in der Cannabispflanze entstehen.
Zuvor wird in der Cannabispflanze allerdings Cannabigerolsäure (CBGA) gebildet, welche dann von Enzymen der Pflanze abgebaut wird und zu THC-Säure (THCA), CBD-Säure (CBDA), CBC-Säure (CBCA) und eben CBG umgewandelt wird. Im Gegensatz zu CBG müssen die Säuren dann noch konstanter Hitze oder UV-Licht ausgesetzt werden, um sich zu den bekannten Wirkstoffen umzuwandeln: THC, CBD und CBD. CBG kann also als eine Art Vorläufer von THC, CBD und CBC angesehen werden.

CBG ist beispielsweise in Form von CBG-Blüten oder CBG-Öl erhältlich. Oft ist es auch zu einem bestimmten Anteil in den CBD EXTRA Ölen enthalten. Die Anteile von CBD und CBG variieren darin zwischen 2,5 und 5 %. Viele Anbieter werben zudem nicht explizit damit, dass CBG im CBD-Öl bereits enthalten ist. Es sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass das Öl ein Bio-Siegel hat, da dieses für hochwertiges und natürliches CBD-Öl steht.

Wirkungen von CBG

Generell wird CBG, wie vielen anderen Wirkstoffen der Cannabispflanze, eine schmerzhemmende, entspannende und angstlösende Wirkung attestiert. So zeigt es Potential bei der Muskelentspannung, dem Umgang mit Angstzuständen und womöglich hat es auch eine entzündungshemmende Wirkung.

Bisher sind keine negativen Nebenwirkungen von CBG bekannt. Immer mehr Konsumenten berichten jedoch von den generell positiven Effekten von CBD- und CBG-Ölen, die ihre Schmerzen besser als herkömmliche pharmazeutische Produkte lindern und psychologisch bedingte Angstzustände besser kontrollierbar machen. Manche Anwender berichten auch davon, dass Entzündungen spürbar gehemmt werden.

Zudem enthält die Hanfpflanze wichtige Vitamine wie Vitamin E und B sowie essenzielle Omega-Fettsäuren. Die sogenannte Gamma-Linolensäure, die auch in natürlichem Hanföl vorkommt, wirkt sich zudem positiv auf das Hormongleichgewicht im Körper des Konsumenten aus. Der Konsum von Cannabinoid-Ölen kann sich also auf das allgemeine Wohlbefinden des Konsumenten auswirken und liefert neben den einzigartigen Wirkstoffen wie CBD und CBG weitere für den Stoffwechsel nützliche Stoffe.

Was besagen Studien über CBG?

Es gibt zahlreiche, jedoch noch recht junge und vorläufige Studien zu diesem Wirkstoff der Cannabispflanze. Bisher durchgeführte Studien haben die Vermutung suggeriert, dass CBG potenziell wirksam bei der Behandlung von Krebserkrankungen, Colitis und Neurodegeneration ist.

Wo liegt der Unterschied zu CBD?

Der entscheidende Unterschied zwischen CBG und CBD liegt darin, dass CBG als Vorstufe von CBD und anderen Wirkstoffen der Cannabispflanze verstanden werden kann. CBG entsteht im Gegensatz zu CBD ohne Decarboxylierung und ist meist nur zu einem geringen Anteil von unter einem Prozent in der Pflanze vorhanden.

Gibt es auch Gemeinsamkeiten?

CBD und CBG entstammen beide der Cannabispflanze. Sie haben zudem gemeinsam, dass sie keine psychedelischen Wirkungen haben und legal in zahlreichen Geschäften zu erwerben sind. Ihre Wirkung ist jeweils nicht berauschend und der Konsument hat nach der Einnahme nicht das Gefühl, “high” zu sein. CBD und CBG können sogar der berauschenden Wirkung von THC potentiell entgegenwirken. Auch entstehen beide Wirkstoffe aus der chemischen Vorläuferverbindung CBGA (Cannabigerolsäure).