Pink Hokkaido
Pink Hokkaido als photoperiodischer Hybrid mit Zitrus-Diesel-Charakter
Pink Hokkaido ist ein photoperiodischer Hybrid aus (Animal mints bx1 #3 x Seedjunky OG #32) x Nicole x Larry S1 und landet bei einem ausgewogenen Verhältnis von 50% Indica / 50% Sativa. Die Potenz wird als sehr hoher THC-Gehalt eingestuft, während CBD-Werte nicht bekannt sind – am sinnvollsten ist es daher, ihn als THC-dominante Sorte zu betrachten und nicht als CBD-lastige Option. Erwartet wird ein Zitrus-, Diesel- und Sour-Profil, bei dem Myrcene und Limonene einen großen Teil von Aroma und Geschmack prägen, plus Effekte, die häufig entspannendes Gewicht mit einer zerebralen, energetischen Kante und einem spürbaren Body-Buzz verbinden.
Auf dem Papier wirkt das wie ein „klarer Kopf, ruhiger Körper“-Cultivar, der sich je nach Dosis und Timing spürbar verschieben kann. Die Blütezeit liegt bei 9–10 Wochen, und der Schwierigkeitsgrad gilt insgesamt als moderat, mit einer Tendenz zu gemäßigten Bedingungen und einer mediterran anmutenden Vorliebe für gleichmäßige Wärme, Licht und Luftaustausch.
Genetischer Hintergrund von Pink Hokkaido:
Pink Hokkaido verbindet eine moderne Dessert-und-Gas-Linie mit klassischer OG-Struktur über (Animal mints bx1 #3 x Seedjunky OG #32), ergänzt danach Nicole und schließt mit Larry S1 ab. Dieser 50/50-Mix deutet typischerweise auf ein „Mittelweg“-Erlebnis hin: genug Auftrieb und mentale Aktivität für den Tag bei leichter Dosierung, mit einem geerdeteren, körperlicheren Ausklang, wenn die Intensität steigt.
(Animal mints bx1 #3 x Seedjunky OG #32):
Diese Seite der Familie wird häufig mit dichter Harzproduktion und einer klaren „minty-gas“- oder Dessert-trifft-Fuel-Aromarichtung in Verbindung gebracht – oft zusammen mit kräftiger Potenz. Im Grow sehen Anbauer dabei oft eine stabile Verzweigung, die gut auf Training reagiert, wenn das Umfeld konstant gehalten wird.
Nicole:
Nicole wird meist mit einem süßeren, teils zitruslastigen Aromabeitrag und einem runderen, beruhigenden Einfluss verknüpft. Das kann dem Gesamtprofil auch eine etwas weichere Kante geben und helfen, hellere Top-Noten gegen tiefere Fuel- und Erd-Töne auszubalancieren.
Larry S1:
Larry-Genetik steht typischerweise für OG-typischen Punch: knackige, gassige Intensität und ein solides, entspannendes Rückgrat. Als S1-Linie kann zwischen Phenotypen Variation auftreten – Selektion und konsequente Anbaupraxis sind daher wichtig, wenn du eine bestimmte Ausprägung suchst.
Aroma und Geschmack von Pink Hokkaido:
Aroma und Geschmack laufen hier in derselben Spur: vorn Zitrus, danach Diesel und ein saures, „mouth-watering“ Finish. Limonene liest sich oft als Zeste, Schale und heller Lift, während Myrcene mehr Tiefe und moschusartige Schwere beisteuern können, sodass die Fuel-Note voller statt spitz wirkt. Wie bei vielen terpengetriebenen Cultivars hängt die sauberste Ausprägung meist von den Stellschrauben ab – Trocknungstempo, Curing-Dauer und vernünftige Temperaturen gegen Ende der Blüte.
Potenz und Effekte von Pink Hokkaido:
Mit als sehr hoch eingestuftem THC solltest du Pink Hokkaido am besten mit einer gemessenen Dosis angehen, besonders bei niedriger Toleranz. Das Wirkprofil mischt häufig zerebrale Stimulation und energetischen Drive mit einem entspannenden Unterton und einem deutlichen Body-Buzz; die genaue Balance kann je nach Phenotyp und konsumierter Menge schwanken. In der Praxis fühlt es sich oft wie ein Hybrid an, der hell und kommunikativ starten kann und sich dann in einen ruhigeren, körperlicheren Rhythmus einpendelt.
Rekreative Anwendungen:
- Kann zu sozialen Situationen passen, wenn du einen lebendigen, präsenten Kopf suchst, ohne dir die Option zu nehmen, später runterzufahren.
- Viele greifen zu einem solchen Profil für kreative Aufgaben oder musikgeprägte Abende, bei denen ein zerebraler Lift gut mit einem entspannten Körpergefühl zusammengeht.
