Warum immer mehr Frauen ihren Wein gegen Cannabis eintauschen


Warum immer mehr Frauen ihren Wein gegen Cannabis eintauschen

Bis jetzt ist Alkohol immer noch beliebter als Cannabis. Aber das sollte sich eines Tages ändern. Wird es einen Punkt geben, an dem Frauen zum Abschluss des Tages lieber ein bisschen wohltuendes Gras genießen, als ein Glas Wein oder Sekt zu trinken?

Eaze Insights, eine Firma zur Auswertung von Daten aus der Cannabisindustrie, veröffentlichten ihren State Cannabis Data Report, der ein paar faszinierende Fakten darüber enthält, ob heutzutage Männer oder Frauen mehr Gras kaufen.[1]

Ihren Statistiken zufolge stieg die Anzahl der Konsumentinnen unter den Frauen in den letzten Jahren kontinuierlich an. Die Ladys kauften jedes Jahr nicht nur immer mehr Gras, sondern man nimmt auch an, dass der Konsum der weiblichen Hanffreundinnen eines Tages sogar den ihrer männlichen Kollegen übersteigen könnte.

IST WEIN WIRKLICH SO GESUND, WIE ER IMMER DARGESTELLT WIRD?

Ist wein wirklich so gesund, wie er immer dargestellt wird?

Egal, ob Du harten Schnaps einfach so, oder über den Tag verteilt nur ein bisschen Wein und Bier trinkst, Alkohol dehydriert den Körper und es spielt keine Rolle, in welcher Form er konsumiert wird. Es kommt zu einem Völlegefühl, sowie ungesunder Haut und ungesunden Haaren. Viele Frauen bevorzugen organischen Wein, weil er weniger Alkohol und keine Zusatzstoffe enthält, aber auch wenn man davon zu viel trinkt, hat man bereits die empfohlene Tagesdosis von Zucker und Natrium weit überschritten.

Zucker, der in Alkohol enthalten ist, hat andere Auswirkungen auf unseren Körper als Zucker in Süßigkeiten. Die professionelle Ernährungsberaterin Dana James hat dafür folgende Erklärung:

„Es herrscht das allgegenwärtige Gerücht, Wein bestünde nur aus Zucker. Das stimmt aber gar nicht. Der Zucker wird während des Gärungsprozesses in Alkohol umgewandelt. Es kommt nicht zu einem Anstieg des Hormons Insulin, das für die Speicherung von Fett verantwortlich ist, aber wenn man dazu noch Pommes oder etwas Süßes isst, verursacht es eine Gewichtszunahme.“[2]

Natürlich spielt es auch eine Rolle, welchen Wein Du trinkst. Rotwein wird als gesundes Antioxidans angepriesen und ist definitiv die bessere Wahl als Weißwein. Vor allem, wenn Du Deinem Appetit nicht freien Lauf lassen willst. Nichtsdestotrotz hat auch Rotwein seine Nachteile. Rotwein führt dazu, dass der Körper Histamine ausschüttet, man verspürt Hitzewallungen, Wutanfälle oder es kommt zu entzündlichen Hautkrankheiten wie Rosazea oder sogar möglicherweise schlimmeren Folgeerscheinungen.

AUF DÜNNEM EIS IN DEN ALKOHOLISMUS

Eine im American Journal of Public Health veröffentlichte Studie zeigt, dass Komasaufen unter den Männern lediglich um 4,9% angestiegen ist, während der Wert bei den Frauen um gigantische 17,5% zugenommen hat.[3] Frauen sind heutzutage für fast 60% aller Weinverkäufe verantwortlich, weshalb Alkoholhersteller ihre Werbung zunehmend und erfolgreich auf Frauen zuschneiden.

Meistens fängt es mit einem Glas Wein oder einem Cocktail an, um am Ende des Tages zu entspannen. Was allerdings als ein harmloser Weg, Stress zu lindern beginnt, kann zweifelsohne irgendwann zu einem Problem mit Alkoholabhängigkeit führen.

Eines Tages wird nur ein Drink nicht mehr genug sein. Heutzutage lastet auf Frauen ein enormer Druck, immer das Beste zu geben – sei es bei der Kindererziehung und dem Dasein als beschäftigte Mutter, bei der Entwicklung einer glücklichen Ehe, dem Erledigen des Haushalts und dem Aufbau einer Karriere – was zu einem dramatischen Anstieg von Alkoholexzessen unter Frauen führt.

Alkoholismus kommt nicht auf einen Schlag und übernimmt nicht schnell die Kontrolle. Er kommt langsam und schreitet immer weiter fort, schlägt unerwartet zu und führt dazu, dass manche Menschen nicht einmal wissen, dass sie ein Problem haben. Dana James zufolge wirken sich „zwei bis vier Gläser die Woche auf das Gewicht aus, noch schaden sie der Haut oder führen zu irgendwelchen anderen gesundheitlichen Bedenken. Der Konsum von mehr als dieser Dosis hingegen schon.“

FRAUEN GREIFEN ZU GRAS

Wenn Du die Umstellung machen willst, ist das womöglich einfacher, als Du denkst. Berichten zufolge hilft Gras den Menschen dabei, mit den Begleiterscheinungen von Alkohol, Antidepressiva, Medikamenten gegen Angstzustände, Schlaftabletten und vielen anderen Substanzen klar zu kommen. Wenn Du etwas von diesen Medikamenten einnimmst und gleichzeitig dazu Alkohol trinkst, sagst Du am besten all dem Lebewohl und konsumierst zur Linderung von Stress nur noch sicheres und rein natürliches Marihuana.

Nicht vergessen sollte man, dass der Konsum von Cannabis bei Frauen unter einem kulturellen Gesichtspunkt immer akzeptierter wird. Berühmtheiten, Unternehmerinnen und sogar Frauen in der christlichen Gemeinde tauschen ihren Wein gegen Gras. Zumindest behauptet das das Magazin Today‘s Christian Women.

Gras ist heutzutage kein derartiges Tabuthema mehr und außerdem dafür bekannt, einen signifikantes Potential an Anti-Aging Eigenschaften zu besitzen. β-Caryophyllen ist ein unbekannteres Cannabinoid und wirkt der hautschädigenden Wirkung von freien Radikalen entgegen. Außerdem wirkt es entzündungshemmend, ohne das Gehirn dabei negativ zu beeinflussen und wird sogar bei der Behandlung von häufigen Hautkrankheiten wie Akne, Ekzemen und Rosazea eingesetzt. Viele Kosmetikhersteller fangen gerade damit an, mit Hautcremes und Schminkartikeln auf Cannabisbasis zu experimentieren.

Wenn Du also bereit dafür bist, dem Alkohol Lebewohl zu sagen, gibt es keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, um Cannabis auszuprobieren. Bei einer derartig großen Auswahl an verschiedenen Produkten, wie essbare Cannabisprodukte, Cremes zur Anwendung auf der Haut, Öle und natürlich den guten alten Blüten, ist mit Sicherheit für jeden etwas Passendes dabei.

Verweise

  1. ^ Eaze, Eaze Insights: 2017 State of Cannabis Data Report, abgerufen December-11-2018
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  2. ^ Yahoo Lifestyle, Weed vs. Wine: our beauty and wellness experts weigh In, abgerufen December-11-2018
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  3. ^ American Journal of Public Health (AJPH), Drinking patterns in US counties from 2002 to 2012, abgerufen December-11-2018
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