8 Gründe, warum Marihuana biologisch angebaut werden sollte


8 Gründe, warum Marihuana biologisch angebaut werden sollte

Gras wird oft als "natürliche" Substanz bezeichnet. Auch wenn es sicherlich pflanzlich ist, wurde das meiste gewöhnliche Gras mehr Chemikalien ausgesetzt, als die meisten Nutzer denken.

Glücklicherweise wurde der Bio-Anbau in den letzten Jahren immer populärer, auch in der Welt des Cannabis. Heutzutage suchen immer mehr Anbauer nach natürlichen Alternativen, um ihren Boden zu düngen und ihre Pflanzen vor Schädlingen und Krankheiten zu schützen.

Wenn Du in der Vergangenheit bereits in Versuchung warst Bio-Gras anzubauen, dann lasse Dich nicht länger davon abhalten. Hier sind 8 Gründe, warum Du Bio-Gras anbauen solltest.

1. BESSERER SCHMECKENDE/RIECHENDE BLÜTEN

Es ist ganz einfach, biologisch angebaute Cannabispflanzen produzieren viel besseres Gras.

Bio-Lebensmittel wie Früchte und Gemüse schmecken bekanntermaßen nicht nur besser, sondern sind auch nährstoffreicher. Nun, dasselbe gilt auch für Bio-Gras.

Alle, die schon einmal das Glück hatten, Bio-Cannabis probieren zu dürfen, werden einen großen Unterschied in Sachen Geschmack und Aroma ausmachen können. Bio-Gärten brauchen einen reichen, hochwertigen Boden, um gesunde Pflanzen und großartige Erträge erreichen zu können.

Böden dieser Art sind hilfreich, um die Pflanze mit hochwertigen, natürlichen Nährstoffen versorgen zu können, damit sie satte Ernten produzieren. Beim Anbau von Cannabis bedeutet dies starke, gesunde Pflanzen mit großartig schmeckenden und riechenden Blüten.

2. ERZIELE HÖHERE ERTRÄGE

ERZIELE HÖHERE ERTRÄGE

Ein weiterer großer Vorteil, der sich aus dem biologischen Anbau ergibt, sind die potentiell höheren Erträge.

Hanffarmer nehmen oft an, dass sie sich auf konventionelle Dünger, Medien und Nährstoffe verlassen müssen, um das Beste aus ihren Pflanzen herausholen zu können. Dies ist aber nicht notwendigerweise der Fall.

In der Tat können Bio-Gärtner oft gleich hohe, wenn nicht sogar bessere Erträge aus ihren Pflanzen herausholen. Unter den richtigen Bedingungen können biologisch angebaute Pflanzen richtig große, satte Ernten abwerfen.

Wenn Du beschließt Deine Pflanzen biologisch anzubauen, entscheidest Du Dich im Grunde dafür, die Zeit aufzuwenden, eine Mikroumgebung für Deine Pflanzen zu schaffen, in der sie wachsen und leben können. Ist diese Umgebung vital und ergiebig, werden Dir Deine Pflanzen tolle Erträge liefern.

Wenn diese Umgebung allerdings die notwendigen Anforderungen nicht erfüllt, wirst Du eventuell die Erfahrung machen, dass Deine Erträge wesentlich geringer ausfallen. Für lange Zeit war dies einer der Hauptgründe, der Cannabisanbauer davon abhielt biologisch anzubauen.

Allerdings wurden im Bereich Bio-Dünger, -Anbaumedien und -Zusatzstoffe in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, weshalb es mittlerweile einfacher als je zuvor ist, eine gesunde, ergiebige Plantage zu Hause aufzuziehen und dabei großartige Erträge einzufahren.

3. GENIEẞE STÄRKERE BLÜTEN

Bio-Früchte und -Gemüse sind bekannt dafür, nährstoffreicher als herkömmliche Produkte zu sein. Auf ähnliche Art und Weise kann Bio-Cannabis genau so stark wie regulär angebautes Weed sein, wenn nicht sogar stärker.

Denke daran, dass Cannabis genau wie jede andere Pflanze ist, was die komplexen Bedürfnisse anbelangt, die erfüllt werden müssen, damit sie gut wächst. Unglücklicherweise haben konventionelle Anbaumedien und Nährstofflösungen einen sehr grundlegenden Ansatz, diese Bedürfnisse zu befriedigen.

Die meisten herkömmlichen Nährstofflösungen enthalten im Grunde nur 3 wesentliche Inhaltsstoffe: Stickstoff, Phosphor und Kalium. Das sind die drei grundlegendsten Nährstoffe, die man braucht, um Cannabis (und viele andere Pflanzen) am Leben zu halten.

