Drug Policy Alliance (DPA)


Drug Policy Alliance (DPA)

Die Drug Policy Alliance ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in New York City, USA. Diese Organisation wird oft als eine der führenden Organisationen zitiert, die sich für das Ende des Kriegs gegen Drogen einsetzt und dafür kämpft, dass die Prohibition durch eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, Mitgefühl, Gesundheit und Menschenrechten basierenden Politik ersetzt wird.

DIE DRUG POLICY ALLIANCE UND DEREN MISSION

Der Fokus des Bündnis‘ liegt sehr stark auf der Entkriminalisierung eines verantwortlichen Umgangs mit Drogen und der Förderung der Eigenständigkeit von Individuen, selbst zu entscheiden, was sie mit ihrem Körper und Geist machen. Damit will die Organisation den Schaden verringern, der durch die Prohibition entsteht (hauptsächlich die Verhaftung und Marginalisierung von Drogenkonsumenten) und gleichzeitig neue Initiativen wie Volksbegehren und vernünftige politische Reformen auf den Weg bringen.

Die DPA hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Reform der Drogenpolitik weiter voranzutreiben, mit der Vision eine neue Welt zu erschaffen, in der die Menschen nicht mehr länger dafür bestraft werden, was sie mit ihren eigenen Körpern machen und in der Drogenkonsumenten nicht mehr länger mit Vorurteilen und Stigmata zu kämpfen haben.

DIE ALLIANCE UND IHRE ARBEIT

Die Drug Policy Alliance ist in Amerika sowohl auf Bundes-, als auch auf staatlicher Ebene in den Prozess der Gesetzgebung involviert. Außerdem stellen sie ein Programm mit Subventionen zur Verfügung, das andere Organisationen finanziell unterstützt, die für eine wünschenswerte Reform der Drogenpolitik arbeiten.

Die Arbeit der Alliance konzentriert sich auf die folgenden Themen:

  • Marihuana-Reform
  • Justiz-Reform
  • Schadensbegrenzung
  • Internationale Politik

In Oregon, Washington DC und Alaska spielte die DPA eine entscheidende Rolle bei der Legalisierung von Cannabis und bot finanzielle Unterstützung für eine Vielzahl von Kampagnen an, die den Widerstand gegen die Prohibition von Cannabis in diesen Gegenden anführten. Außerdem waren sie an den Cannabis-Reformen/-Kampagnen in Colorado, Washington, New York, Rhode Island, New Jersey und New Mexico beteiligt.

Im internationalen Kontext war die DPA auch in die Cannabisreformen in Uruguay involviert. Zudem beteiligt sie sich stark an Reformen in anderen Ländern in Lateinamerika. Sie bietet zum Beispiel Forschung und Information an, um den Regierungen in Kolumbien und Costa Rica neue strategische Vorschläge zur Drogenkontrolle zu machen. Gleichzeitig kontextualisieren sie neue Entwicklungen in großen Medienunternehmen in der ganzen Welt.

Die DPA hat außerdem auch Verbindungen zu der Weltkommission für Drogenpolitik. Sie liefern Informationen für Gutachten der Kommission, führen weitreichende Medienkampagnen an und vieles mehr.

Die Drug Policy Alliance stellt außerdem jede Menge Informationen über Drogen, den Umgang mit Drogen, die aktuelle Politik und realisierbare Alternativen zur Verfügung. Die Publikationen reichen von den grundlegenden Informationen über bestimmte Drogen wie Cannabis, Kokain und Heroin, bis hin zu Statistiken über den Drogenkrieg.

Die DPA informiert auch über die geltenden Drogengesetze in Amerika und der Welt und inwiefern diese Gesetze Individuen betreffen können. Großer Fokus liegt auch auf den Menschenrechten und darauf, Menschen über ihre Rechte unter der herrschenden Gesetzgebung aufzuklären.

Zu guter Letzt bietet die Alliance auch Hilfsmittel für andere Aktivisten an. Das kann beinhalten, dass sie Aktivisten dabei helfen, in den Kongress zu kommen, mediale Aufmerksamkeit zu erlangen, wie man an Gesetzgeber herankommt und sie beeinflusst und vieles mehr.

Mehr Informationen findest Du auf der Webseite: www.drugpolicy.org