Wie man mit Cannabis rauchenden Teenagern umgeht


Wie man mit Cannabis rauchenden Teenagern umgeht

Du hast Dein Kind beim Experimentieren mit Cannabis erwischt? Du fragst Dich, wie Du Deinen Kindern Deinen eigenen Cannabiskonsum erklären sollst? Kommunikation und Erziehung sind das A und O.

Wegen der Macht der Technologie und der heutzutage extrem leicht möglichen Informationsbeschaffung, wird Cannabis mittlerweile nicht mehr so dämonisiert, wie das vor Jahrzehnten noch der Fall war. Im Jahr 2017 haben 30 Staaten in den Vereinigten Staaten Cannabis zu medizinischen Zwecken legalisiert. Acht dieser Staaten gaben grünes Licht für den Konsum von Cannabis als Freizeitdroge und erlauben dadurch allen Hanffreunden, überall dort zu konsumieren, wo sie es wollen.

Wie andere bewusstseinsverändernde Drogen auch, sollte Cannabis mit genügend Verstand und Wissen eingesetzt werden. Vor allem, wenn Du Dein jugendliches Kind beim Rauchen von Cannabis erwischt hast, musst Du sowohl Dein Kind als auch Dich selbst über diese magische Pflanze und über alles drum herum genau informieren. Das ist auch ein Grund dafür, warum heutzutage so viele Kinderbücher über Cannabis geschrieben werden.

CANNABIS-ERZIEHUNG FÜR DICH UND DEINE KINDER

Cannabis-erziehung für dich und deine kinder

Bevor Du Dein Kind verurteilst oder bestrafst, empfiehlt es sich, Dich vorab über das Thema zu erkundigen. Eigne Dir Wissen über Cannabis an, sowie über die Geschichte und wie es dazu kam, dass es in den Vereinigten Staaten als Droge der Kategorie 1 ("Schedule 1 drug") eingestuft wurde (auf derselben Stufe wie Heroin oder Ecstasy). Vor allem solltest Du Dich über die Auswirkungen auf den menschlichen Körper und speziell auf das Gehirn informieren und darüber, wie die psychoaktiven Inhaltsstoffe die Persönlichkeit eines Individuums beeinflussen.

Hast Du Dich erst einmal mit genügend Wissen bewaffnet, ist es wichtig, dieses Wissen an Deine Kinder weiterzugeben. Es ist sehr wichtig zu erwähnen, dass Cannabis, obwohl es natürlich ist und medizinisches Potenzial besitzt, dennoch nicht für Jugendliche geeignet ist, deren Gehirne sich noch entwickeln.

Studien zufolge steht der Konsum von Cannabis in der Jugend in Verbindung mit späteren Problemen bei verbalen und kognitiven Fähigkeiten. Sogar noch schlimmer ist, dass bei denjenigen, die schon sehr früh damit begonnen haben, ein schnellerer Abbau der oben genannten Fähigkeiten beobachtet werden konnte als bei älteren Erstkonsumenten.

RECHTLICHER STATUS VON CANNABIS UND QUALITÄTSKONTROLLE

Ein anderer wichtiger Punkt ist die Quelle, aus der Dein Kind das Gras bezieht. Während Cannabis in den vielen Regionen der Erde entkriminalisiert wurde, gibt es immer noch einige Länder mit strengen Gesetzen gegen Cannabis, sowie harten Bestrafungen und hohen Bußgeldern.

Da Dein Kind das Gras wahrscheinlich nicht in einer Ausgabestelle gekauft hat, sind die Chancen hoch, dass er/sie es aus dem Schwarzmarkt bezogen hat. Dadurch ist er/sie nicht nur dem Risiko ausgesetzt, mit dem Gesetz in Konfrontation zu geraten, sondern kauft schlimmstenfalls Cannabis von minderer Qualität. Das sind zwei ernste Sachverhalte, die man sich für seine Geliebten nicht wünscht.

CANNABIS ALS NORMALE FREIZEITDROGE

Wenn Du grundlegende Recherche über den Konsum von Cannabis anstellst, wirst Du wahrscheinlich auf ein paar dieser Ergebnisse stoßen:

Das wird vielleicht auch dazu führen, dass Du Dich fragst, warum Alkohol und Tabak, zwei der gefährlichsten Substanzen, legal sind, während Cannabis, ein Kraut, das noch niemanden umgebracht hat, als Droge der Kategorie 1 eingestuft wird.

Vielleicht gibt es zwischen Dir und Deinem Kind einen großen Generationenkonflikt über den Konsum von Cannabis, aber mit genügend Recherche findest Du ausreichend Informationen, um das Ganze besser nachvollziehen zu können. Das Wichtigste ist, dass es bei Jugendlichen großen Schaden anrichten kann und an diesem Punkt solltest Du Dich mit Deinem Kind zusammensetzen und mit ihm/ihr darüber reden. Ebenso wie Alkohol und andere legale Freizeitdrogen, ist Cannabis für Jugendliche nicht geeignet.

Als Elternteil ist es wichtig, mit Deinem Kind zu kommunizieren und ihn/sie anzuleiten, um den besten Umgang zu finden. Wenn er/sie mit Cannabis herumexperimentiert, solltest Du mit Deinem Kind reden und es aufklären, so wie Du es bei anderen Themen, wie Alkohol, Sex und jeder anderen Form von Verführung sonst auch machen würdest. Beachte, was legal ist und unbedenklich konsumiert werden kann.