Auch wenn diese Nährstoffe viel mehr bewirken, als Deine Pflanzen nur vor dem Welken und Absterben zu bewahren, bieten sie doch keinen ganzheitlichen Ansatz der Pflege und Ernährung Deiner Pflanzen.

Wie bereits erwähnt, basieren Bio-Gärten auf einem ergiebigen und hochwertigen Boden. Der Nährstoffgehalt des Bodens ist viel umfassender, als die Basismischung aus Stickstoff, Phosphor und Kalium.

Bei der Verwendung von Kompost oder anderen natürlichen Düngern wird der Boden mit jeder Menge weiterer Nährstoffe angereichert und so man kann eine viel komplettere Umgebung für seine Pflanzen schaffen.

Zu diesen Nährstoffen gehören unter anderem:

  • Calcium
  • Schwefel
  • Magnesium
  • Mangan
  • Bor
  • Kupfer
  • Zink
  • Molybdän
  • Eisen

Bio-Material und -Dünger enthalten normalerweise Spurenelemente einer Vielzahl dieser (und anderer) Nährstoffe, die Pflanzen ein ausgewogeneres Anbaumedium bieten. Das ermöglicht Dir schlussendlich, mehr aus Deinen Pflanzen herauszuholen, unter anderem auch stärkere Blüten.

4. VERBESSERE DEINE BODENQUALITÄT

VERBESSERE DEINE BODENQUALITÄT

In herkömmlichen Gärten wird der Boden meist nur als "Medium" angesehen, das Deine Pflanzen bis zur Ernte beherbergt. Beim Bio-Anbau ist der Boden ein geschätzter Teil Deines Gartens.

Beim normalen Anbau entsorgen Anbauer ihren Boden nach der Ernte und benutzen jede Anbausaison einen frischen. Der Grund hierfür ist, dass die Bodenqualität bei normalen Anbaupraktiken nicht nachhaltig verbessert wird. Stattdessen dient der Boden in normalen Gärten meist nur als sterile, temporäre Heimat für die Pflanzen.

Bio-Böden dienen allerdings als komplexes Ökosystem, das die Gesundheit Deines Gartens von Saison zu Saison insgesamt verbessert. Bio-Böden neigen nämlich dazu sehr viel reichere Mikrobiome als normale Böden aufzuweisen.

Das Mikrobiom eines Bodens meint die Gesamtheit an Mikroorganismen, die in einem Boden vorkommen. Diese umfassen Bakterien, Pilze und zahlreiche andere winzige Organismen, die dort leben und zu dem Ökosystem beitragen, das Dein Boden darstellt.

Der Anbau von Cannabis (oder auch jeder anderen Pflanze) in Bio-Boden mit einem reichhaltigen Mikrobiom hat viele Vorteile. Wie bereits erwähnt, ermöglicht diese Komplexität Deinen Pflanzen richtig zu gedeihen, sowie höhere und potentere Ernten und besser riechende und schmeckende Blüten zu produzieren.

Noch besser ist, dass Du diesen Boden über Jahre hinweg wiederverwenden kannst. Wenn Du fortwährend das reichhaltige Ökosystem in Deinem Garten weiterentwickelst, hilfst Du im Grunde dabei, die Gesundheit in Deinem ganzen Garten insgesamt zu verbessern.

5. LEISTE DEINEN BEITRAG FÜR DIE UMWELT

Die Vorteile des Bio-Anbaus von Gras gehen weit über die Steigerung der Höhe/Potenz Deiner Erträge und Gesundheit Deines Gartens hinaus. Indem Du auf Bio setzt, kannst Du auch die örtliche Umwelt positiv beeinflussen.

Ein häufiges Problem des regulären, nicht-biologischen Anbaus ist die Bodenerosion. Obwohl die Bodenerosion eigentlich ein natürlicher Prozess ist, der alle möglichen Arten von Land betrifft, wird sie durch viele moderne landwirtschaftliche Praktiken verschlimmert.

Der Mutterboden ist wahrscheinlich einer der wertvollsten Bereiche des Bodens, da er reich an organischen Stoffen und Bodenleben und sehr fruchtbar ist. Durch Regen, Wind oder landwirtschaftliche Praktiken wie Fräsen erodiert die Muttererde eines Gartens regelmäßig, was schließlich zu einer schlechteren Bodenqualität führt.

Indem Du biologisch anbaust und Dir die Zeit nimmst, einen reichhaltigen und komplexen Boden zu schaffen, hilfst Du dabei Bodenerosion vorzubeugen, wenn auch nur in einem kleinen Ausmaß.

