7 Tipps für den Anbau von Gras auf Deinem Balkon oder Deiner Terrasse


7 Tipps für den Anbau von Gras auf Deinem Balkon oder Deiner Terrasse

Die meisten Artikel über das Anbauen zielen entweder auf Grower ab, die einen großen Garten und generell viel Platz haben oder auf jene mit einem guten Set-up im Innenbereich. Aber selbst wenn Du nur einen kleinen Balkon oder eine kleine Terrasse mit viel Sonnenlicht besitzt, wirst Du in kürzester Zeit Deine eigenen Buds ernten können.

Hier sind sieben Tipps, die Dir dabei helfen, Deinen eigenen Grow auf dem Balkon zu starten.

1. WÄHLE DEN RICHTIGEN TOPF AUS

Wenn man Gras auf einem Balkon oder einer Terrasse anbaut, nutzt man einen Topf oder sonstigen Behälter. Es kommt auch ein wenig auf Deine Vorlieben und Deine Fähigkeiten als Grower an, aber was Du brauchst, ist ein normaler Blumentopf mit Wassserablauflöchern und einen Untersetzer, um das austretende Wasser aufzufangen.

Viel wichtiger als die Art des Behälters ist die Größe des Behälters. Schließlich beeinträchtigt die Größe Deines Topfs auch die Größe Deiner Pflanzen.

Kleinere Töpfe bieten den Wurzeln Deiner Pflanze weniger Platz und begrenzen dadurch ihr Wachstum. Größere Töpfe bieten dagegen mehr Platz und führen somit zu größeren Pflanzen.

Wähle Deinen Standort mit Bedacht aus. Bedenke den rechtlichen Status von Cannabis, wenn Du einen Platz auf der Terrasse auswählst, auch wenn wir stolz auf unsere Pflanzen sind, könnte es keine gute Idee sein, sie der ganzen Welt zu präsentieren.

2. WÄHLE DIE RICHTIGE GENETIK

2. wähle die richtige genetik

Grundsätzlich ist es wichtig zu wissen, dass Sativa-Pflanzen größer als Indica-Pflanzen werden. Wenn Du nur wenig Platz zur Verfügung hast und Deine Pflanzen klein halten willst, ist Indica die bessere Wahl für Dich.

Indicas wachsen besser bei weniger Licht. Das solltest Du bedenken, wenn Dein Balkon nicht nach Süden ausgerichtet ist.

Eine weitere gute Idee wäre es, autoflowering Sorten anzubauen. Dank ihrer Ruderalis-Genetik, werden autoflowering Sorten nicht ganz so groß wie eine reguläre Cannabissorte. Außerdem benötigen sie keine genau eingehaltenen Licht-Dunkel-Phasen, um zu gedeihen und wie reguläre Sorten in die Blütephase einzutreten.

Da die Blüte dieser Sorten auf dem Alter der Pflanzen basiert, sind sie nicht so empfindlich gegenüber Veränderungen oder Störungen ihres Lichtzyklus, was sie ideal für Balkone mit weniger Licht und kälterem Klima macht.

3. SUCHE DEN RICHTIGEN PLATZ AUS

Nachdem Du Deine Sorten und den richtigen Behälter ausgesucht hast, wird es Zeit darüber nachzudenken, wo Dein Baby wachsen soll. Denke daran: Wenn Du nicht planst, eine autoflowering Sorte anzubauen, brauchen Cannabispflanzen über den Tag hinweg sehr viel Licht, gefolgt von vollständiger Dunkelheit in der Nacht.

Idealerweise sollte Deine Pflanze tagsüber mindestens 5–6 Stunden direktes Sonnenlicht abbekommen, vorzugsweise am Morgen oder am späten Nachmittag (abhängig davon, wo Du lebst. Die Mittagssonne könnte selbst für robuste Cannabispflanzen etwas zu viel sein).

Außerdem solltest Du sicherstellen, dass Deine Pflanze an einem Platz steht, an dem sie vor starkem Wind oder Regen geschützt ist. Das Gute am Anbau in Behältern ist, dass man sie normalerweise ganz einfach verschieben kann.

Nach Süden (oder leicht südöstlich) gerichtete Balkone/Terrassen eignen sich normalerweise für die meisten Pflanzen, da sie morgens direktes Sonnenlicht abbekommen und mittags/am spätem Nachmittag indirektes Licht. Natürlich kannst Du die Ausrichtung Deines Balkons/ Deiner Terrasse nicht verändern, also arbeite mit dem, was Du hast und denke daran, immer einen genauen Blick auf Deine Pflanzen zu haben, um sicherzugehen, dass sie genug Sonne abbekommen.

4. INVESTIERE IN HOCHWERTIGE ERDE

Der einfachste Weg, auf dem Balkon oder der Terrasse anzubauen, ist die Verwendung von Erde. Da Du wahrscheinlich nicht die Möglichkeit hast, Deine eigene Erde zu kompostieren, solltest Du sicherstellen, dass Du hochwertige Erde kaufst.

