Der rechtliche Status von Cannabis in Iowa


Der rechtliche Status von Cannabis in Iowa

MEDIZINISCHEM MARIHUANA IN IOWA

Iowa ist einer der wenigen Staaten, deren medizinisches Marihuana-Programm lediglich die Verwendung von Cannabidiol (CBD) in Ölform erlaubt. Dieses Programm wurde im Jahr 2014 eingeführt und schreibt vor, dass das Öl einen THC-Prozentsatz unter 3% aufweist und nur für Patienten mit therapieresistenter Epilepsie erlaubt ist.

Das Programm lief im Juli 2017 aus und es gab lediglich wenig über 160 registrierte Patienten, die das Öl nutzten.

Seit Juli 2017 läuft ein neues Programm mit einer erweiterten Liste der Qualifikationsbedingungen. Bisher gibt es keinen Lieferanten für das Öl in Iowa und Hersteller aus anderen Bundesstaaten zweifeln daran, dass es genügend Patienten für eine lohnende Produktion geben wird, die an dem bislang begrenzten Programm teilnehmen.

Auch in diesem neuen Programm ist als Medizin auf Cannabisbasis nur Cannabidiol (CBD) in Ölform mit einem THC-Prozentsatz von unter 3% erlaubt.

Produktion, Verkauf und Besitz anderer Formen von medizinischen Marihuana-Produkten sind in Iowa illegal.

Die qualifizierenden Erkrankungen, die zur Teilnahme am medizinischen Marihuana-Programm in Iowa zu berechtigen, sind:

  • Amyotrophe Lateralsklerose
  • Krebs
  • Morbus Crohn
  • HIV/AIDS
  • Therapiefraktäre Epilepsie
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson-Krankheit
  • Krampfanfälle
  • Terminale Krankheit mit einer Lebenserwartung von unter einem Jahr
  • Unbehandelbare Schmerzen

FREIZEIT-CANNABIS IN IOWA

Anbau, Verkauf und Besitz von Cannabis für Genusszwecke sind in Iowa verboten.

Die Cannabisgesetze in Iowa gehören zu den konservativsten im Land.

Mit einer beliebigen Menge von Cannabis erwischt zu werden, wird als Verbrechen betrachtet, wobei die Strafen für Ersttäter bei 6 Monaten Gefängnis und/oder einer Geldstrafe von bis zu $1.000 beginnen.

Wenn Du ein zweites Mal erwischt wirst, wird Dich das ganz sicher für ein Jahr oder mehr ins Gefängnis bringen.

Uns sind für Iowa in naher Zukunft keine möglichen Gesetzesänderungen in Bezug auf medizinischen und/oder Freizeitcannabis bekannt.