Der rechtliche Status von Cannabis in Kuba


Der rechtliche Status von Cannabis in Kuba

Vielleicht wolltest Du schon immer mal eine Insel besuchen, die für ihre Revolutionäre berühmt ist. Ganz zu schweigen vom Spaß in der Sonne, gezuckerten Getränken und weltberühmten Zigarren. Falls es Dich dorthin verschlagen sollte, erwarte bloß nicht, dass diese Insel in irgendeiner Art eine Vorreiterrolle für die Marihuana-Reform spielt.

Tatsächlich ist Kuba so ziemlich der letzte Ort, an den Du Dich begeben solltest, falls Du in der Karibik einen Reefer rauchen willst. Die Insel ist beim globalen Drogenhandel immer noch mittendrin. Ab Juni 2017 haben die Regierungsminister speziell die Frage der Marihuana-Reform erörtert.

Die Reform steht in naher Zukunft nicht zur Debatte, in keinerlei Hinsicht.

MEDIZINISCHEM MARIHUANA IN KUBA

Produktion, Verkauf oder Besitz von medizinischem Marihuana ist in Kuba illegal – egal, in welcher Form.

FREIZEITCANNABIS IN KUBA

Anbau, Verkauf und Besitz von Freizeitcannabis sind in Kuba illegal.

Du wirst verhaftet, hast Geldstrafen zu erwarten und einen Gefängnisaufenthalt. Bis zu 10 Jahren - und wir sprechen von kubanischen Gefängnissen.

Nein. Es handelt sich hier um einen zentralen regionalen Streitpunkt. Kuba hat einen Anstieg des Drogenhandels auf der Insel gemeldet. Die Behörden machen die Lockerung der Gesetze in den USA und anderen Ländern der Region dafür verantwortlich.

Eine bilaterale Drogen-Task-Force mit den Vereinigten Staaten liegt mittlerweile auf Eis. Die Gespräche mit der Trump-Administration über diplomatische Beziehungen und gemeinsame Projekte sind offenbar für unbestimmte Zeit ausgesetzt.