10 Möglichkeiten, wie Cannabis bei Krebs helfen kann


10 Möglichkeiten, wie Cannabis bei Krebs helfen kann

Medizinisches Cannabis wird immer häufiger von Krebspatienten angewandt, sowohl um die Nebenwirkungen der Chemotherapie zu reduzieren, als auch um die Krebszellen selbst zu bekämpfen.

Leider gibt es zu diesem Zeitpunkt noch keine umfassenden und schlüssigen Studien, die durch Versuche am Menschen mit Cannabis gegen Krebs durchgeführt wurden. Im Allgemeinen gibt es keine Forschung, die beweist, dass Cannabis Krebs „heilen“ kann. Es ist allerdings sicher , dass Cannabis spezifische Symptome lindern kann.

Der Mangel an bahnbrechender Forschung ist vor allem den legalen Beschränkungen geschuldet, die die Untersuchung von medizinischem Cannabis behindern. Sogar in den USA wird Cannabis von der Regierung noch als eine "Schedule-1-Droge" eingestuft. Dies limitiert die medizinische Forschung ungemein.

Die Beweise, die existieren, stammen aus kleineren Studien, Tierversuchen, Forschung auf zellulärer Ebene oder aus eigenen Experimenten von Krebspatienten. Wir glauben, dass es genug Daten und Berichte von Patienten gibt, die unterstützen, dass Cannabis die Lebensqualität verbessert und eventuell Eigenschaften hat, die gegen Krebs wirken. Abgesehen davon, sind wir aber leicht bekiffte Hanfis und Psychonauten. Niemand sollte uns nach medizinischem Rat fragen.

VERBESSERUNG DER LEBENSQUALITÄT FÜR KREBSPATIENTEN:

Verbesserung der lebensqualität für krebspatienten:

SCHMERZLINDERUNG

Die chemischen Stoffe, die in Cannabis vorkommen, interagieren mit dem menschlichen ECS oder Endocannabinoid-System. THC ist das bekannteste Cannabinoid. Es ist als entzündungshemmender Stoff nachweislich 20-mal effektiver als Aspirin und zweimal so wirksam wie Hydrocortison. Diese Studie erschien im Oktober 1991 in einem Artikel in Planta Medical namens "Cannabinoids: the separation of central from peripheral effects on a structural basis."

CBD oder Cannabidiol ist das zweitbekannteste Cannabinoid. CBD ist nicht psychoaktiv und hat sowohl entzündungshemmende als auch antioxidative Eigenschaften. Dies steht in einem Artikel von PNAS vom Juli 1997 namens "Cannabidiol and (−)Δ9-tetrahydrocannabinol are neuroprotective antioxidants".

CBD Öl, und in jüngster Zeit auch CBD-Kristalle, werden von Krebspatienten gegen Schmerzen verwendet, ohne dass sie ein High auslösen. Eine 2008 veröffentlichte Zusammenschau von verschiedenen Studien aus den späten 80er Jahren bis ins Jahr 2007 hat herausgefunden, dass CBD eine effektive schmerzlindernde Medizin ohne Nebenwirkung ist.

APPETITANREGUNG

Jeder Cannabiskonsument weiß, dass Weed früher oder später für Heißhungerattacken sorgt. Krebspatienten sind eine Gruppe von Konsumenten, die von den appetitanregenden Eigenschaften profitieren.

Es gibt keine eindeutigen Forschungsergebnisse, die die Heißhungerattacken bestätigen. Jede Person hat ein eigenes ECS. Deshalb ist es bei Marihuana meist nicht möglich, eine Hauptwirkung zu identifizieren. Doch jeder, der schon mal Cannabis konsumiert hat, kann die Heißhungerattacken bestätigen.

SCHLAF

Jeder normale Cannabiskonsument kann bestätigen, dass Indica-Sorten mit einem hohen THC-Anteil ein Ticket ins Land der Träume sind. Die bekanntesten Cannabissorten für den Freizeitkonsum sind unter medizinischen Nutzern auch sehr bekannt.

Kush-Hybride, Northern Lights und White Widow wurden von vielen Krebspatienten und Schlaflosen seit Jahrzehnten genutzt, um besser schlafen zu können. Die eher körperliche Wirkung von Indicadominiertem Cannabis, die Dich an die Couch fesselt, sind wegen des hohen THC-Gehalts auch psychoaktiv.

Allerdings ist das High nicht so intensiv wie bei Sorten, die mehr Sativa-Gene besitzen. Moderne Sorten mit viel CBD bieten die gleiche beruhigende Wirkung mit reduzierten psychoaktiven Effekten.

VORBEUGUNG VON ÜBELKEIT

Eine der häufigsten Nebenwirkungen einer Chemotherapie ist "Chemotherapie induzierte Übelkeit und Erbrechen" (CINV). Eine spanische Studie aus dem Jahre 2010 kam zu vielversprechenden Ergebnissen, nachdem eine auf Cannabis basierende Medizin (CBM) verwendet wurde, die das gleiche Verhältnis von CBD und THC aufwies.

Die Autoren schlussfolgerten: „Verglichen mit dem Placebo, wurde CBB bei der brechreizhemmenden Therapie gut toleriert und erwies sich als besser besser bei verzögertem CINV. Diese Ergebnisse sollten in einer klinischen Phase-III-Studie bestätigt werden."