Zum Glück solltest Du alles, was Du an Boden für Dein Cannabis brauchst, in einem Gartencenter finden. Du benötigst:

  • Wurmhumus
  • Etwas Fledermaus-Guano für die Erdoberfläche
  • Dünger (speziell für Cannabis entwickelte Dünger sind in den meisten Grow-Shops erhältlich)
  • Kies/Steine für eine gute Entwässerung

Bei der Auswahl der richtigen Erde solltest Du darauf achten, dass sie eine dunkle Farbe hat und eine lockere, fette Beschaffenheit. Hochwertige Erde beinhaltet normalerweise Zusätze wie kompostierten Waldhumus, Kokosfaser, Perlit, Wurmkompost, Blut-/Fisch-/Knochen-/Krabben-Mehl , Seetang, etc.

Beim Einpflanzen solltest du 80% Erde und ungefähr 20% Wurmhumus verwenden. Mische beides sorgfältig zusammen um ein fettes und lockeres Anbaumedium herzustellen. Lege dann eine Schicht Steine auf den Boden des Topfes, schütte Deine Erde obendrauf und kröne das Ganze mit Fledermaus-Guano und Dünger.

5. BEGINNE IM FRÜHLING

5. beginne im frühling

Wenn Du Gras auf Deiner Terrasse anbauen willst, solltest Du Dich an den gleichen Zeitplan wie Outdoor-Grower halten. Das bedeutet, dass Du Deine Samen im Frühling keimen lassen und pflanzen musst.

Tatsächlich solltest Du sogar etwas früher als andere Grower anfangen, um den Pflanzen ein wenig mehr Zeit für ihr Wachstum und ihre Entwicklung zu geben. Wenn Deine Setzlinge dann in ihren Töpfen sind, achte darauf, dass sie sich an einem schönen, sonnigen Plätzchen befinden. In einem Zuchtzelt mit starken Lampen fühlen sich Setzlinge nicht so wohl, aber draußen können sie gut mit viel Sonnenlicht umgehen (und bevorzugen dieses auch).

Mit einem frühen Start im Frühling gibst Du Deinen Pflanzen während der wärmeren Monate genügend Zeit für ihr Wachstum und ihre Entwicklung. Gegen Ende des Sommers/Anfang Herbst sollten sie vollgepackt mit starkem Gras sein.

6. BENUTZE TRAININGSMETHODEN, DAMIT DEINE PFLANZE KLEIN BLEIBT

Nach vier Wochen vegetativen Wachstums (bei photoperiodischen Sorten) solltest Du Deine Pflanzen normalerweise beschneiden, um ihr Wachstum unter Kontrolle zu halten und es an Deinen Dir zur Verfügung stehenden Platz anzupassen.

Die meisten Grower mit Balkon oder Terrasse wollen, dass ihre Pflanzen klein bleiben, so dass sie eher seitlich als in die Höhe wachsen. Damit das funktioniert, musst Du die Spitze (den oberen Trieb) Deiner Pflanze beschneiden. So kann die Pflanze mehr Blätter unterhalb des oberen Triebs bilden, was sie im Wesentlichen dazu bringt, buschiger anstatt größer zu werden. Du musst Deine Pflanzen während der gesamten vegetativen Phase regelmäßig beschneiden, um ihr Wachstum zu kontrollieren.

Es gibt auch andere Möglichkeiten wie Binde- oder Biegetechniken (bekannt als LST oder Low-Stress-Training), die es Dir ermöglichen, Deine Pflanzen in bestimmte Richtungen wachsen zu lassen und dafür zu sorgen, dass die Laubfläche Deiner Pflanze die gleiche Menge an Sonnenschein abbekommt.

Andere beliebte Trainingstechniken, die Du an Deinen Terrassen-/Balkonpflanzen ausprobieren könntest, sind Topping, Fimming und Supercropping. Jeder erzeugt, je nach den individuellen Bedürfnissen des Anbauers, eine unterschiedliche Laubfläche.

7. LASS DEINE PFLANZE NICHT ALLEINE WACHSEN

7. lass deine pflanze nicht alleine wachsen

Um ein üppiges Mikroklima für Deine Pflanzen zu schaffen und sie vor neugierigen Blicken zu schützen, ist es eine gute Idee, auch andere Pflanzen anzubauen.

Sowohl Blumen als auch Blattpflanzen sind eine großartige Ergänzung für Deinen Cannabisgarten. Außerdem können Begleitpflanzen dabei helfen, Dein Weed vor Schädlingen und Krankheiten zu schützen oder nützliche Räuber in den Garten einzuführen.

Einige großartige Begleitpflanzen, die Du inmitten Deiner Cannabispflanzen wachsen lassen kannst:

  • Basilikum
  • Bohnen
  • Knoblauch
  • Minze
  • Paprika
  • Ringelblumen