Die Ursprünge der Skunk-Sorten


Die Ursprünge der Skunk-Sorten

Wenn wir an die berühmtesten Cannabissorten denken, kommen uns eine Handvoll Namen in den Sinn: Northern Lights, Haze, Kush und natürlich Skunk. Es war die letztgenannte Sorte, die so wirklich den Anfang der Hybrid-Anbaubewegung machte, die uns seither so viele Klassiker an Sorten beschert hat.

Doch was genau ist Skunk? Wo kam sie her und wer ist für die Erschaffung dieser legendären Sorte verantwortlich?

DIE GEBURT DER SKUNK

Die geburt der skunk

Skunk wurde zuerst in den 1970ern in den USA gezüchtet. Dies war eine entscheidende Zeit für die Cannabisindustrie, speziell in Amerika, wo Anbauer begannen, mit kleinen, kurz blühenden Indica-Züchtungen aus Afghanistan und Pakistan, sowie hoch wachsenden, THC-reichen Sativas, die in Zentralamerika beheimatet sind, zu experimentieren.

Die allererste Skunk-Sorte (die heute als Skunk#1 vermarktet wird) wurde von einem Kollektiv kalifornischer Anbauer, die als die Sacred Seeds bekannt sind, gezüchtet. Das Kollektiv wurde angeführt von David Watson, besser bekannt als Sam “The Skunkman”.

Durch Kreuzung von Acapulco Gold und Colombian Gold mit einer kurzen, kurz blühenden und widerstandsfähigen, afghanischen Landrasse, gelang es Sam und dem Team von Sacred Seeds, eine der bis heute fundamentalsten Cannabissorten zu erschaffen.

Gegenwärtig ist Skunk mit Leichtigkeit nach wie vor eine der zuverlässigsten Sorten auf dem Markt. Ganz gleich ob sie unter der starken kalifornischen Sonne oder in einem niederländischen Gewächshaus angebaut wird, schafft es diese Pflanze leicht, sich an ihre Umgebung anzupassen und produziert dabei in wenigen Wochen heftige Ernten von starkem, super-stinkigem Gras.

Obwohl sie schon in den 70ern erstmals entwickelt wurde, erlangte die Skunk erst in den 80ern, nachdem Sam nach Amsterdam gezogen war, richtige Berühmtheit. Die feinen Details der Geschichte bleiben ein Mysterium, aber die Wissenden stimmen im Allgemeinen darin überein, dass Sam in die Niederlande zog, nachdem er in den USA einen Aufenthalt im Knast hinter sich hatte.

Er landete in der niederländischen Hauptstadt mit Kilos an Samen und gründete Cultivator’s Choice. Seither haben Züchter in den Niederlanden und überall auf der Welt Sams ursprüngliche Skunk-Züchtung weiter verfeinert und zahllose Hybride erschaffen.

Eine Ladung von Sams Samen wurde letztendlich von Nevil Schoenmakers von The Seed Bank aufgekauft, aus denen am Ende Sensi Seeds wurde. Sensi Seeds’ Skunk #1 wird oft als “das Original” der Skunk-Sorten aus Sams Züchtung verkauft, doch es ist nicht wirklich möglich, zu sagen, ob das wahr ist.

SKUNK: NACH WIE VOR EINE DER WELTWEIT BELIEBTESTEN SORTEN

Skunk: nach wie vor eine der weltweit beliebtesten sorten

Skunk wurde in den 1980ern wirklich populär, als ihr Erzeuger, Sam The Skunkman, seine Skunk-Samen in die Niederlande mitbrachte.

Seither gebar Skunk unzählige neue Hybride, da sie dafür berühmt ist, eine robuste und widerstandsfähige Sorte zu sein, die große Ernten nach nur kurzer Blütephase einbringt, selbst unter den härtesten Klimabedingungen.

Skunk-Blüten sind groß, schwer und für gewöhnlich von einer frostigen Schicht Trichomen bedeckt. Sie erzeugen eine sehr starke, langanhaltende Euphorie, die viele als erhebend und belebend beschreiben würden. Zugleich erzeugt sie eine subtile, physische Wirkung, was sie zu einer sehr gut ausgewogenen Sorte macht, die sich gleichermaßen perfekt für die Verwendung am Tag wie in der Nacht eignet.

Der wohl attraktivste Aspekt der Skunk ist ihr durchdringendes Aroma. Jeder der das Vergnügen hatte, eine ordentliche Skunk-Sorte zu rauchen oder anzubauen, wird wissen, dass selbst ein kleines Tütchen von diesem Zeug genügt, um einen ganzen Raum mit einem unverkennbar, zitronig-süßen Duft zu erfüllen.

BERÜHMTE SKUNK-HYBRIDE

Die Erschaffung der Skunk war wirklich der Grundstein für eine massive Veränderung der Cannabisindustrie. Vor der Entstehung dieser Sorte arbeiteten die meisten Grower mit Samen, die sie am Boden ihrer Tütchen fanden (und die passenderweise als “Bag Seeds” bekannt sind).

Der Erfolg von Hybrid-Sorten wie Skunk gab der Cannabisanbaubewegung wirklich neuen Schwung und ermutigte Grower mit der Zucht neuer Sorten zu experimentieren, die sie noch nie zuvor gesehen (oder geraucht) hatten.

Wir können das klar an der reinen Masse an Hybriden erkennen, die sich seit der ursprünglichen Skunk-Züchtung von Sam in den 70ern entwickelt haben. Dazu gehören:

DIE ZWECKENTFREMDUNG DES BEGRIFFS SKUNK

Es ist wichtig anzumerken, dass der Begriff “Skunk” häufig falsch gebraucht wird. Im Vereinigten Königreich zum Beispiel verwenden Boulevardzeitungen und Rundfunkanstalten regelmäßig den Begriff, um sich damit auf irgendeine Art von THC-reichem Cannabis zu beziehen. Ähnlich verhält es sich in den USA, wo uninformierte Individuen besonders stinkendes Gras als “skunky” bezeichnen.