Gras biologisch anzubauen hilft zudem die Wasserqualität in Deiner Umgebung zu schützen. Chemikalien aus Düngemitteln, Nährstofflösungen und Pestizide/Herbizide in nicht-biologisch angelegten Gärten können sich in hohem Maße auf die Wasserqualität auswirken.

Wenn sie Pflanzen zugeführt werden, gelangen Spurenelemente dieser Chemikalien schließlich in die örtliche Wasserversorgung, die von anderen Pflanzen, Tieren und sogar Menschen genutzt wird.

Indem man nur biologisch abbaubare Bio-Produkte in seinem Bio-Garten verwendet, hilft man dabei diesen Abfluss zu vermeiden und somit die Reinheit unseres wertvollen Wassers zu bewahren.

Natürlich ist der Einfluss auf die Umwelt abhängig von der Größe des Anbaus. Wenn Du nur ein paar Pflanzen anbaust, nimmst Du natürlich weniger Einfluss auf die Umwelt, als ein großer kommerzieller Anbauer.

Doch lass Dich davon nicht entmutigen. Wenn es darum geht, unsere Umwelt zu bewahren, zählt jeder noch so kleine Beitrag.

6. SPARE GELD!

SPARE GELD!

Es klingt vielleicht weit hergeholt, ist aber wahr. Mit dem biologischen Anbau von Weed kann man sogar Geld sparen.

Vergiss nicht, dass es beim biologischen Cannabisanbau vor allem ja um einen ganzheitlicheren Ansatz geht, den Garten zu hegen und zu pflegen. Während beim herkömmlichen Anbau kurzfristige Ziele im Fokus stehen (z.B. eine üppige Ernte), hat der Bio-Anbau langfristigere Lösungen im Sinn, womit man auf lange Sicht seine Ausgaben minimiert.

Klar, die Umstellung auf Bio-Anbau hört sich zunächst nach jeder Menge Arbeit an. Denn der Aufbau eines reichen Bodens in Deinem Garten, ohne die Hilfe chemischer Dünger und Nährstofflösungen, nimmt Zeit in Anspruch und beinhaltet normalerweise arbeitsintensive Maßnahmen, wie Kompostierung, Düngung etc.

Allerdings wirst Du mit der Zeit erkennen, dass der biologische Anbau sich buchstäblich auszahlt. Sobald Dein Boden richtig gut in Schuss ist, kannst Du teuren Düngern und Nährstofflösungen Lebewohl sagen. Außerdem wirst Du beim Umgang mit Schädlingen oder Infektionen herausfinden, dass die meisten Bio-Lösungen (wie z.B. Niemöl) günstiger und genauso wirksam sind.

7. KOMME DER NATUR NÄHER

Auch wenn der Anbau von Gras immer aufregend ist, kann er etwas trist und repetitiv werden, wenn man immer einfach nur mit den gleichen Fertig-Nährstofflösungen, -Düngern etc. arbeitet. Die Umstellung auf Bio bringt neue Würze in Dein Grasanbauerlebnis und fordert Dich heraus, den Anforderungen Deiner Pflanzen mit rein natürlichen Alternativen nachzukommen.

Stellst Du Dich dem, wirst Du wahrscheinlich merken, dass Du Deinen Pflanzen mehr Beachtung schenkst und ihre Reaktionen auf die Umwelt, die Du ihnen schaffst, genauer beobachtest. Im Gegenzug wirst Du schrittweise ein komplexeres und vielfältigeres Verständnis davon entwickeln, wie die Natur funktioniert, anstatt einfach nur zu wissen, welche Nährstofflösung Du in welcher Phase des Pflanzenwachstums benötigst.

8. GENIEẞE EINEN BESSEREN, REINEREN RAUCH

GENIEẞE EINEN BESSEREN, REINEREN RAUCH

Letzten Endes ist der Hauptgrund, warum Du biologisch anbauen solltest, besseres und reineres Cannabis.

Gras wird oft als "natürlich" bezeichnet, wenn man es mit anderen, stärker ausgearbeiteten Rauschmitteln vergleicht. Auch wenn die von Dir gerauchten Blüten natürlich von einer Pflanze abstammen, ist der Anbau dieser Pflanze oft leider weniger natürlich.

Gewöhnliche Hanffarmer nutzen über den gesamten Lebenszyklus der Pflanze hinweg oft eine ganze Palette an Chemikalien. Unabhängig davon, wie gut die Pflanzen ausgespült oder behandelt wurden, werden einige dieser Chemikalien zweifellos in Deine Lungen gelangen, wenn Du einen durchziehst.

Wenn es Dir also wichtig ist, ein reines und natürliches Produkt zu konsumieren, dann ist es höchste Zeit, dass Du anfängst Deinen eigenen Bio-Garten anzulegen.