- Passt oft zu low-key Aktivitäten – kurze Spaziergänge, leichte Erledigungen oder ein Film – bei denen Energie und Komfort je nach Dosis überlappen können.
Mögliche Nebenwirkungen:
- Trockener Mund und trockene Augen sind bei THC-dominanten Sorten häufig, besonders bei höheren Dosen.
- Schwindel oder das Gefühl, „zu high“ zu sein, kann auftreten, wenn du es übertreibst – deshalb ist ein ruhiges Tempo sinnvoll.
- Einige Nutzer erleben ängstliche oder „racy“ Momente bei stimulierenderen Hybriden, vor allem bei niedriger Toleranz.
Anbau von Pink Hokkaido:
Pink Hokkaido gilt allgemein als moderater Grow und bevorzugt gemäßigte Bedingungen sowie einen mediterranen Ansatz: konstantes Licht, guter Luftaustausch und möglichst keine großen Sprünge bei Temperatur oder Luftfeuchte. Die Blüte dauert 9–10 Wochen, und Indoor-Erträge können bei gut geführtem Blätterdach bis zu 450 g/m² erreichen. Zur Höhe gibt es weder indoor noch outdoor verlässliche Angaben – plane daher, die Struktur mit Topping, LST und sinnvoll gewählter Veg-Zeit zu kontrollieren, wenn du eine kompaktere Grundfläche brauchst.
Tipps für den Indoor-Anbau:
Konzentriere dich früh auf ein gleichmäßiges Blätterdach und halte den Luftstrom bis in die späte Blüte kräftig, um Dichte und Terpen-Klarheit zu schützen. Bei einem 9–10-wöchigen Blütefenster ist es sinnvoll, die Nährstoffgabe schrittweise zu optimieren und späte „Heavy Pushes“ zu vermeiden, die den Geschmack abstumpfen können. Da die Endgröße variieren kann, trainiere Seitentriebe ins Licht, statt eine einzelne Hauptcola dominieren zu lassen.
Tipps für den Outdoor-Anbau:
In gemäßigten Klimazonen wählst du idealerweise den sonnigsten, möglichst geschützten Standort und priorisierst Luftaustausch – Abstand und selektive Defoliation helfen, wenn die Pflanzen an Masse zulegen. Den Outdoor-Ertrag solltest du eher als mittel einstufen, und er kann je nach Saisonlänge und Wetter schwanken; fokussiere dich deshalb auf Kontrollierbares: Wurzelraum, gleichmäßiges Gießen und Schimmelprävention. Wenn Nächte kühl oder feucht werden, ist ein proaktives Feuchtigkeitsmanagement oft der Unterschied zwischen einem entspannten Finish und einem stressigen.
Solltest du Pink Hokkaido probieren?
Pink Hokkaido passt häufig zu Menschen, die Zitrus-und-Fuel-Aromen mögen und einen Hybrid suchen, der sowohl zerebral als auch körperlich entspannend wirken kann. Es kann auch für Grower interessant sein, die mit moderater Schwierigkeit zurechtkommen und bereit sind, Pflanzen aktiv zu trainieren, statt auf fixe Höhen-Erwartungen zu setzen. Wer niedrigere THC-Intensität bevorzugt oder gezielt eine CBD-lastige Option sucht, dürfte ihn weniger passend finden – angesichts der sehr hohen THC-Einordnung und des unbekannten CBD-Gehalts.
Pink Hokkaido Cannabis-Sorte FAQ:
Q: Ist Pink Hokkaido Indica oder Sativa?
A: Es ist ein ausgewogener Hybrid mit 50% Indica / 50% Sativa – das Erlebnis liegt daher oft zwischen mentalem Lift und körperlicher Entspannung, statt klar in eine Richtung zu kippen.
Q: Wie lange braucht Pink Hokkaido zur Blüte?
A: Rechne indoor mit 9–10 Wochen Blütezeit; der genaue Finish hängt von Phenotyp, Lichtintensität und davon ab, wie du Nährstoffgabe und Stress in der späten Blüte steuerst.
Q: Wie schmeckt und riecht Pink Hokkaido?
A: Das Kernprofil ist Zitrus, Diesel und Sour, wobei Limonene und Myrcene vermutlich helle Zeste über eine schwerere, moschusartige Fuel-Note legen. Curing- und Trocknungsbedingungen können spürbar beeinflussen, wie dominant jede Note am Ende ausfällt.
Anbau deine eigene Pink Hokkaido
- Schwierigkeitsgrad des Anbaus
- Mittel
- Blühender Typ
- Photoperiode
- Blütezeit
- 9-10 Wochen
- Ertrag Innenanbau
- Mittel
- Ertrag (Im Freien)
- Mittel
- Innenhöhe
- Mittelhoch
- Außenhöhe
- Mittelhoch