Kann sich Marihuana als nützlich für introvertierte Menschen erweisen? Oder ist das ein Tabu?


Kann sich Marihuana als nützlich für introvertierte Menschen erweisen? Oder ist das ein Tabu?

Introvertierte Menschen verbringen gerne Zeit alleine, aber wirkt sich Cannabis vorteilhaft auf ihre mentale Gesundheit und Gehirnaktivität aus?

Manche Menschen sind richtig extrovertiert und andere mögen es, introvertiert zu sein. Beides ist völlig in Ordnung. Unglücklicherweise wird Introversion oft mit Einsamkeit, asozialem Verhalten und manchmal sogar Depressionen assoziiert, obgleich dies für die meisten introvertierten Personen gar nicht zutrifft.

Das ist allerdings nicht immer der Fall und es gibt in der Tat Individuen, die sich einfach wohl fühlen, wenn sie Zeit mit sich selbst verbringen können. Getreu dem Sprichwort, jedem das Seine. Wenn wir ehrlich sind, kennen wir doch alle einen Typen, von dem wir uns wünschten, er wäre etwas introvertierter, richtig?

Heutzutage, da der Konsum von Cannabis in verschiedenen Ländern der Erde weitestgehend akzeptiert ist, lässt sich festhalten, dass es gerade der richtige Zeitpunkt ist, introvertiert zu sein. Es ist nichts Neues, dass Cannabis ein großartiger Begleiter sein kann, wenn man für sich und mit sich ist.

Diese Behauptung stützt sich natürlich auf wissenschaftliche Erkenntnisse und Logik und beweist einmal mehr, wie Marihuana als Wunderpflanze für die Menschheit eingesetzt werden kann.

MARIHUANA ALS NATÜRLICHES ANTIDEPRESSIVUM

Auch wenn die meisten introvertierten Menschen Alleinsein nicht mit Einsamkeit verbinden, behaupten manche Wissenschaftler und Ärzte, dass Introversion Depressionen verursachen kann.

Studien haben gezeigt, dass Acetaminophen, besser bekannt als Ibuprofen, zum Teil mit den Regionen im Gehirn, die Cannabinoid-Rezeptoren 1 enthalten, wechselwirkt.[1] Diese Rezeptoren beeinflussen die Reaktionen, die sich aus sozialen Interaktionen ergeben.

Man fand heraus, dass Ibuprofen die Intensität von emotionalem Stress aus sozialen Situationen lindert. Vor allem bei introvertierten Menschen, die davon stärker betroffen sind.

Unter Berücksichtigung dieses Aspekts haben Psychologen wie Tomothy Deckman und C. Nathan DeWall damit begonnen, zu untersuchen, wie Cannabis dieselben oder sogar stärkere Auswirkungen auf das menschliche Gehirn wie Ibuprofen haben kann, da THC mit denselben Cannabinoid-Rezeptoren 1 in Verbindung tritt.[2]

In einer Studie mit mehr als 5.000 amerikanischen Einwohnern, bei der die Teilnehmer aus Rauchern und Nichtrauchern bestanden, fand man heraus, dass diejenigen, die Cannabis konsumierten, im Vergleich zu den Nicht-Konsumenten weniger anfällig für ein geringes Selbstwertgefühl und ein Gefühl der Einsamkeit waren. Ein ähnlich durchgeführtes Experiment, dass später mit 500 Teilnehmern gemacht wurde, zeigte, dass Cannabiskonsumenten weniger anfällig für Depressionen waren.

Solltest Du ein introvertierter Mensch sein, dann los, zünde Dir einen Joint an. Medizinische Experten haben ohnehin schon festgestellt, dass es in der Tat nützlich für Dich und Deine mentale Gesundheit sein kann.

MARIHUANA ALS EIN NATÜRLICHES GEHIRNSTIMULANS

Marihuana als ein natürliches gehirnstimulans

Auch wenn die meisten introvertierten Menschen Alleinsein nicht mit Einsamkeit verbinden, behaupten manche Wissenschaftler und Ärzte, dass Introversion Depressionen verursachen kann.Da introvertierte Menschen sehr viel zeit alleine verbringen, gibt es viele Möglichkeiten, die Kreativität zu steigern. Im Grunde gibt es verschiedenen Kanäle, durch die es sich realisieren lässt. Dazu zählen schreiben, malen, musizieren und viele andere.

Wie genau kann das Rauchen eines Joints ein Individuum im Handumdrehen in einen Künstler verwandeln? Eine Theorie von Experten besagt, Cannabis rege die Produktion von Dopamin im präfrontalen Kortex an. Das ist der Teil unseres Gehirns, der für die Entscheidungsfindung und komplexes Verhalten zuständig ist. Die plötzliche Ausschüttung von Dopamin wird als Grund für die vielen Ideen verantwortlich gemacht, die vielleicht tief in der Psyche vergraben waren.

Natürlich sind nicht alle Sorten gleich und es gibt bestimmte Indica-Sorten, die eher eine entspannende und sedierende Wirkung haben. Sativa-Sorten auf der anderen Seite wirken eher zerebral, was ideal ist, wenn Du Deine kreative Seite zum Vorschein bringen willst.

Um die Frage abschließend zu beantworten: Ja, der Konsum von Cannabis kann in der Tat Deine introvertierte Seite zum Vorschein bringen. Letzten Endes führt es allerdings lediglich zu einer produktiven und aufschlussreichen Zeit alleine.

Verweise

  1. ^ Chemical & Engineering News, How does acetaminophen work? Researchers still aren’t sure, abgerufen December-11-2018
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  2. ^ Sage Journals, Can marijuana reduce social pain?, abgerufen December-11-2018
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