Haustiere und Passivrauchen: Ist das Rauchen von Gras in Gegenwart Deiner Haustiere ungefährlich?


Haustiere und Passivrauchen: Ist das Rauchen von Gras in Gegenwart Deiner Haustiere ungefährlich?

Falls Du ein Haustier hast, sagt Dir sicher der gesunde Menschenverstand, dass Du davon absehen solltest, ihm den Joint zu reichen. Es sieht vielleicht niedlich aus, wenn Du Dein Haustier bewusst berauscht machst, aber in Wirklichkeit schadest Du nur seiner Gesundheit. Aber was ist, wenn Du während einer Rauchsession nicht auf die Gesellschaft Deines geliebten vierbeinigen Freundes verzichten möchtest? Ist das gefährlich für ihn?

Marihuana ist eine größtenteils harmlose Pflanze, die für null Todesfälle verantwortlich ist. Was ist also das Schlimmste, das Passivrauchen Deinem Haustier antun kann? Obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Haustier durch Passivrauchen high wird, gering ist, besteht das Risiko trotzdem – neben einigen anderen möglichen Gesundheitsproblemen.

HAUSTIERE UND PASSIVES GRASRAUCHEN: DIE GEFAHREN

HAUSTIERE UND PASSIVES GRASRAUCHEN: DIE GEFAHREN

Bevor Du nun erwägst, Dir einen neuen Platz zum Rauchen zu suchen oder noch schlimmer Dein Haustier abzuschaffen, solltest Du wissen, dass Dein vierbeiniger Begleiter nur in extremen Fällen durch Passivrauchen von Marihuana geschädigt werden kann. Passivrauchen wirkt sich auf Menschen und Säugetiere ähnlich aus. Genau so, wie sich Hotboxing im Auto auf Dich und Deine Freunde auswirkt, wird es auch Wirkung zeigen, wenn Du in Gegenwart Deines Tieres auf engstem Raum mit wenig oder gar keiner Lüftung einen Joint durchziehst.

Zum Glück können die potenziellen Gefahren des Passivrauchens für Dein Haustier leicht vermieden werden. Die meisten Cannabisnutzer geben sich nicht regelmäßig dem Hotboxing hin. Dennoch ist es wichtig zu wissen, warum man Hund und Katz nicht in eine solche Rauchsession einbeziehen sollte; für den Fall, dass sie sich jemals entschließen sollten hinein zu laufen.

Zunächst einmal haben Haustiere ein sehr empfindliches Atmungssystem. Das Rauchen in Gegenwart von Katzen, Hunde oder sogar Vögeln kann nicht nur Atemwegsprobleme, sondern auch Lungenkrebs und Lymphome bei ihnen verursachen.[1]

Katzen sind besonders gefährdet, was diese Probleme angeht, da ihre Nasen kurz sind und sie zusätzlich zum eigentlichen Passivrauchen auch noch darunter leiden können, dass der Rauch nach Ende der Session hartnäckig an Deinen Möbeln oder Teppichen haftet, was für Katzen gefährlich sein könnte.

Insbesondere bei Vögeln besteht durch das Passivrauchen die Gefahr von Augen-, Herz-, Haut- und sogar Fruchtbarkeitsproblemen. Unabhängig von der Art des Haustieres kann Passivrauchen also in jeder Weise schädlich sein. Aber, um es zu wiederholen, nur in übermäßigen Mengen.

DAS BESTE WÄRE, ES GANZ ZU LASSEN

Also, solltest Du Hotboxing betreiben, wenn Dein Hund sich im selben Zimmer aufhält? Und solltest Du Rauch in den Mund Deiner Katze blasen? Zweimal: Nein. Das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand.

Das Passivrauchen ist für Haustiere nicht ungefährlich. Wenn Du also einen Haufen Freunde zu Besuch hast und es eine Menge Wolken geben wird, dann öffne ein Fenster oder verfrachte Deine Fellnase in einen separaten Raum. Oder, falls Du damit keine Gesetze übertrittst, geh einfach nach draußen, um Dein Kraut zu genießen.

Verweise

Environmental Tobacco Smoke and Risk of Malignant Lymphoma in Pet Cats

Verweise

  1. ^ American Journal of Epidemiology, Environmental Tobacco Smoke and Risk of Malignant Lymphoma in Pet Cats, abgerufen October-17-2018
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