Der rechtliche Status von Cannabis in Uruguay


Der rechtliche Status von Cannabis in Uruguay

Uruguay hat mit seiner neuen Cannabispolitik auf der ganzen Welt für Schlagzeilen gesorgt. Technisch gesehen befindet sich das Land noch im Übergang, aber es ist toll zu wissen, dass Uruguay mehr zu bieten hat als nur seine Strände, obwohl diese schon für sich genommen ziemlich wunderbar sind.

Die Cannabisreform ist hier schnell vorangekommen. Der persönliche Gebrauch wird nicht bestraft. Was noch besser ist: Es gibt keine weiteren Einschränkungen für diese Festsetzung.

Dieses kleine südamerikanische Juwel ist noch weitgehend unberührt vom Massentourismus. Du kannst ein Paradies genießen, in dem noch nicht viele Auswärtige leben. Zudem wirst Du bald in der Lage sein, reichlich billiges Cannabis zu bekommen.

MEDIZINISCHEM MARIHUANA IN URUGUAY

Im Jahr 2016 hat Uruguay die Entscheidung getroffen, das erste Land zu werden, in dem Cannabis in Apotheken legal verkauft wird. Grundsätzlich bedeutet dies, dass Cannabis für Dich – unabhängig davon, ob Du ein medizinischer Nutzer bist oder ob es um Freizeitcannabis geht - ohne Rezept erhältlich sein wird, solange Du ein Bürger Uruguays bist oder dort einen ständigen Wohnsitz vorweisen kannst. Du musst Dich zudem in ein nationales Register von Cannabisnutzern eintragen lassen und kannst bis zu 40 Gramm pro Monat erhalten.

Dieses Verteilungssystem über die Apotheken wird in Kürze anlaufen. Bis jetzt haben die meisten Leute selbst angebaut oder ihre Vorräte über einen Cannabis-Club bezogen.

FREIZEITCANNABIS IN URUGUAY

Da Du Deinen Stoff in der Apotheke oder in Cannabis-Clubs kaufen kannst und man Dir erlaubt, bis zu sechs Pflanzen zu Hause anzubauen, darf man durchaus davon sprechen, dass Du in Uruguay als Freizeitnutzer nicht die schlechtesten Voraussetzungen vorfindest.

Nichts, solange es für den persönlichen Gebrauch gedacht ist. Ansonsten? Sei vorsichtig, da Du Dir trotz allem immer noch ernsthafte Probleme einhandeln könntest.

Nur lizenzierte, von der Regierung kontrollierte Anbaueinrichtungen können die Droge verkaufen, weshalb Du auf keinen Fall mit Weed handeln solltest.

Fazit? Falls Du nichts zu kriminelles anstellst, wirst du wahrscheinlich selbst im schlimmsten Fall mit einem blauen Auge davonkommen. Verzichte ganz einfach darauf, mit dem Zeug zu handeln, und schleppe keine allzu großen Mengen mit Dir herum. Diese Dinge könnten immer noch heikel werden.

Das Cannabis-Legalisierungsgesetz nimmt erst noch Gestalt an. Irgendwann wird Uruguay ein lizenziertes medizinisches Programm und großzügige Optionen für den Eigenanbau haben. Bis dahin halte Dich an jene, die selbst anbauen. Die Umsetzung wird auch hier durch internationale UN-Vorschriften verkompliziert.