DIE ABHÄNGIGKEIT VON PHARMAZEUTIKA WIRD REDUZIERT

Auf der Webseite des US National Cancer Institute wird das Potential von Cannabis für die Vorbeugung einer Abhängigkeit von konventionellen, auf Opioiden basierenden Schmerzmitteln bestätigt. Online steht, dass "in einer kleinen Studie mit 21, an chronischen Schmerzen leidenden Patienten, das angewendete Morphium in Kombination mit verdampftem Cannabis die Schmerzen besser linderte als Morphium alleine."

Insbesondere THC wird in diesem Zusammenhang hervorgehoben: “Delta-9-THC, orale Einnahme: Zwei kleinere klinische Studien über orales delta-9-THC zeigten, dass es Schmerzen bei Krebserkrankungen lindert. In der ersten Studie erfuhren die Patienten eine starke Schmerzlinderung und wiesen weniger Übelkeit und Erbrechen sowie einen gesteigerten Appetit auf.

Eine zweite Studie zeigte, dass delta-9-THC in einer Dosierung verabreicht werden kann, die einen ähnlichen schmerzstillenden Effekt wie Codein hat. Im August 2017 wurde in den USA die Opiod-Krise als eine nationale Notlage ausgerufen.

DAS KREBSBEKÄMPFENDE POTENTIAL VON CANNABIS

ANTIPROLIFERATION

Bei der Antiproliferation geht es vor allem darum, zu verhindern, dass die Krebszellen sich ausbreiten. Eine spanische Studie über Hirnkrebs aus dem Jahre 2006 war die Erste, die die Eigenschaften von THC gegen Tumorbildung an Menschen untersuchte. Sie war auch die erste Studie, in der das Cannabinoid intrakraniell verabreicht wurde.

Die Forscher stellten fest, dass „THC die Tumorbildung weder begünstigt noch die Überlebenschancen der Patienten steigert, zumindest in unserer Studie mit Hirntumor-Patienten und deren Cannabinoid-Rezeptoren."

ANTI-ANGIOGENESE

Angiogenese ist die Eigenschaften von Tumoren, sich durch den Körper zu versorgen, indem sie neue Blutgefäße bilden. Cannabis kann den Tumor „verhungern“ lassen, indem es diesen Prozess unterbricht. Eine Studie aus dem Jahre 2012, die im British Journal of Pharmacology erschien, wurde zum Teil von GW Pharmaceuticals, den Herstellern von Sativex, finanziert.

Dieser Bericht schlussfolgerte, dass die Ergebnisse darauf hindeuten, dass CBD die Angiogenese reduziert, indem es verschiedene an diesem Vorgang beteiligte Bahnen beeinflusst. Seine duale Wirkung auf den Tumor und die endothelialen Zellen legt nahe, dass CBD ein potentiell effektives Mittel in der Krebstherapie sein könnte.

ANTI-METASTASISCH

Wenn es bei Krebs zu einer Metastase kommt, dann wandert er von einem Teil des Körpers in einen anderen. Eine US-Studie aus dem Jahre 2007 fand heraus, dass „CBD die Zellteilung und die Invasion von 4T1-Zellen (Metastasen bildende Brustkrebszellen) hemmt und das Volumen des Tumors reduziert, sowie die Lungenmetastasen bei einem transplantierten 4T1-Tumor in einem Versuchsmodell mit nackten Mäusen.

FÖRDERT DEN ZELLTOD

Eine spanische Studie aus dem Jahre 2006 ist vielleicht der beste Beweis, dass Cannabis dafür genutzt werden kann, Krebszellen zu töten. Die Studie zeigt, dass Cannabis den Selbsttod von Krebszellen triggern kann.

Die Erklärung dafür lautet wie folgt: „CB1- und CB2-Rezeptoren existieren in der Haut und in Hauttumoren von Menschen und Mäusen. Die Aktivierung von CB1- und CB2-Rezeptoren führe zum Zelltod von tumorerzeugenden Hautzellen, ohne die gesunden epidermalen Zellen zu beeinflussen. Apoptosis kann man auch einfach als Suizid der Zelle bezeichnen.

GLÜCK UND WOHLBEFINDEN

Es ist kein Geheimnis, dass man sich nach dem Cannabiskonsum besser fühlt. Manche Menschen beginnen ihren Tag gerne mit einer stimmungsaufhellenden und energetisierenden Sativa. Andere lassen ihren Tag mit einer verträumten Dosis Indica ausklingen.

Du musst kein Krebspatient sein, um von den stimmungsaufhellenden Effekten und glücksfördernden Eigenschaften von Cannabis zu profitieren. Jeder Psychologe wird Dir sagen, dass eine positive mentale Einstellung von Vorteil ist, wenn man eine schwere Krankheit hat. Wenn Cannabis Dich glücklich macht und Du Dich dadurch besser fühlst, ist das ein Vorteil.

Hinweis: Wir haben die allergrößte Sorgfalt und Vorsicht walten lassen, während wir diese Artikel geschrieben haben. Beachte bitte gleichwohl die Tatsache, dass wir in keinster Weise Ärzte sind. CannaConnection ist grundsätzlich eine Nachrichten- und Informations-Webseite. Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, ein Ersatz für professionellen medizinischen Rat, eine Diagnose oder Behandlung zu sein.